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NBA: Comeback der Orlando Magic scheitert in letzter Sekunde! Pacers schießen Bucks ab - Kings feiern

Von Ruben Martin
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Josh Okogie beendet einen Comeback-Versuch der Orlando Magic in letzter Sekunde, während die Indiana Pacers absolut heiß laufen gegen die Milwaukee Bucks. Die Sacramento Kings feiern ihre erste Erfolgssaison seit fast 20 Jahren.

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Auch die Nuggets haben Grund zum Jubel, die Raptors punkten auf dem Scoreboard und im Play-In-Rennen.

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Detroit Pistons (16-55) - Denver Nuggets (47-23) 100:119 (BOXSCORE)

  • Beeindruckende Vorstellung der Nuggets-Starter, die allesamt 15 oder mehr Punkte erzielten und sich damit frühzeitig als diesjährige Champions der Northwest Division krönen! Denver steht somit als erstes Playoff-Team im Westen fest. Nikola Jokic war der Mann der Partie mit 30 Punkten bei 14/18 aus dem Feld sowie 10 Rebounds und 9 Assists bei nur 1 Turnover.
  • Das Spiel war sogar knapp 40 Minuten ziemlich ausgeglichen, dann erzielte Denver 16 Punkte in Folge und sprintete davon mit der Führung. Die Nuggets trafen fast 53 Prozent aus dem Feld und dominierten in der Zone (70:52). Jamal Murray (19, 10 Assists) und Kentavious Caldwell-Pope (20) trafen beide 7/15 aus dem Feld, Aaron Gordon (15, 6/9 FG) schnappte sich 5 seiner 8 Rebounds am gegnerischen Brett.
  • Der Topscorer der Pistons war Rodney McGruder mit 20 Zählern bei 6/10 von Downtown sowie 8 Rebounds, 3 Assists und 3 Steals, Jalen Duren steuerte ein starkes Double-Double von der Bank kommend bei mit 15 Punkten (7/10 FG), 13 Rebounds (5 offensiv), 4 Assists und 3 Steals.
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Brooklyn Nets (39-31) - Sacramento Kings (42-27) 96:101 (BOXSCORE)

  • Mit dem Sieg in Brooklyn steht es fest, die Sacramento Kings werden erstmals seit 2006 eine Saison mit mehr Siegen als Niederlagen beenden! Daran ließ Domantas Sabonis alle Zweifel schwinden, indem er 24 Punkte (8/14 FG), 5 Assists sowie 4 Blocks auflegte und die Bretter kontrollierte mit 7 seiner insgesamt 21 Rebounds am gegnerischen Ring.
  • Dieser Erfolg war den Kings jedoch offenbar nicht ohne einen Rückschlag gegönnt, Kevin Huerter musste das Spiel bereits nach knapp sechs Minuten mit einer Verletzung am Oberschenkel verlassen. Weitere Untersuchungen folgen.
  • Die Nets erwischten den besseren Start und führten einen Großteil der ersten eineinhalb Viertel, dann übernahmen die Kings die Führung und gaben sie nicht mehr her. Bei beiden Mannschaften lief es nicht besonders gut im Abschluss, Brooklyn passte dafür sehr gut auf den Ball auf (nur 6 Turnover). Das machte Sacramento wett bei den Rebounds (57:41) und Punkten bei zweiter Chance (16:0).
  • Der beste Net war erneut Mikal Bridges mit 23 Punkten bei 7/17 aus dem Feld, auch Spencer Dinwiddie (18, 7 Assists) machte eine gute Figur. Nic Claxton kam auf jeweils 14 Zähler und Rebounds.
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Toronto Raptors (34-36) - Oklahoma City Thunder (34-36) 128:111 (BOXSCORE)

