BVB - Borussia Dortmund nach der Bundesliga-Hinrunde in der Krise: Wenig sexy, wenig Erfolg

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Nach nur einem Sieg aus den vergangenen acht Bundesligaspielen brennt bei Borussia Dortmund der Baum. Spielerische Defizite, die Maßnahmen von Trainer Edin Terzic, eine unausgegorene Kaderplanung - die Baustellen beim BVB sind mannigfaltig.

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Man muss schon sehr lange suchen, um etwas Positives zu finden, das man über Borussia Dortmund nach dem abermals enttäuschenden Auftritt gegen Mainz 05 (1:1) sagen kann. Doch es gibt etwas! Erstmals seit vier Jahren nämlich verlor der BVB nicht sein letztes Bundesliga-Spiel des Kalenderjahres.

"Ich bitte nur immer um die analytische Sicht", hatte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Ende November auf der Mitgliederversammlung gesagt und dabei vor allem die Medien gemeint, denen er zugleich noch unterstellte, mittels eines dauerhaften "Trommelfeuers" den Verein zerstören zu wollen - "nur weil man dadurch mehr Klicks generiert".

Das war zwar, freilich nicht zum ersten Mal bei Watzke, populistisch weit über das Ziel hinausgeschossen. Aber dann bitteschön: Versuchen wir uns mit der analytischen Sicht auf die Dinge, die bei Borussia Dortmund seit Saisonbeginn vonstatten gehen.

HIER GEHT ES ZU DEN NOTEN UND EINZELKRITIKEN DER BVB-PROFIS BEIM SPIEL GEGEN MAINZ

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BVB: Die sportliche Bilanz in der Bundesliga

Nach 16 Partien weist der BVB einen Punkt weniger auf als zum selben Zeitpunkt der Vorsaison (26). Damals betrug der Rückstand zu Champions-League-Platz vier, dem absoluten Minimalziel des Vereins, nur zwei Punkte. Diesmal werden es mindestens vier, im schlechtesten Fall sechs Zähler sein. Weniger als 27 Punkte gab es zum Vergleichszeitpunkt letztmals 2017/18 (25).

Dazu gewann man lediglich sieben Spiele, auch das gab es zuletzt 2017/18. Die 25 kassierten Gegentore wurden in den vergangenen 16 (!) Jahren nur einmal überboten, 2007/08 unter Thomas Doll (26). Aus den letzten acht Bundesligaspielen holte die Borussia nur sieben Punkte. Insgesamt ist man nun seit sechs Pflichtspielen sieglos (vier Remis, zwei Niederlagen), was seit dem Abgang Jürgen Klopps im Sommer 2015 nur im Herbst 2017 unter Peter Bosz häufiger der Fall war (neun Spiele).

Kurios, aber auch eindeutiger Beleg, wohin der Trend geht: Dortmund verlor an den ersten acht BL-Spieltagen nicht ein Mal, in den darauffolgenden acht Partien gab es wiederum nur einen Sieg - ein 4:2 nach einem 0:2-Rückstand inklusive katastrophaler Startphase gegen Gladbach. In dieser zweiten "Hälfte" der Hinrunde holten nur der 1. FC Köln (6), Union Berlin (4) und Darmstadt (3) weniger Punkte, zudem kassierten seitdem nur die 98er (19) mehr Gegentore als der BVB (17).

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BVB: Die sportliche Bilanz in der Champions League

Nach zwei Partien in der sogenannten "Todesgruppe" F, die den Namen durchaus verdient hatte, lag der BVB noch mit einem Punkt und ohne Torerfolg auf dem letzten Platz. Drei Spieltage später hatte man sich dank dreier sehr anständiger Leistungen bereits vorzeitig für das Achtelfinale qualifiziert. Am Ende gewannen die Schwarzgelben sogar die Gruppe.

Das ist zweifelsohne ein großer Erfolg, dessen Zustandekommen letztlich zweitrangig ist. Dortmund ist weiter als Erster, damit hatte niemand gerechnet. Das damit verbundene Prestige, vor allem aber die rund 15 Millionen Euro Einnahmen, haben dem Verein sehr gut getan.

