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Formel 1

Rosberg sieht Schumacher-Comeback kritisch

SID
Nico Rosberg holte in der vergangenen Saison 34,5 Punkte mit Williams
© Getty

Mercedes-Pilot Nico Rosberg warnt Michael Schumacher bei einem möglichen Comeback in der Formel 1 vor Problemen. Auch Schumachers Ex-Kollege Eddie Irvine ist skeptisch.

Mercedes-Fahrer Nico Rosberg sieht Michael Schumacher bei einem möglichen Comeback in der Formel 1 vor einem schweren Gang. "Es wird nicht einfach für ihn. Wenn du so lange draußen bist und so wenige Testfahrten absolvieren kannst, um wieder reinzukommen, ist das nicht leicht", sagte der 24-Jährige der "Stuttgarter Zeitung".

Sollte es zum Comeback Schumachers bei den "Silberpfeilen" kommen, würden Rosberg und der Rekordweltmeister ein deutsches Team bilden.

Ziel der Stuttgarter als Nachfolger des Brawn-Rennstalls sei in jedem Fall der Titel, so Rosberg. "Das Team ist amtierender Weltmeister. Deswegen ist das Ziel, Rennen zu gewinnen und am Ende der Saison im Titelkampf die Nase vorn zu haben. Das ist zwar ein hohes Ziel, aber ich bin guter Dinge, dass wir es erreichen können", sagte Rosberg. Er selbst bekomme jedenfalls zum ersten Mal ein siegfähiges Auto.

Auch Irvine skeptisch

Auch Eddie Irvine sieht beim möglichen Formel-1-Comeback seines ehemaligen Teamkollegen ein großes Problem. "Einer wie Lewis Hamilton wird nicht zurückstecken, Michael hingegen schon - er ist schließlich bald 41 Jahre alt", sagte Irvine der "BBC", würde Schumacher bei Mercedes aber dennoch den ein oder anderen Sieg zutrauen: "Er ist nicht mehr auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft, allerdings noch immer gut genug, um Rennen zu gewinnen."

Als Grund für die bevorstehende Rückkehr des Rekord-Champions vermutet der Vize-Weltmeister von 1999 schlicht und einfach Langeweile.

"Ihm war einfach langweilig"

"Ich denke, ihm war einfach langweilig - wahrscheinlich sogar sehr, sehr langweilig", meinte der Nordire: "In der Formel 1 stehst du im Schaufenster und musst Farbe bekommen, wohingegen du in der richtigen Welt Monate oder Jahre arbeiten musst, um die gleiche Hektik zu erleben. Michael hat schon im Alter von vier oder fünf Jahren mit dem Kartsport begonnen und kennt einfach nichts anderes."

Um sich zu motivieren, hatte sein einstiger Ferrari-Kollege sogar den Kick auf dem Motorrad gesucht, "aber das war total verrückt. So gut war er nicht, und bezahlt wurde er auch nicht dafür. Das habe ich nie verstanden, doch die Formel 1 macht Sinn."

Und so kommt Irvine zu dem Fazit: "Ich hoffe, er kommt zurück. Für die Formel 1 wäre das schlichtweg fantastisch."

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