Der Moderator lächelt

Von Andreas Lehner
Freitag, 01.02.2013 | 18:32 Uhr
Jupp Heynckes hört beim FC Bayern am Ende der Saison als Trainer auf
© Getty
Advertisement
Premier League
Live
Stoke -
West Ham (Delayed)
Premier League
Live
Brighton -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Live
Watford -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Girona -
Getafe
Eredivisie
Sparta -
Feyenoord
Serie A
Hellas Verona -
AC Mailand
Eredivisie
Alkmaar -
Ajax
First Division A
Brügge -
Anderlecht
Ligue 1
Nantes -
Angers
Serie A
Bologna -
Juventus
Serie A
Crotone -
Chievo Verona
Serie A
Florenz -
CFC Genua
Serie A
Sampdoria -
Sassuolo
Premier League
West Bromwich -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Villarreal
Ligue 1
Nizza -
Bordeaux
Premier League
Bournemouth -
Liverpool
Serie A
Benevento -
SPAL
Primera División
Las Palmas -
Espanyol
Primeira Liga
Sporting -
Portimonense
Primera División
FC Barcelona -
La Coruna
Serie A
Atalanta -
Lazio
Ligue 1
Lyon -
Marseille
Premier League
Everton -
Swansea
Primera División
Malaga -
Real Betis
Primeira Liga
FC Porto -
Maritimo
League Cup
Arsenal -
West Ham
League Cup
Leicester -
Man City
Coppa Italia
Neapel -
Udinese
Primera División
Levante -
Leganes
Coppa Italia
AS Rom -
FC Turin
Primera División
Getafe -
Las Palmas
First Division A
Mechelen -
Brügge
Coppa Italia
Juventus -
CFC Genua
League Cup
Chelsea -
Bournemouth
Ligue 1
Amiens -
Nantes
Ligue 1
Angers -
Dijon
Ligue 1
Bordeaux -
Montpellier
Ligue 1
Guingamp -
St. Etienne
Ligue 1
Lille -
Nizza
Ligue 1
Marseille -
Troyes
Ligue 1
Metz -
Straßburg
Ligue 1
Monaco -
Rennes
Ligue 1
PSG -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Lyon
League Cup
Bristol City -
Man United
Primera División
Real Sociedad -
FC Sevilla
Indian Super League
Bengaluru -
Jamshedpur
Primera División
Eibar -
Girona
Primera División
Alaves -
Malaga
Indian Super League
Chennai -
Kerala
Serie A
Chievo Verona -
Bologna
Primera División
Real Betis -
Bilbao
Premier League
Arsenal -
Liverpool
Serie A
Cagliari -
Florenz
Primera División
Espanyol -
Atletico Madrid
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
Serie A
Lazio -
Crotone
Primera División
Real Madrid -
FC Barcelona
Premier League
Everton -
Chelsea
Premiership
Kilmarnock -
Rangers
Serie A
CFC Genua -
Benevento
Serie A
Neapel -
Sampdoria
Serie A
Sassuolo -
Inter Mailand
Serie A
SPAL -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Hellas Verona
Premier League
Man City -
Bournemouth
Championship
Sheffield Wed -
Middlesbrough
Primera División
Valencia -
Villarreal
Serie A
AC Mailand -
Atalanta
Premier League
Burnley -
Tottenham
Primera División
La Coruna -
Celta Vigo
Championship
Aston Villa -
Sheffield Utd
Eredivisie
PSV -
Vitesse
Premier League
Leicester -
Man United
Serie A
Juventus -
AS Rom
Premier League
Brighton -
Watford (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
Stoke -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Huddersfield (DELAYED)
Eredivisie
Ajax -
Willem II
Premier League
Tottenham -
Southampton
Premier League
Boxing Day -
Die Konferenz
Championship
Birmingham -
Norwich
Championship
Burton Albion -
Leeds
Premier League
Liverpool -
Swansea
Premier League
Man United -
Burnley (DELAYED)
First Division A
Anderlecht -
Gent
Championship
Brentford -
Aston Villa
Premier League
West Bromwich -
Everton (DELAYED)
Premier League
Huddersfield -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Watford -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Man City
Premiership
Hearts – Hibernian
Indian Super League
Jamshedpur -
Chennai
Indian Super League
Mumbai -
Delhi
Serie A
Crotone -
Neapel
Championship
Cardiff -
Preston

Jupp Heynckes hat sich mit der Reservisten-Thematik arrangiert. Ein Problem sieht er darin nicht. Vielmehr juckt ihn das Spiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (15.15 Uhr im LIVE-TICKER). Den Trainer Tuchel hält er für prädestiniert, den FC Bayern zu trainieren.

Jupp Heynckes wusste, dass diese Frage kommen würde. Natürlich wusste er es. Er ist ja schon lange genug im Geschäft, um die Themensetzung der Journalisten zu verstehen. "Sie brauchen ja auch Themen, an denen sie sich festbeißen können", sagte Heynckes mit großer Gelassenheit. Ein Lächeln zuckte über sein Gesicht.

