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Olympia

Karate: Smorguner scheidet in Kata-Vorrunde aus

SID
Ilja Smorguner ist bereits früh ausgeschieden.

Der ehemalige Vizeweltmeister Ilja Smorguner ist bei der Karate-Premiere bei den Olympischen Spielen in Tokio bereits in der Vorrunde im Kata ausgeschieden. Der 37-Jährige aus Idstein kam am Freitagmorgen in der Gruppe A nur auf den vierten Rang und verpasste die zweite Runde knapp. Im Gesamtklassement belegte er mit 24,56 Durchschnittspunkten den neunten Platz.

Auf Rang elf endete der Wettkampf für Wael Shueb (23,30). Der Syrer, der 2015 aus seiner Heimat geflohen war und in Rödermark lebt, erfüllte sich als Mitglied des IOC-Flüchtlingsteams seinen Traum von Olympia. Am Tag zuvor war auch Jasmin Jüttner (Frankfurt) im Kata am Finaleinzug gescheitert.

Beim Kata demonstriert der Athlet oder die Athletin alleine auf der Matte verschiedene Angriffs- und Verteidigungstechniken, also Schläge und Tritte. Dabei stehen 102 festgelegten Kata zur Auswahl. Ein Kata darf im Turnier nur einmal präsentiert werden.

Am Nachmittag (ab 10.00 Uhr MESZ) geht Noah Bitsch im Kampfsporttempel Nippon Budokan beim Kumite an den Start. Beim Freikampf treten zwei Athleten gegeneinander an. Der Gegner darf mit Schlägen und Tritten an bestimmten Körperstellen angegriffen werden. Wer nach drei Minuten mehr Punkte geholt hat oder sich einen Acht-Punkte-Vorsprung erarbeitet, gewinnt.

Karate ist in Tokio erstmals im olympischen Programm - und vorerst auch zum letzten Mal. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte 2016 beschlossen, die japanische Kampfkunst als eine von fünf neuen Sportarten aufzunehmen, in Paris 2024 ist sie schon nicht mehr dabei.

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