FC Bayern München, News und Gerüchte: Uli Hoeneß bestätigt Werben um Bayer Leverkusens Xabi Alonso

Von Daniel Buse / SID
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Der FC Bayern München sucht für die neue Saison einen neuen Trainer - und der soll am liebsten Xabi Alonso heißen. Das bestätigte nun der FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Aber auch für Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart gibt es ein großes Lob. Hier gibt es News und Gerüchte zum FCB.

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FC Bayern München, News: Uli Hoeneß bestätigt Interesse an Leverkusens Xabi Alonso

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat bei einer Talkrunde auf der Münchner Maklermesse das FCB-Interesse an Leverkusens Trainer Xabi Alonso bestätigt. Der Spanier gilt als heißester Kandidat auf die Nachfolge von Thomas Tuchel, der die Bayern im Sommer verlassen wird.

"Er hat bewiesen, dass er ein Trainer für die ganz große Kaste sein kann. Da wird es ungleich schwieriger, weil da arbeiten Vereine wie Liverpool, Real Madrid, Leverkusen und auch der FC Bayern dran", sagte Hoeneß über Alonso, der mit Leverkusen aktuell die Bundesliga-Tabelle souverän anführt.

Beim FC Liverpool wird noch nach einem Nachfolger für Jürgen Klopp gesucht, der ebenfalls im Sommer aufhört. Alonso ist ein Ex-Spieler der Reds - genau wie auch von Real Madrid, das allerdings mit Carlo Ancelotti auch in die neue Spielzeit gehen wird.

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FC Bayern München, News: Uli Hoeneß schwärmt vom VfB-Trainer Sebastian Hoeneß

Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat die Arbeit seines Neffen Sebastian, der aktuell den VfB Stuttgart trainiert, in den höchsten Tönen gelobt. "Der Bastian hat eine Leistung vollbracht, die ich kaum für möglich gehalten hätte", sagte er bei der Münchner Maklermesse. "Dass der jetzt in seinem jungen Alter mit einer relativ kostengünstigen Mannschaft einen Fußball spielt, der einfach begeistert, das habe ich nicht für möglich gehalten", ergänzte er.

Sebastian Hoeneß galt zuletzt als Außenseiter-Kandidat bei den Münchnern, um die Nachfolge von Thomas Tuchel anzutreten. Allerdings verlängerte er vor wenigen Tagen seinen Vertrag bei den Schwaben. Ganz ausschließen wollte diesen Wechsel Uli Hoeneß nicht, aber er schränkte ein: "Er hat meiner Meinung nach den Nachteil, Hoeneß zu heißen, denn würde er mit derselben Leistung nicht Hoeneß heißen, würden wir uns wahrscheinlich mehr um ihn bemühen, als wir das jetzt tun."

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FC Bayern München, News: Vertragsverlängerung von Musiala "ein großes Ziel"

Bayern-Sportvorstand Max Eberl hat die Verlängerung des Vertrags von Jamal Musiala, der noch bis 2026 an die Münchner gebunden ist, als Priorität bezeichnet. "Bei Jamal ist eine Verlängerung ein großes Ziel. Eine andere Option kann es für ihn nicht geben", sagte Eberl der Sport Bild.

Im Gegensatz zu Alphonso Davies und Joshua Kimmich, mit denen der Klub dem Bericht zufolge bereits Gespräche führt, gibt es bei Musiala derzeit keine konkreten Entwicklungen. Musiala selbst habe keine Eile und wolle das Thema frühestens im Sommer angehen. Dann wisse er auch, wie der Kader für die kommende Saison aussehe und wer das Team in Zukunft trainiere.

Aus England waren zuletzt Meldungen aufgekommen, wonach sich Musiala eine Rückkehr nach England gut vorstellen könne. Er hatte bis 2019 beim FC Chelsea in der Jugend gespielt, bevor er zum FC Bayern wechselte.

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FC Bayern München, News: FCB denkt über Doppelspitze nach

Seit Jahren spielt der FC Bayern in einem 4-2-3-1-System. Das könnte sich nun aber ändern, denn laut Sportvorstand Max Eberl beschäftigt man sich im Klub mit einer Doppelspitze, die zwangsläufig zu einem anderen System führen würde. "Bayern München steht für Offensive, für Tore. Daher machen wir uns über eine zweite Nummer neun natürlich Gedanken. Wir wissen ja heute noch nicht, ob wir eventuell mit einer Doppelspitze spielen", sagte er der Sport Bild.

Sollte es wirklich zu einer derartigen Umstellung kommen, dürfte das Thema Serhou Guirassy (VfB Stuttgart) in München wieder heiß werden. Denn der Stürmer soll für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von nur 20 Millionen Euro zu haben sein. Guirassy scheue sich Berichten zufolge aber aktuell noch vor einem Wechsel zum FCB, da er nicht der Ersatzmann von Harry Kane sein, sondern regelmäßig zum Einsatz kommen möchte.

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FC Bayern München, News: Ottmar Hitzfeld spricht sich für Kroos aus

Für Trainer-Legende Ottmar Hitzfeld ist die Rückkehr von Toni Kroos in die deutsche Nationalmannschaft "goldrichtig". Bei der Heim-EM werde "der Druck auf die Mannschaft noch höher sein. Umso wichtiger, dass mit Toni ein Spieler dabei ist, der seit Jahren Druck bei Real hat und wie kaum ein anderer mit diesem umgehen kann, keine Angst hat und immer eine Lösung parat hat", sagte Hitzfeld bei Sky. Es gebe "keine Alternative zu Toni Kroos. Er ist eine Bereicherung für jeden."

Der 34-Jährige sei "der perfekte Spieler", schwärmt Hitzfeld: "Er hat sich bei einem Verein wie Real Madrid über so viele Jahre durchgesetzt, dass es keine Frage ist, dass er der deutschen Mannschaft enorm helfen wird. Er geht nie unnötiges Risiko ein, weiß immer genau, was er macht."

Hitzfeld (75) ist fest davon überzeugt, dass mit Real-Star Kroos im Team sich auch Spieler wie Florian Wirtz, Jamal Musiala oder Leroy Sane steigern werden. "Neben ihm können sich vor allem Spieler, die ins Dribbling gehen und mit Tempo spielen wie Musiala, Sane oder Wirtz noch viel besser entfalten. Alle werden von ihm und seinem Spiel profitieren", betonte der frühere Bayern-Trainer.

Kroos hatte am 26. September 2007 beim FC Bayern unter Hitzfeld sein Debüt gefeiert. Er war mit 17 Jahren und 265 Tagen der jüngste Spieler, der bis dahin für den FC Bayern in der Bundesliga aufgelaufen war.

Kroos war nach der EM 2021 aus dem DFB-Team zurückgetreten. Bundestrainer Julian Nagelsmann holte den Strategen nun jedoch zurück. Am Samstag (21.00 Uhr) gegen Frankreich in Lyon steht Kroos vor seinem 107. Länderspiel. Bei der EURO soll er im Mittelfeld die entscheidenden Impulse geben.

FC Bayern München: Die nächsten Spiele des FCB

DatumWettbewerbGegner
30. März, 18.30 UhrBundesligaBorussia Dortmund (H)
6. April, 15.30 UhrBundesliga1. FC Heidenheim (A)
9. April, 21 UhrChampions LeagueFC Arsenal (A)
13. April, 15.30 UhrBundesliga1. FC Köln (H)
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