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Schlaudraff & Hanke: Ihr wart mal Nationalspieler?

Von SPOX
Mittwoch, 14.04.2010 | 15:45 Uhr
Jan Schlaudraff (l.) bestritt drei Länderspiele für Deutschland, Mike Hanke sogar zwölf
© Imago
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Jan Schlaudraff und Mike Hanke sind für Hannover keine Hilfe im Abstiegskampf. In Wolfsburg macht Fünf-Millionen-Mann Rever einen kleinen Schritt, in Leverkusen droht Manuel Friedrich eine Pause und in Mainz nimmt Jan Simaks Leid kein Ende.

Hannover 96: Remis in Hamburg, Sieg gegen Schalke - in Hannover glaubt man wieder fest an den Klassenerhalt, egal wie schwer das eigene Restprogramm ist. Dumm nur, dass nun mit Elson und Kone zwei Leistungsträger bis zum Saisonende ausfallen. Gerade Kone, den der zuletzt gesperrte Stajner ersetzen wird, hatte glänzend mit Sturmpartner Ya Konan harmoniert. Dabei sah der Plan in Hannover doch ursprünglich ganz anders aus: Zwei Deutsche sollten es im Angriff richten. Doch wenn man die Saisonbilanz von Hanke und Schlaudraff betrachtet, stellt sich die Frage: Ihr wart mal Nationalspieler? Schlaudraff bringt es auf acht Einsätze, zwei Tore und wird vom Fachmagazin "Kicker" mit einem Notendurchschnitt von 4,67 geführt. Hanke hat in 15 Spielen nicht einen Treffer erzielt. Notendurchschnitt: 5,0. Das Thema DFB-Team ist für beide schon längst passe, das Thema Hannover wird es wohl nach dieser Saison auch sein.

Bayer Leverkusen: 24 Spieltage in Folge blieb Bayer in dieser Saison ungeschlagen. Gründe dafür gibt es viele: Trainer Heynckes fand die richtige Ansprache an seine junge Truppe und eine geeignete Taktik. Kießling traf zwischenzeitlich schier nach Belieben und mit Neuzugang Hyypiä hatte man einen Glücksgriff getätigt. An der Seite des Finnen blühte auch M. Friedrich auf. Seit einigen Wochen steckt Bayer wie auch Friedrich in einer kleinen Krise. Der Innenverteidiger leistete sich den einen oder anderen Fauxpas und kann das Niveau der Vorrunde nicht mehr abrufen. Das Remis gegen die Bayern war für Bayer zwar wieder ein kleiner Fortschritt, für Friedrich könnte es allerdings zur Gefahr werden. Denn: Im defensiven Mittelfeld überzeugte das Duo Bender und Vidal, in der Innenverteidigung machte Hyypiä-Vertreter Reinartz eine deutliche bessere Figur als Friedrich, für den es damit eng wird, wenn Hyypiä wieder fit ist.

VfL Wolfsburg: Ein klein wenig hatten sie beim VfL schon gehofft, im Jahr nach der Meisterschaft einen weiteren Titel einfahren zu können. Daraus wird nun aber nichts - gegen Fulham war im Europa-League-Viertelfinale Endstation. In der Liga eilen die Wölfe dagegen von Sieg zu Sieg. In Nürnberg gab's den siebten in den letzten acht Spielen. Dabei plagen Coach Köstner noch immer Abwehrsorgen. Um die zu beheben wurde im Winter Innenverteidiger Rever aus Porto Alegre verpflichtet. Gegen Fulham gab der Fünf-Millionen-Mann zwar sein Debüt für den VfL, in der Liga wartet der Brasilianer allerdings noch immer auf seinen ersten Einsatz. Immerhin aber scheint Rever nun im internen Ranking an Simunek vorbeigezogen zu sein. Der Tscheche stand gegen Nürnberg nicht mal im Kader. Es geht also voran für Rever, wenn auch langsam. Denn noch immer zieht Köstner dem 25-Jährigen Barzagli, Madlung und Riether vor.

