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NBA

NBA: New Orleans Pelicans verlieren trotz starkem Zion Williamson gegen Denver Nuggets

Von Lino Wilczewski
Eine gute Vorstellung von Zion Williamson reichte den Pelicans am Ende nicht.

Auch in seinem zweiten NBA-Spiel für die New Orleans Pelicans hat Zion Williamson eine gute Leistung gezeigt, er konnte die Pels in limitierten Minuten jedoch nicht zum Sieg über die Denver Nuggets führen. Die gewannen dank eines starken Nikola Jokic mit 113:106.

New Orleans Pelicans (17-29) - Denver Nuggets (31-14) 106:113 (BOXSCORE)

"Die NBA kann sich glücklich schätzen, einen talentierten jungen Mann mit so viel Passion für das Spiel zu haben", hatte Michael Jordan noch vor dem Spiel von Williamson geschwärmt - und der Nr.1-Pick deutete in limitierten Minuten erneut an, was er drauf hat. 15 Punkte, 6 Rebounds, 1 spektakulärer Block und ein Plus-Minus von +16 in 21 Minuten waren jedoch nicht genug - auch, weil die Pelicans sich an den Brettern vorführen ließen.

24 Offensivrebounds hatte Denver am Ende, alleine sieben davon durch Jokic. Überhaupt zeigte der Center eine starke Partie, kam er am Ende doch auf 27 Punkte, 12 Rebounds, 7 Assists und 4 Steals. Unterstützung bekam er von allen Seiten, insgesamt schafften es sechs weitere Nuggets, zweistellig zu punkten - Jerami Grant (14), Torrey Craig (15) und Michael Porter Jr. (15) holten zusätzlich je 9, 10 und 10 Rebounds.

Auf Seiten der Pels lief wenig zusammen. 17 Turnover hatten sie als Team, dazu verfehlten sie 12 ihrer 30 Freiwürfe. Brandon Ingram (13 Punkte, 3/11 FG) und Jrue Holiday (12, 5/17 FG) waren sehr ineffizient - J.J. Redick, der sich durch 5 Dreier Platz 14 auf der ewigen Bestenliste sicherte, war mit 18 Zählern bereits Topscorer des Teams. Josh Hart steuerte von der Bank immerhin 15 Punkte und 13 Rebounds bei.

Williamson beginnt gut - Denver dominiert Bretter

Kein einziges Mal hatte Zion in seinem NBA-Debüt den Ball gedunkt - gegen die Nuggets mussten die Fans im Smoothie King Center nicht lange warten. Bereits im zweiten Angriff der Pels stopfte er den Ball nach einem Lob-Pass von Jrue Holiday, kurz darauf machte er im Post gegen Torrey Craig von seinem massigen Körper Gebrauch.

Pünktlich nach vier Minuten gings dann zurück zur Bank und auf der anderen Seite machte ein anderer massiger Körper auf sich aufmerksam. 12 Punkte, 4 Rebounds und 3 Assists schenkte Jokic dem Heimteam ein und führte Denver zu einem 37:28.

Obwohl Williamson auch im zweiten Abschnitt eine solide Leistung zeigte (einziges positives Plus-Minus der Pelicans-Starter), konnte New Orleans den Abstand nicht entscheidend verkürzen - ganze 15 Offensiv-Rebounds ließen sie den Nuggets. Da half es auch wenig, dass Redick am Ende des Viertels durch zwei Dreier Kobe Bryant im All-Time-Dreier-Ranking überholte, mit 56:63 gingen die Teams in die Pause.

Zions Bemühungen vergeblich - Nuggets eiskalt

Die Pelicans starteten im dritten Viertel hinter sechs Punkten von Zion einen 14:2-Run und glichen das Spiel nach fünf Minuten aus, nur um nach seiner Auswechslung direkt wieder einzubrechen. Denver dominierte weiterhin die Bretter (21:8 Offensiv-Rebounds) und holte sich ein ums andere Mal Punkte im zweiten Anlauf (insgesamt 24 Wurfversuche mehr) - so erspielten sie sich bis zum Viertelende eine komfortable, zweistellige Führung.

Erneut starteten die Pelicans mit Williamson auf dem Feld und erneut hatten sie einen kleinen Lauf, in dessen Höhepunkt der Rookie einen Wurfversuch von Malik Beasley in die Zuschauer blockte. Doch wie schon in den vorherigen Vierteln übernahmen die Nuggets schnell wieder die Kontrolle, vor allem weil sie es immer wieder an die Freiwurflinie schafften und dort eiskalt blieben (20/20 FT). 50 Sekunden vor Schluss verlegte Holiday bei einem Rückstand von fünf Zählern den Ball am Korb, Jokic machte am anderen Ende alles klar.

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