Logischer Schluss oder Katastrophe?

Von Adrian Bohrdt
Samstag, 24.05.2014 | 14:34 Uhr
Wo geht es hin mit dem Dino? "HSVplus" braucht 75 Prozent Zustimmung
© imago
Advertisement
International Champions Cup
Live
Liverpool -
Borussia Dortmund
Club Friendlies
Eibar -
Basaksehir
Club Friendlies
Leicester -
Akhisarspor
UEFA Champions League
Ajax -
Sturm Graz
Club Friendlies
Huddersfield -
Lyon
Club Friendlies
Marseille -
Real Betis
International Champions Cup
Juventus -
FC Bayern München
International Champions Cup
Borussia Dortmund -
Benfica
International Champions Cup
Man City -
Liverpool
International Champions Cup
AS Rom -
Tottenham
International Champions Cup
AC Mailand -
Man United
International Champions Cup
Atletico Madrid -
Arsenal
Club Friendlies
Blackburn -
Everton
Copa Sudamericana
San Lorenzo -
Temuco
Club Friendlies
Arminia Bielefeld -
SV Werder Bremen
J1 League
Kobe -
Kashiwa
J1 League
Tosu -
Iwata
CSL
Jiangsu -
Shandong Luneng
International Champions Cup
Arsenal -
PSG
Club Friendlies
FC St. Pauli -
Stoke
International Champions Cup
Benfica -
Juventus
International Champions Cup
Chelsea -
Inter Mailand
International Champions Cup
Man United -
Liverpool
International Champions Cup
FC Bayern München -
Man City
International Champions Cup
FC Barcelona – Tottenham
CSL
Guangzhou Evergrande -
Chongqing
Club Friendlies
Groningen -
SV Werder Bremen
Allsvenskan
AIK -
Kalmar
International Champions Cup
PSG -
Atletico Madrid
International Champions Cup
Man United -
Real Madrid
International Champions Cup
Tottenham -
AC Mailand
International Champions Cup
FC Barcelona -
AS Rom
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
UEFA Champions League
Sturm Graz -
Ajax
Club Friendlies
Southampton -
Celta Vigo
International Champions Cup
Arsenal -
Chelsea
International Champions Cup
Benfica -
Lyon
Copa Sudamericana
Sao Paulo -
Colon Santa Fe
Club Friendlies
West Ham -
Angers
Club Friendlies
Brighton -
Sporting
Championship
Reading -
Derby County
League One
Sunderland -
Charlton
Championship
Ipswich -
Blackburn
Club Friendlies
Everton -
Valencia
Club Friendlies
Wolverhampton -
Villarreal
Championship
Sheffield Utd -
Swansea
Club Friendlies
Liverpool -
Napoli
International Champions Cup
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Real Madrid -
Juventus
International Champions Cup
AC Mailand -
FC Barcelona
J1 League
FC Tokyo -
Kobe
Championship
Leeds -
Stoke

Nach dem Last-Minute-Klassenerhalt steht beim Hamburger SV die nächste wegweisende Entscheidung an. Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag (ab 11 Uhr) in der Imtech-Arena stimmen die Fans über die Initiative HSVPlus ab und stellen damit die Weichen für die Zukunft. Doch die Gegner der Bewegung machen Stimmung und nutzen alle Mittel, Mahner gibt es auf beiden Seiten. Die wichtigsten Fragen im Überblick.

Was will HSVPlus?

Die Initiative steht für sieben Kernpunkte. Die beiden wichtigsten Aspekte sind zweifellos die Ausgliederung der Nachwuchs- und Profi-Fußballabteilung aus dem Gesamtverein sowie die sich dadurch ergebenden neuen Finanzierungsmöglichkeiten für Investoren, um den mit Verbindlichkeiten in Höhe von 100 Millionen Euro belasteten Verein auch auf dem Transfermarkt konkurrenzfähiger zu machen.

Nach der Ausgliederung sollen die Fußballer, inklusive des Ausbildungs-Internats, dann in der HSV Fußball AG zusammengeschlossen werden. Das Argument der Initiatoren: Die Fußball-Abteilung wäre dann nur für sich zuständig und würde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Neben neuen finanziellen Möglichkeiten wie des Verkaufs von Aktienpaketen könnte sich der Verein auch strukturell neu aufstellen.

So könnten 24,9 Prozent der Aktien an strategische Partner gegeben werden, sofern das von den Mitgliedern direkt gewählte Präsidium entsprechenden Verkäufen zustimmt. Das Stadion beispielsweise gehört schon jetzt einer Kapitalgesellschaft. Dennoch bliebe die 50+1-Regelung intakt, womit kein Investor den Klub komplett übernehmen könnte.

Der dritte Kernpunkt betont die Zukunft des Vereins ohne die Fußball-Abteilung. So verspricht die Initiative, dass der Universalsportverein durch die Ausgliederung finanziell vor den Risiken des Profifußballs geschützt wäre und sich durch die Mitgliederbeiträge finanzieren würde. Dadurch soll der HSV e.V. auf keinen Fall schlechter dastehen als aktuell.

Darüber hinaus sei das Mitbestimmungsrecht der Mitglieder in der Fußball AG gesichert. Das Präsidium, welches nach Zustimmung mit dem Beirat und dem Wahlausschuss den Aufsichtsrat der Fußball AG ernennt, wird direkt gewählt und der HSV e.V. bleibt Mehrheitsgesellschafter der HSV Fußball AG. Außerdem sollen Beirat und Wahlausschuss zumindest überwiegend direkt durch die Mitglieder gewählt werden.

So sollen unnötige Wahlkämpfe vermieden und die Installation von Fußballkompetenz in der Vereinsführung gesichert werden. Der von der Mitgliederversammlung gewählte Delegierte der Supporters sitzt außerdem künftig nicht im Aufsichtsrat, sondern im Beirat und im Wahlausschuss. Der Supporters Club soll wie bisher Auswärtsfahrten, Fanbetreuung und ähnliche Belange organisieren.

Abschließend machen die Initiatoren klar, dass die Raute, der Name und die Vereinsfarben nur durch die Mitglieder geändert werden können. Auch der HSV e.V. dürfte die Raute weiter verwenden. Die 2012 gestartete Fan-Anleihe, von welcher ein neuer HSV-Campus gebaut werden soll, werde außerdem in die HSV Fußball AG übertragen. Die AG würde dann gemeinsam mit dem HSV e.V. dafür haften.

Seite 1: Was will HSVPlus?

Seite 2: Wie und mit wem kommt HSV?

Seite 3: Was wären erste Konsequenzen?

Seite 4: Wer sind die Gegner?

Seite 5: Wie ginge es ohne HSVPlus weiter?

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung