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"Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen": UEFA reagiert auf Flitzer-Chaos bei der EM

SID
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Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat als Reaktion auf die zahlreichen Selfiejäger stärkere Vorkehrungen in den Stadien angekündigt.

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Beim EM-Gruppenspiel zwischen Portugal und der Türkei waren am Samstag insgesamt sechs Personen auf den Platz gelaufen, um ein Foto mit Cristiano Ronaldo zu schießen.

Die Sicherheit habe oberste Priorität, teilte die UEFA auf Anfrage der Sportschau mit. "Zu diesem Zweck werden in den Stadien zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt, um den Anforderungen des Turniers noch besser gerecht zu werden und solche Vorfälle zu verhindern."

Zu konkreten Maßnahmen könne sie aus Sicherheitsgründen keine näheren Angaben machen, so die UEFA weiter.

Das Betreten des Spielfelds stellt laut UEFA einen Verstoß gegen die Stadionordnung dar und führt zu einem Stadionverweis, einem Ausschluss von allen Turnierspielen und zu einer Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs.

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Roberto Martinez: "Das bereitet mir natürlich Sorgen"

Portugals Nationaltrainer hatte die Selfiejagd zuvor kritisiert. "Das bereitet mir natürlich Sorgen", sagte Roberto Martinez. Aus seiner Sicht dürfe dies nicht passieren.

Die Intention der Anhänger sei "gut, wir lieben die Fans, sie haben ihre Stars und Idole", betonte Martinez: "Aber wenn diese Intentionen mal falsch sind, muss man vorsichtig sein."

Es gebe zwar "viel Security und Schutz", man müsse jedoch versuchen, "die Menschen vom Spielfeld fernzuhalten". Portugals Coach richtete eine Botschaft an die Fans: "Es ist nicht der richtige Weg. Man sorgt nur dafür, dass es in Zukunft schwieriger wird."

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