Dann nahm er sich der Frage an, ob er in der Unzufriedenheit der Bankspieler Explosionsgefahr in den nächsten Wochen sehe. "Es ist klar, dass europäische Topspieler frustriert sind, wenn sie nicht von Anfang an spielen", sagte Heynckes.

Er sei ja auch kein so schlechter Spieler gewesen, deshalb könne er den Gemütszustand seiner Spieler "nachvollziehen". Einen möglichen Brandherd oder gar extreme Unruhe innerhalb der Mannschaft sieht Heynckes aber nicht. "Das ist eine Momentaufnahme - und mehr nicht."

Power aus der Frustration ziehen

Heynckes ist seit Sonntag darum bemüht einen möglichen Konflikt mit seinen Edelreservisten Arjen Robben und Mario Gomez wegzumoderieren. Schon nach dem Spiel in Stuttgart hatte er betont, dass es im Moment einfach keinen Grund gebe, die erfolgreiche Mannschaft zu verändern.

Die Bayern wollen nicht wie in der vergangenen Saison den Vorsprung auf die Verfolger zu Beginn der Rückrunde leichtfertig verspielen. Der Auftakt gegen Fürth verlief schon zäh, in Stuttgart passte es offensiv erst nach der Pause.

Aber es kommen auch wieder andere Zeiten, mit englischen Wochen und Spielen in der Champions League. "Die Spieler, die aktuell nicht so zum Zug kommen, werden in nächster Zeit auch wieder spielen", sagte Heynckes. "Aus der Frustration kann man Kräfte und Power gewinnen."

Heynckes räumt mit Missverständnis auf

Es ist zu spüren, dass Heynckes der Diskussion nicht zu viel Bedeutung beimessen will. Er nutzte die Gelegenheit am Freitag auch gleich, um öffentlich mit einem Missverständnis aufzuräumen. Ein Risiko sei es gewesen, Gomez, Shaqiri Robben oder Boateng in Stuttgart früher einzuwechseln, sagte Heynckes damals. Oder zumindest wurde er so verstanden.

Der Begriff Risiko sollte nicht die Spieler treffen, sondern den Spielstand und eine mögliche Veränderung der Statik in der Mannschaft. Was passieren kann habe man beim 4:4 Deutschlands gegen Schweden gesehen oder als Leverkusen im DFB-Pokal in Dresden einst eine 3:0-Führung verspielte. "Ich habe gelernt: Wenn es knapp ist, gehe ich kein Risiko ein. Dann wechsle ich nicht aus."

Heynckes ist ein Trainer der alten Schule. Beim FC Bayern ist sein Weg nach dieser Saison zu Ende. Seinem Nachfolger kann er mit einer titelreichen Saison ein erfolgreiches, aber schweres Erbe hinterlassen.

Tuchel prädestiniert für Bayern-Job

Am Samstag trifft er in Mainz auf den 28 Jahre jüngeren Thomas Tuchel. "Ein sympathischer Kollege", wie Heynckes meint und ihm gleich eine "gute Arbeit" attestiert. So gut sogar, dass er ihn sich als einen seiner Nachfolger in München vorstellen kann. "Tuchel ist ein Trainer, der prädestiniert ist, irgendwann einmal den FC Bayern zu trainieren."

Großes Lob, das Heynckes auch auf die Mainzer Mannschaft herunterbricht. "Sie ist gut strukturiert, hat ein gutes taktisches System und ist nicht einfach zu spielen." Dahinter steckt natürlich Tuchel, der "immer für eine Überraschung gut ist und auch im Spiel immer mal wieder die Taktik wechselt."

Seine Mannschaft hat er aber eingehend darauf vorbereitet. "Sie weiß, was zu tun ist. Ich habe Mainz studiert. Ich kenne ihre Laufwege, ich weiß, wie die Mannschaft verschiebt und wo ihre Pressinglinie beginnt."

Tipp für die Zukunft

Dass die Mainzer auf ihren Toptorjäger Adam Szalai verzichten müssen, hält Heynckes nicht für einen entscheidenden Vorteil. Schließlich wisse man bei Tuchel ja nie, was kommt. Wie Mainz diesen Ausfall kompensiert ist offen, Varianten mit einem oder zwei Stürmern sind möglich. Auch die Besetzung des Mittelfeldes ist bei Tuchel dem Rotationsprinzip unterworfen - ganz ohne Gemurre.

"Er kann in Mainz immer mal wieder das System ändern, umstellen und viel riskieren. Das wäre bei einem Verein wie dem FC Bayern nicht so einfach", sagte Heynckes etwas neidisch, um später zu erklären. "Beim FC Bayern können sie machen, was sie wollen. Aber am Ende müssen sie gewinnen." Es klang wie ein Tipp für die Zukunft.

Die Termine und Ergebnisse des FC Bayern

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung