"Es tut mir extrem leid": Emre Can zeigt Mitgefühl

Von SID/SPOX
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Nationalspieler Emre Can hat Mitgefühl mit Aleksandar Pavlovic gezeigt - auch wenn er erst durch die Erkrankung des Münchners für die Heim-EM nachnominiert wurde.

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"Er hätte es verdient gehabt, es tut mir extrem leid. Ich wünsche ihm gute Besserung", sagte Can am Sonntag im EM-Quartier in Herzogenaurach.

Der Kapitän von Borussia Dortmund stieß erst zwei Tage vor dem Eröffnungsspiel zur DFB-Auswahl, traf beim furiosen 5:1 gegen Schottland nach seiner Einwechslung aber zum Endstand. "Ich hätte nicht erwartet, dass ich eingewechselt werde. Das ist eine krasse Story", sagte der 30-Jährige.

Dass er nun erstmals von Bundestrainer Julian Nagelsmann nominiert wurde, spielt für den defensiven Mittelfeldspieler keine Rolle. "Ich bin immer ein Typ, der an sich glaubt", sagte Can. Er habe immer gedacht, dass er "zurückkommen und es den Leuten beweisen" werde.

Can akzeptiert seine Rolle als Ersatzspieler, er will aber mehr: "Mein Anspruch wird immer sein, auf dem Platz zu stehen. Das ist meine Art, meine Mentalität. Deswegen bin ich so weit gekommen."

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Emre Can: "Ich verstehe die Diskussion nicht"

Can äußerte sich außerdem zum Besuch von Star-Friseur Mustafa Mostafa im deutschen EM-Quartier. "Ich verstehe die Diskussion um den Friseur gar nicht. Jeder Mensch geht zum Friseur. Bei mir persönlich, bei meinem Haarwuchs, sieht es sehr schnell unsauber aus. Auch wenn wir einen Tag vor dem Spiel zum Friseur gehen, da verliert man nicht die Konzentration."

Seine Frau sei über seine Nachnominierung sehr glücklich gewesen, meinte der gebürtige Frankfurter weiter, und leistete sich dann einen kleinen Geburtstags-Fauxpas.

"Obwohl sie am Freitag Geburtstag hatte. Ah, nein, doch am Samstag. Wir wären eigentlich in Spanien, jetzt ist es anders gekommen. Die Unterstützung meiner Familie und meiner Freunde bedeutet mir alles. Ohne sie wäre ich gar nichts", so Can.

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