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NBA

NBA Paris Game: Giannis Antetokounmpo führt Milwaukee zum 40. Saisonsieg

MVP Giannis Antetokounmpo setzt sich gegen gleich drei Gegenspieler durch.

Die Milwaukee Bucks haben sich beim NBA Paris Game gegen die Charlotte Hornets durchgesetzt. Beim 116:103 muss das beste Team der Liga allerdings hart arbeiten. Giannis Antetokounmpo war die spielentscheidende Figur.

Charlotte Hornets (15-31) - Milwaukee Bucks (40-5) 103:116 (BOXSCORE)

Der Grieche beendete die Partie mit 30 Punkten (13/19 FG) und 15 Rebounds und führte sein Team damit in beiden Kategorien an, allerdings hatte er tatkräftige Unterstützung: Eric Bledsoe kam auf 20, George Hill auf 16 Zähler. Bei den Hornets, die das Spiel länger offen hielten als erwartet, konnten sich vor allem die Guards Malik Monk (31) und Devonte' Graham (19) auszeichnen.

Vor den Augen von Hornets-Besitzer Michael Jordan, der französischen NBA-Legende Tony Parker und den PSG-Stars Neymar sowie Kylian Mbappe hatten die Hornets in Paris "Heimrecht", den lautesten Jubel sowie "MVP"-Rufe bekam jedoch permanent Antetokounmpo, der das Scoring seines Teams standesgemäß mit einem Dunk eröffnete.

Den besseren Start erwischte jedoch Charlotte, das nach einem 4-Point-Play von Devonte' Graham und einem Dreier von Terry Rozier mit 12:4 in Führung ging. Insbesondere Graham startete mit drei Dreiern stark ins Spiel und sorgte hauptverantwortlich dafür, dass die Hornets auch nach einem Viertel noch mit 31:24 in Front lagen.

Milwaukee Bucks dominieren im vierten Viertel

Die Bucks taten sich schwer, ins Spiel zu finden, zumal Charlotte von der Dreierlinie zunächst sehr treffsicher agierte (7/14 3FG), zudem produzierten die Bucks viele unnötige Ballverluste. Erst Mitte des zweiten Viertels erlahmte die Hornets-Offense und Eric Bledsoe führte Milwaukee langsam wieder heran, es reichte jedoch nicht für die Führung - die behielt dank Malik Monk (14) Charlotte (55:50).

Im dritten Viertel zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Bucks kamen auf 1 Punkt ran, sabotierten sich dann jedoch prompt wieder selbst durch Turnover und fahrige Defense. Mit der Bank wurde es besser, wenige Sekunden vor der Pause tippte Donte DiVincenzo einen Fehlwurf rein und es ging ausgeglichen mit 78:78 in den letzten Durchgang.

Und hier setzte sich dann endgültig Milwaukees Klasse durch. Pat Connaughton besorgte per Breakaway-Dunk die erste Führung des Spiels, knapp vier Minuten später baute Giannis sie bereits auf 10 Punkte aus. Charlotte gab sich zwar nicht leicht geschlagen und insbesondere Monk leistete noch munter Gegenwehr, doch der Greek Freak übernahm nun zunehmend die Kontrolle und Milwaukee ließ letztlich nichts mehr anbrennen.

Ein Dreier von DiVincenzo stellte rund eine Minute vor Schluss auf 11 Punkte Unterschied und bedeutete den Schlusspunkt.

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