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Fussball

Fußball: Was ist Abseits? So lautet die Regel

Von Ruben Martin

Die Abseitsregel führt im Fußball weltweit immer wieder zu hitzigen Diskussionen, weil sie oft spielentscheidend auftritt. Hier bekommt Ihr alle Informationen zu den Einzelfällen und Sonderregeln des Abseits.

Wann muss Abseits gepfiffen werden und welche Ausnahmen gibt es? Alle Informationen zu der Abseitsregel bekommt Ihr hier.

Fußball: Was ist Abseits?

Der Deutsche Fußballbund (DFB) definiert Abseits in seinem Regelwerk unter Punkt 11 so: Ein Spieler befände sich "in einer Abseitsstellung, wenn er der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Gegenspieler (inklusive des Torwartes)."

Durch den letzten Zusatz werden schon einige Sonderfälle ermöglicht, falls der Torwart beispielsweise den Strafraum verlässt und plötzlich zwei Feldspieler zum letzten und vorletzten Gegenspieler werden.

Entscheidend und bekannt bei der Abseitsregel ist natürlich, dass die Entscheidung getroffen wird, wenn der Pass gespielt wird. Spieler dürfen, wie häufig gesehen, den Ball hinter der ganzen Abwehr empfangen, wenn sie zum Zeitpunkt der Ballabgabe mindestens einen Verteidiger und den Torwart zwischen sich und dem gegnerischen Tor haben.

Auch Spieler, die sich außerhalb des Feldes befinden, können das Abseits aufheben. Einzige Ausnahme: Wer vom Schiedsrichter zur Behandlung rausgeschickt wurde, zählt nicht dazu.

Fußball: Was ist kein Abseits?

Nicht im Abseits ist ein Spieler, wenn er sich "in seiner eigenen Spielfeldhälfte oder auf gleicher Höhe mit dem vorletzten Gegenspieler oder auf gleicher Höhe mit den beiden letzten Gegenspielern" befindet. Entscheidend sind dabei alle Körperteile, mit denen ein Tor erzielt werden kann. Ist die Hand und der Arm in der verbotenen Zone, wird das also nicht geahndet. Selbst, wenn sich der Stürmer nur mit seiner Nasenspitze näher zur gegnerischen Torlinie als der Verteidiger befindet, ist es Abseits."

Wenn ein Spieler also seinen Arm über die - sich ständig mit dem letzten Verteidiger bewegende - Abseitslinie hält, wird erst die Schulter bewertet, mit der ein Tor geschossen werden darf.

Zusätzlich gilt die Abseitsregel nicht bei:

  • Einwürfen
  • Abstößen
  • Eckbällen

Fußball: Was ist passives und aktives Abseits?

Nur weil ein Spieler sich zum Zeitpunkt eines Passes in einer Abseitsposition befindet, wird das Spiel jedoch noch nicht abgepfiffen. Das geschieht erst beim "aktiven Eingreifen in eine Spielsituation". Dazu zählt nicht nur das Berühren des Balles, sondern auch die Behinderung der Gegenspieler. Wer aus einer Abseitsposition in das Sichtfeld des Torhüters kommt, macht jegliche Aktionen seiner Mitspieler regelwidrig.

Was häufig zu sehen ist: Ein Spieler darf nicht aus einer Abseitsstellung kommend einen Abpraller vom Pfosten, Latte oder einem Gegenspieler reinmachen. Dabei gibt es bei einem "Pass" von einem Gegenspieler eigentlich kein Abseits. Hier muss der Schiedsrichter entscheiden, ob es eine Absicht bei den Verteidigern gab.

Wenn ein Verteidiger angeschossen wird und der Ball zu einem Angreifer im Abseits kommt, muss abgepfiffen werden. Wenn der Angreifer einen eindeutig bewusst gespielten Rückpass des Verteidigers abfängt, kann kein Abseits eintreten.

Fußball: Wer entscheidet was Abseits ist?

Abseits zu pfeifen gehört zu den Hauptaufgaben der Linienrichter, die von der Seite einen besseren Blickwinkel auf das gesamte Spielfeld haben als der Schiedsrichter in der Mitte des Spielfeldes. Seit der Einführung des Videobeweises sind die Linienrichter dazu angewiesen, im Zweifelsfall das Spiel weiterlaufen zu lassen, um gegebenenfalls im Nachhinein noch ein Tor wegzunehmen, das durch Abseits ungültig ist.

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