eSport: UEFA führt virtuelle Europameisterschaft ein - bei der eEURO wird jedoch nicht FIFA gespielt

SID
2020 wird es eine virtuelle Europameisterschaft geben.

Die UEFA intensiviert seine Bemühungen im eSport mit einem eigenen Turnierformat. Parallel zur paneuropäischen Fußball-EM 2020 wird die UEFA die sogenannte eEURO 2020 ausrichten, an der alle 55 Nationalverbände teilnehmen sollen. Gespielt wird dabei das von der japanischen Firma Konami produzierte eFootball PES 2020, Hauptkonkurrent des Marktführers FIFA. Die Endrunde der eEURO steigt am 9. und 10. Juli im EM-Endspielort London.

Die teilnehmenden Nationalmannschaften werden laut UEFA aus zwei bis vier Spielern bestehen. Die eSportler der einzelnen Länder sollen in nationalen Qualifikationsturnieren ermitteln werden, falls noch keine eFootball-Nationalmannschaft existiert.

Die Teams der Nationalverbände werden im November und Dezember dieses Jahres nominiert, danach folgt eine an die Fußball-Europameisterschaft angelehnte Qualifikationsphase für die Endrunde. Das Gewinnerteam der Endrunde erhält Tickets für das EM-Finale am 12. Juli in London sowie ein Preisgeld in noch unbekannter Höhe.

Wen der DFB für Deutschland ins Rennen schickt, ist indes schwer zu sagen. Zwar verfügt der Verband über eine 21-köpfige eNationalmannschaft, diese besteht jedoch ausschließlich aus FIFA-Spielern: Sie war im März eigens für den eNations Cup, der Teil der diesjährigen WM-Serie in FIFA war, gegründet worden. Eine Nationalmannschaft für die Konkurrenz-Simulation eFootball PES 2020 gibt es derweil noch nicht.

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