  • Die Raptors führten zwar die komplette zweite Hälfte durchgehend, setzten sich jedoch erst in der Schlussphase der Partie richtig ab. Das gelang Toronto mit gleich sechs Spielern, die über 15 Punkte erzielten. Pascal Siakam führte die starken Starter mit 25 Zählern (9/19 FG), 14 Rebounds und 8 Assists an, ohne sich einen Turnover zu leisten.
  • Gary Trent Jr. lieferte weitere Feuerkraft von der Bank kommend mit 23 Punkten bei 8/11 aus dem Feld und 4/6 von Downtown, Jakob Pöltl (16, 4/11) schnappte sich genau wie Siakam 5 Offensivrebounds (12 insgesamt). Die Raptors ziehen auf einen halben Sieg ran an die Hawks, die ihre letzten zwei Spiele verloren.
  • Bei den Gästen machte Shai Gilgeous-Alexander sein zehntes Spiel in Folge mit 25 Punkten oder mehr, in den vergangenen fünf hatte er sogar jeweils 33 oder mehr erzielt. So war es schon ein Erfolg der Raptors, SGA bei 29 Zählern (12/19 FG) zu halten, keiner seiner Mannschaftskollegen lieferte großartige Unterstützung.
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Milwaukee Bucks (50-20) - Indiana Pacers (32-38) 123:139 (BOXSCORE)

  • Die Pacers sind vielleicht das Team der letzten Jahre, das immer mal wieder mit einem Feuerwerk gegen ein Topteam überrascht. Dabei fehlten mit Tyrese Haliburton, Bennedict Mathurin und Chris Duarte sogar drei wichtige Offensivspieler! Gegen Milwaukee war das Scoring dennoch bestens verteilt, gleich acht Gäste punkteten zweistellig. Allen voran Andrew Nembhard mit 24 Zählern (10/21 FG) und 5 Assists ohne einen Ballverlust.
  • Indiana hatte zuvor zehn Spiele in Folge gegen die Bucks verloren und schien in den ersten drei Vierteln auch weiter auf diesen Ausgang zuzusteuern. Milwaukee war voll in Kontrolle und führte immer wieder zweistellig, bis die Pacers am Ende des dritten Abschnitts die Führung übernahmen mit einem 11:0-Lauf. Indiana kam immer wieder gut ins Laufen mit 26:13 Punkten im Fastbreak.
  • Diesen Vorsprung baute Indiana dann rasant aus, Aaron Nesmith (22, 6/9 3P) beteiligte sich mit einem heißen Händchen. T.J. McConnell sorgte mit 19 Punkten (9/12 FG) und 12 Assists dafür, dass die Offense auch bei der zweiten Einheit weiter auf Hochtouren lief. Die Pacers trafen fast 56 Prozent aus dem Feld und fast 48 Prozent aus der Distanz (22/46).
  • Bei den Bucks ging Giannis Antetokounmpo voran mit 25 Zählern (10/17 FG), 9 Rebounds und 5 Assists, Jrue Holiday steuerte 19 Punkte (8/12) und 11 Assists bei.
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Phoenix Suns (38-32) - Orlando Magic (28-42) 116:113 (BOXSCORE)

  • Schade, nach diesem Kampf zwischen den Suns und Magic wäre eine Overtime besonders spannend gewesen. Josh Okogie hatte jedoch offensichtlich andere Pläne und blockte Paolo Banchero in den Schlusssekunden an der Dreierlinie. Orlando führte kein einziges Mal nach der Pause, glich in der Schlussphase jedoch einmal aus.
  • Die Magic nutzten ihre athletischen Vorteile als blutjunge Gruppe vor allem im Fastbreak, wo sie 26 Punkte erzielten und nur 2 kassierten. Markelle Fultz wiederholte seinen Saisonbestwert mit 25 Zählern (11/17 FG) sowie 7 Rebounds, 9 Assists und 2 Steals. Orlando traf die Hälfte seiner Feldwürfe aber nur 8/28 von jenseits der Dreierlinie.
  • Franz Wagner steuerte 16 Punkte, 10 Rebounds sowie 2 Assists bei und traf genau wie Banchero (18, 8 Rebounds) 7 seiner 15 Feldwürfe. Cole Anthony unterstützte mit 17 Punkten (5/9 FG) als Sixth Man, Moritz Wagner (2) kam nur weniger als 7 Minuten zum Einsatz.
  • Die Suns beendeten ihre kurze Negativserie nach drei Spielen mit einer guten Teamleistung, Devin Booker war mit 19 Punkten (7/17) schon Topscorer seines Teams. Okogie (15, 2/10 3P) findet sich zunehmend gut ein in seiner Rolle bei den Suns und verteidigte überragend (3 Steals, 3 Blocks).
  • Cameron Payne steuerte 18 Zähler (3/5 3P) und 5 Assists von der Bank kommend bei. Deandre Ayton (16, 7 Rebounds) humpelte zum Ende des Spiels, laut eigenen Angaben hatte er Probleme mit der Leiste.
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