Bundesliga - 19. Spieltag

Glanzloser Bayern-Sieg in Stuttgart

Von Jochen Tittmar / Jochen Rabe
Sonntag, 27.01.2013 | 19:21 Uhr
Der FC Bayern hat die beiden ersten Bundesligaspiele 2013 ohne Gegentor gewonnen
© Getty
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Der FC Bayern München hat zum Abschluss des 19. Spieltags der Bundesliga beim VfB Stuttgart mit 2:0 (0:0) gewonnen und das 92. Südderby für sich entschieden.

SPOX-Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Beim VfB rückt der zuletzt gesperrte Ibisevic wieder in den Sturm, dafür muss Hajnal auf die Bank. Zudem ersetzt Kvist Kuzmanovic. Neuzugang Macheda hat es noch nicht in den 18er-Kader geschafft.

Der Rekordmeister spielt mit jener Elf, die Fürth in der Vorwoche mit 2:0 bezwang. Gomez und Robben sitzen also vorerst nur auf der Bank.

11.: Kroos bringt den ersten Eckball des FCB von links an den Elfmeterpunkt. Dort schraubt sich Dante hoch und köpft knapp rechts über die Latte.

27.: Ibisevic legt einen langen Schlag per Kopf zu Okazaki. Der fackelt nicht lange und hält aus halbrechter Position drauf - knapp am linken Pfosten vorbei.

34.: Konter des VfB, Ibisevic legt links raus zu Traore. Der flankt auf den langen Pfosten. Harnik köpft den Ball ans untere Ende des rechten Pfostens, von dort prallt er in Neuers Arme.

50., 0:1, Mandzukic: Horror-Rückpass des unbedrängten Molinaro zu Ulreich. Mandzukic spritzt dazwischen, umkurvt den Keeper und schiebt halbrechts im Strafraum ins leere Tor ein.

54.: Nach einem Eckball zieht Kroos aus der zweiten Reihe ab. Von van Buyten prallt der Ball zu Müller, der einschiebt - steht aber im Abseits.

63.: Kroos mit dem Freistoß von halbrechts. In der Mitte schraubt sich Mandzukic in die Luft und köpft Richtung linkes Eck, Ulreich pariert.

72., 0:2, Müller: Starker Ball von van Buyten aus der Abwehr heraus auf Mandzukic, der am rechten Flügel zu viel Platz hat. Seine Hereingabe auf den kurzen Pfosten drückt Müller aus kurzer Distanz über die Linie.

80., Gelb-Rot, Harnik: Der Stuttgarter muss nach einem Ellbogeneinsatz gegen Martinez mit dem zweiten gelbwürdigen Foul gegen Ribery vorzeitig vom Platz.

82.: Ribery steckt herrlich für Mandzukic durch, der alleine vor Ulreich auftaucht. Sein Chipversuch landet im Gesicht des Stuttgarter Keepers.

Fazit: Wie schon gegen Fürth ein glanzloser, aber verdienter Sieg der Bayern gegen über die gesamte Spielzeit betrachtet zu harmlose Stuttgarter.

Der Star des Spiels: Mario Mandzukic hatte im ersten Durchgang die wenigsten Ballkontakte bei den Bayern und hing ziemlich in der Luft, nach dem Wechsel zeigte er in den beiden spielentscheidenden Situationen aber seine Klasse: Aufmerksam und souverän beim Treffer zum 1:0, dazu mit gutem Laufweg und toller Vorarbeit zum zweiten Tor.

Der Flop des Spiels: Cristian Molinaro wies die beste Zweikampfquote und die meisten Ballkontakte beim VfB auf - darunter war aber ein ganz fürchterlicher, der den Bayern die Führung schenkte. Dazu indisponiert vor dem 0:2 und viel zu weit weg von Vorbereiter Mandzukic.

Der Schiedsrichter: Florian Meyer legte in einer fairen Partie eine angenehm ruhige Spielleitung an den Tag. Vertretbar seine Entscheidung in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, den Eckball der Bayern nicht mehr zu geben und richtig, Harnik vom Platz zu stellen. Allerdings mit einer Fehlentscheidung zu Ungunsten der Gäste: Beim Duell zwischen Niedermeier und Kroos hätte es Strafstoß geben müssen (59.).

Die Trainer:

Es war keine Überraschung, dass Bruno Labbadia Kvist und Ibisevic wieder einbaute und als oberste Marschroute ausgab, die defensive Kompaktheit zu wahren und im Verbund gut zu verschieben. Das klappte zunächst vorzüglich. Nach dem Gegentor schaute sich der Coach die Sache eine Viertelstunde lang an und wechselte dann so offensiv es ihm möglich war.

Jupp Heynckes sah diesmal keinen Grund zur Rotation. Die wenig inspirierte Leistung in der ersten Halbzeit gab ihm diesbezüglich nicht Recht. Ließ sich davon aber nicht beirren und ließ seine Anfangself bis zur 88. Minute unverändert auf der Platte.

Das fiel auf:

 

  • Stuttgart im ersten Abschnitt mit einer guten defensivtaktischen Organisation und dem dazugehörigen hohen Laufpensum. Das Zentrum wurde aggressiv zugestellt, die Außenbahnen gedoppelt. In den meisten Fällen verschoben die beiden Ketten effizient, so dass für den Gegner kaum Lücken entstanden.
  • Die Bayern zwar mit deutlich mehr Ballbesitz, aber ohne Tempo und Ideen in ihren Aktionen. Der Rekordmeister versuchte es oft über den rechten Flügel, so dass Ribery auf der Gegenseite immer mal wieder in die Mitte zog. Alaba half dem Franzosen auf links zu wenig, ein zielgerichtetes Hinterlaufen fand nicht statt. Positiv: Nach Ballverlusten wurde konsequent attackiert und so die Angriffsbemühungen der Hausherren auf ein Minimum reduziert.
  • Dennoch hatte der VfB die bis dato beste Torchance, auch wenn es ausschließlich nach Kontern gefährlich wurde, bei denen die Bayern zuvor weit aufgerückt waren. Ibisevic unterstrich seinen enormen Wert für die Mannschaft als starker Wandspieler und ermöglichte seinen Mitspielern so häufig, den weiten Weg in die Offensive überhaupt mitgehen zu können.
  • Nachdem der VfB das erste Gegentor herschenkte, verfiel die Mannschaft in eine Art Schockzustand und hätte in der Folge beinahe frühzeitig das Spiel weggeworfen. Mit dem Doppelwechsel stellten die Hausherren auf ein 4-1-2-2-1 um und versuchten, die Bayern ein wenig früher zu stören.
  • Dies eröffnete den Bayern wiederum zu viele Räume, die von nun an konsequent besetzt wurden. Die Münchner im zweiten Abschnitt mit höherer Laufbereitschaft und der nötigen Ruhe am Ball, um den Gegner müde laufen zu lassen. Die Moral des VfB war angesichts dessen schon früh gebrochen.

 

Stuttgart - Bayern: Daten zum Spiel

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