FSV Mainz 05: Simak und Stuttgart, das funktionierte nicht. Beim VfB litt der Tscheche darunter, nur selten berücksichtigt zu werden und ergriff im Winter deshalb die Gelegenheit, nach Mainz zu wechseln. Bei den 05ern, so hofften Simak wie auch die Fans des zweifelsohne begnadeten Fußballers, würde er noch einmal seine Klasse unter Beweis stellen können. Von der letzten Chance in der Bundesliga war die Rede. Bislang konnte Simak sie nicht nutzen. An der Seite von Ivanschitz überzeugte er ebenso wenig wie ohne den Österreicher. Gegen Dortmund gab's von Trainer Tuchel nun ein klares Zeichen: Obwohl Ivanschitz gesperrt fehlte, saß Simak 90 Minuten lang auf der Bank. Stattdessen änderte der Mainzer Coach sein System und setzte seit langer Zeit mal wieder auf zwei Stürmer - mit Erfolg. Simaks Leiden nehmen kein Ende.

FC Schalke: Am Samstag saß Asamoah völlig niedergeschlagen auf der Schalker Ersatzbank. Es schien fast so, als wäre Schalke gerade abgestiegen oder hätte ein Revival der Vier-Minuten-Meisterschaft von 2001 erlebt. Dabei hatte Schalke "nur" mit 2:4 in Hannover verloren und liegt lediglich zwei Punkte hinter Spitzenreiter Bayern. Doch Asamoah ist einer, dem jede S04-Pleite zu Herzen geht - auch wenn er in Gelsenkirchen nicht mehr über die Rolle des Bankdrückers hinaus kommt. Sechs Mal durfte der 31-Jährige in dieser Saison ran, seit dem 10. Spieltag allerdings nur einmal, für sechs Minuten. Dabei hängt sich Asamoah im Training rein und war auch nie ernsthaft verletzt. Doch wenn Magath seine Mannschaft Woche für Woche umkrempelt, bleibt Asamoah immer außen vor. Und daran wird sich bis zum Saisonende wohl auch nichts mehr ändern.

1899 Hoffenheim: Nichts geht mehr bei der TSG. Das Team von Coach Rangnick taumelt derzeit von Pleite zu Pleite, ist mit neun Zählern nach Freiburg die schlechteste Mannschaft der Rückrunde und hat in den letzten sechs Spielen gerade mal ein Tor erzielt. In Zeiten der Erfolglosigkeit können schon Kleinigkeiten Mut machen, heißt es. In Hoffenheim wäre demnach Gulde ein Mutmacher. Der 19-Jährige stand zum zweiten Mal in seiner Karriere in der Startelf, war beim 0:2 gegen Köln noch der Beste der Schlechten und darf sich Hoffnung auf weitere Einsätze an der Seite von Simunic in der Innenverteidigung machen. Auch, weil sich Kapitän Nilsson mit Kniebeschwerden herum plagt und Compper völlig außer Form ist und sich nach zahlreichen schwachen Auftritten erstmal wieder im Training beweisen muss.

VfL Bochum: Dass der VfL noch einmal ernsthaft in Abstiegsgefahr kommen würde, dachte nach dem 22. Spieltag wohl kaum jemand. Damals hatte die Herrlich-Elf gerade Hoffenheim mit 2:1 bezwungen und den Abstand auf den Relegationsplatz auf acht Punkte ausgebaut. Seitdem gewann Bochum allerdings kein Spiel mehr und liegt nur noch einen Zähler vor Rang 16. Coach Herrlich scheint das richtige Händchen abhanden gekommen zu sein, und deshalb probierte der VfL-Coach zuletzt kräftig durch und sorgte durchaus für Überraschungen. Gegen den HSV war Fuchs erstmals seit dem dritten Spieltag nur Ersatz, Freier saß gar 90 Minuten lang auf der Bank. In Köln wird Herrlich nun wieder etwas ändern - notgedrungen. Denn für Dabrowski ist die Saison wegen einer Achillessehnenverletzung beendet. Sein Ersatz: Johansson. Oder aber Herrlich überrascht erneut und zieht Maltritz oder Yahia ins Mittelfeld und bringt Mavraj in der Innenverteidigung.

Der 31. Spieltag im Überblick

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