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Fussball

Die Prognose zur Bundesligasaison 2020/2021: Zwei Krisenklubs kriseln gar nicht

Von Nino Duit

Wer wird Meister? Wer schafft es in den Europapokal? Wer steigt ab? Die große Prognose vor der neuen Bundesligasaison, die am Freitag mit der Partie zwischen dem FC Bayern und Schalke 04 beginnt (20.30 Uhr LIVE auf DAZN und im LIVETICKER).

 

18.: Arminia Bielefeld

Bielefeld ergeht es nicht besser als den vergangenen Überraschungs-Aufsteigern Greuther Fürth, FC Ingolstadt 04 oder SC Paderborn und steigt direkt wieder ab. Die Qualität des Kaders reicht weder in der Breite noch in der Spitze, außerdem fehlt es an Erfahrung. Zweitliga-Torschützenkönig Fabian Klos (21 Tore) trifft in der Bundesliga nicht so zielsicher wie eine Klasse tiefer.

17.: Union Berlin

Nach der erfolgreichen Premierensaison in der Bundesliga gab es bei Union ein reges Kommen und Gehen. Der neu zusammengewürfelten Mannschaft steht zwar ein verhältnismäßig einfaches Auftaktprogramm bevor, sie findet sich aber zu spät und lässt früh wichtige Punkte liegen. Gegen Ende der Hinrunde geht es dann gegen den FC Bayern, Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und RB Leipzig. Die traditionell schwierige zweite Saison ist für Union zu schwierig. Am Ende steht der Abstieg - trotz Max Kruse.

16.: FC Augsburg

In der vergangenen Saison rettete sich Augsburg noch auf den letzten Nichtabstiegsplatz, diesmal geht es in die Relegation. Im DFB-Pokal gelang zwar ein souveräner Sieg gegen Eintracht Celle, bei den Testspielen gegen die Zweitligisten Nürnberg (2:1) und Regensburg (1:1) tat sich Augsburg aber bereits sichtlich schwer. Die Neuzugänge Daniel Caligiuri und Tobias Strobl entwickeln sich nicht zu den erwünschten Verstärkungen.

15.: FSV Mainz 05

Der nächste Abstiegskampf, der nächste knappe Klassenerhalt. Bewegung auf dem Transfermarkt gab es kaum, mit dem 20-jährigen Luca Kilian kam vom SC Paderborn für zwei Millionen Euro ein vielversprechender Innenverteidiger. Bitter wäre ein Abgang von Robin Quaison, der bei einigen Premier-League-Klubs gehandelt wird.

14.: VfB Stuttgart

Die Aufstiegseuphorie währt nur kurz: Stuttgart muss lange zittern, schafft aber letztlich den Klassenerhalt. Von der finalen Platzierung hängt viel von der ungewissen Situation im Sturm ab. Die wichtigsten Angreifer wie Silas Wamangituka, Sasa Kalajdzic und Nicolas Gonzalez sind auf höchstem Niveau noch reichlich unerfahren, letzterer aktuell außerdem noch verletzt. Damit ist er nicht der einzige, derzeit fehlen sechs Spieler des Profikaders.

13.: 1. FC Köln

Welches Gesicht zeigt der 1. FC Köln in der neuen Saison: Das aus der Anfangszeit unter Trainer Markus Gisdol als ein Sieg nach dem anderen gelang? Oder das aus der Zeit nach der Coronapause, als fünf von neun Spielen verloren gingen und die restlichen vier Remis endeten? Die erste Runde des DFB-Pokals verlief vielversprechend, Köln besiegte die VSG Altglienicke souverän mit 6:0. Ein gutes Zeichen war das Zu-Null, kassierte Köln in der vergangenen Spielzeit mit 69 Gegentreffern doch die zweitmeisten der Liga. Anders als bei den letzten Spielen der Vorsaison formierte Gisdol seine Abwehr gegen Altglienicke wieder mit einer Viererkette.

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