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NBA

NBA: Antetokoumpo glänzt in der Verlängerung bei den Sixers, Harden brilliert in Indiana, Morant schockt Miami

Von SPOX
Giannis Antetokounmpo erzielte in der Verlängerung 10 Punkte.

Die Milwaukee Bucks haben ein verloren geglaubtes Spiel in Philadelphia nach Verlängerung umgebogen - dank MVP Giannis Antetokounmpo. De'Aaron Fox und Ja Morant treffen Gamewinner, die Golden State Warriors fügen Houston die 18. Niederlage am Stück zu, verlieren aber Stephen Curry. James Harden trägt die Brooklyn Nets zum nächsten Sieg.

Auch ohne zwei Superstars gewinnen die Nets in Indiana, weil eben noch ein Superstar übrig bleibt.

Detroit Pistons (11-29) - Toronto Raptors (17-23) 116:112 (BOXSCORE)

  • Die Pistons bleiben so etwas wie der Angstgegner der Raptors in dieser Saison, auch das zweite Duell mit Detroit verloren die Kanadier - und das obwohl mit Fred VanVleet und Pascal Siakam zwei Stars aus dem Corona-Protokoll zurückkehrten. Auch das Career High von 43 Punkten (14/18 FG, 8/12 Dreier) von Norman Powell war letztlich zu wenig. Zu erwähnen sind aber auch seine 0 Assists, 0 Steals und 0 Blocks. Der letzte 40-Punkte-Scorer mit so einer Statline war Carmelo Anthony bei seinem Karrierebestwert von 62 Punkten gegen Charlotte zu Knicks-Zeiten.
  • Detroit dominierte vor allem die Bretter und gewann das Rebound-Duell mit 54:30, mit Saddiq Bey (28, 6/10 Dreier, 12 Rebounds), Mason Plumlee (10, 14 Rebounds) und Delon Wright (18, 10 Boards, 8 Assists) verbuchten gleich drei Spieler der Gastgeber ein Double-Double mit Rebounds. Zum Vergleich: Bei Toronto sammelte der kleinste Spieler auf dem Feld, Kyle Lowry, mit 6 Boards die meisten Abpraller ein.
  • Detroit hatte die Sache die meiste Zeit im Griff, bevor es die Raptors mit einem späten Lauf noch einmal spannend machten (105:102). Josh Jackson (16) antwortete jedoch mit einem Vierpunktspiel und Jerami Grant (23, 3 Blocks) machte danach mit einem fiesen Stepback-Jumper gegen Lowry alles klar.
  • Bei Toronto fiel dagegen der Dreier kaum. Außer Powell versenkte der Rest des Teams nur 4 von 28 Distanzwürfen, wobei gerade die Guards Fred VanVleet (12, 1/7 Dreier) und Lowry (8, 0/7 3FG, 15 Assists) überhaupt keinen Touch hatten. Chris Boucher erzielte 21 Zähler (10/16 FG), war aber auch ein großer Schwachpunkt beim Rebound.

Indiana Pacers (17-22) - Brooklyn Nets (28-13) 115:124 (BOXSCORE)

  • James Harden war mal wieder auf sich alleine gestellt, nachdem sich Kyrie Irving kurzfristig mit Leistenproblemen abmeldete. Dem Bärtigen schien das aber nicht viel auszumachen, im Gegenteil. Mit 40 Punkten (13/27 FG, 12/14 FT), 10 Rebounds und 15 Assists führte Harden die Nets zum 14. Sieg aus den vergangenen 15 Spielen.
  • "Das war eine außergewöhnliche Vorstellung", schwärmte auch Nets-Coach Steve Nash. "Am Ende hat er die Partie komplett an sich gerissen. Natürlich haben auch die anderen Jungs ihren Anteil, aber James war der Fixpunkt." Indiana probierte dabei viel, doppelte Harden, doch dieser legte alleine im Schlussabschnitt 14 Punkte und 4 Assists auf.
  • Noch zu Beginn hatten die Pacers dank Domantas Sabonis (18, 11 Rebounds, 11 Assists) klare Vorteile (speziell in den Minuten mit Harden auf der Bank), der Vorsprung betrug zwischenzeitlich 16 Zähler. Im vierten Viertel pausierte Harden aber nicht mehr und Indiana bekam Probleme. Ein 13:4-Run der Nets mit jeder Menge Harden-Magie sorgte dann für die Vorentscheidung.
  • Aber auch sechs andere Nets-Spieler erzielten mindestens 11 Zähler, darunter Joe Harris (19, 5/7 Dreier) oder auch Jeff Green (15, 9 Rebounds). Für Indiana waren neben Sabonis noch Malcolm Brogdon (24) und Ex-Nets-Spieler Caris LeVert (19) auffällig.

Washington Wizards (14-25) - Sacramento Kings (16-24) 119:121 (BOXSCORE)

  • Sacramento lebt und konnte sich bei De'Aaron Fox bedanken, dass man im vierten Viertel nicht doch noch einen zweistelligen Vorsprung verspielte. Der Point Guard versenkte 0,7 Sekunden vor dem Ende einen Sprungwurf aus der Mitteldistanz über die ausgestreckten Arme von Bradley Beal und sicherte seiner Mannschaft den Sieg. Dazu lieferte Fox 28 Punkte (8/21 FG), 7 Assists und 5 Steals.
  • Washington hatte noch eine Chance auf die Verlängerung oder den Sieg, doch stattdessen fabrizierte Russell Westbrook ein äußerst bizarres Play. Gleich zweimal fand der Guard beim Einwurf keinen Mitspieler, beim zweiten Versuch schmiss er den Ball einfach auf die andere Seite des Feldes, wo absolut niemand stand.
  • Es war nicht sein einziger Blooper an diesem Abend, an welchem der frühere All-Star mit 26 Punkten (8/19 FG), 14 Rebounds und 10 Assists sein elftes Triple-Double der Saison auflegte. In Halbzeit eins scheiterte Westbrook beim Dunkversuch am Ring, aufgrund der Wucht flog der Spalding bis auf die Tribüne der Capital One Arena. Immerhin: Mit 6 Punkten am Stück hatte Westbrook überhaupt erst den späten Ausgleich erzwungen.
  • Topscorer der Wizards war Beal mit 29 Zählern, dazu wussten Rui Hachimura (17) und Raul Neto (12) zu gefallen. Moritz Wagner und Isaac Bonga mussten dagegen die kompletten 48 Minuten zuschauen. Für die Kings punkteten sechs Spieler zweistellig, darunter auch Harrison Barnes und Richaun Holmes mit je 18 Zählern.

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