Im Achtelfinale geht es jetzt gegen PSV Eindhoven, das Dortmunds Ex-Trainer Peter Bosz zuletzt zu einer der aufregendsten Mannschaften Europas geformt hat.

Dass es in der Königsklasse so gut lief, während man in der Bundesliga durchweg enttäuschte, ist ein weiterer von mittlerweile zahlreich angehäuften Belegen in den vergangenen Jahren, wie wankelmütig der BVB ist. Und wie schwer erklärlich zugleich. Nicht nur für die Medien, möchte man Watzke zurufen, sondern auch für die Dortmunder Verantwortlichen. Diese sprechen regelmäßig von den "zwei Gesichtern" der Mannschaft, deren Auftreten "rätselhaft" für sie sei.

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BVB: Die spielerischen Defizite

"Weniger sexy, mehr Erfolg" - diesen Slogan hatte Trainer Edin Terzic auf einer Pressekonferenz im Oktober hinausposaunt. Er sei das Resultat der gezogenen Schlüsse aus den Vorjahren, denn da habe der BVB "viel schönen Fußball gezeigt, der am Ende aber nie dazu geführt hat, unser maximales Ziel zu erreichen".

Mittlerweile fällt Terzic dieser Ausspruch gehörig auf die Füße. Aktuell ist Dortmund meilenweit von einem Titel entfernt, stattdessen kämpft man in der Bundesliga um das Minimalziel - und im DFB-Pokal schied man nach einer chancenlosen Partie, der zweiten gegen Stuttgart innerhalb weniger Wochen, bereits aus. Die Direktive des bislang dargebotenen Fußball muss vielmehr korrigiert werden: Wenig sexy, wenig Erfolg. Das trifft es längst mehr.

Dortmunds Fußball krankt an allen Ecken und Enden. Das geht bereits bei der Spielauslösung los. Es ist kein Phänomen dieser Saison, dass der BVB kein Mittel findet gegen tief pressende Gegner. Rücken die Kontrahenten früh auf den Dortmunder Spielaufbau, wird dieser fahrig, unsicher und endet viel zu oft in einem langen, unkontrollierten Ball in grobe Richtung von Wandspieler Niclas Füllkrug. Je intensiver der Gegner spielt, desto unwohler fühlt sich die Borussia auch weiterhin - obwohl dem Kader zuletzt Spieler mit größerer Kampfkraft und Mentalität hinzugefügt wurden.

Gelingt dem BVB im Spielaufbau der Ball in die zweite Linie, mangelt es dort an Dynamik, Esprit und Ideen. Die spielerische Armut ist frappierend, den Angriffen liegt nur wenig Struktur und Routine zugrunde. Dortmund spielt im Vergleich mit den Top-Teams deutlich weniger linienbrechende Pässe in der Offensive.

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BVB-Fußball fußt auf der individuellen Klasse Einzelner

Vieles fußt nicht auf einstudierten Spielzügen und abgestimmten Bewegungen des gesamten Teams, sondern auf der individuellen Klasse Einzelner. Gelingt es aber Spielern wie Julian Brandt, Donyell Malen, Karim Adeyemi und Jamie Bynoe-Gittens nicht, sich aus dem Druck der Gegenspieler zu befreien, findet der BVB auch keine Tiefe, wird somit nicht torgefährlich und ist leicht zu verteidigen.

Diese Beschränktheit zeigt sich auch in banalen Kategorien wie dem Passspiel, das oft unkonzentriert vorgetragen und dann ungenau wird. Die Anzahl leichter Ballverluste ist sehr hoch, die der individuellen Fehler ebenso.

In dieser Gemengelage, das war vor allem in den nicht erfolgreichen vergangenen Wochen zu sehen, fehlt es den Spielern auch an der nötigen Widerstandsfähigkeit. Ihre Körpersprache wirkt teils fatal. Das war nun in der sehr schwachen zweiten Halbzeit gegen Mainz, allerdings auch bereits zum Saisonstart beim 2:2 gegen Heidenheim so.

Der Mannschaft fehlt in solchen Phasen ein Gerüst an (Führungs-)Spielern und Anführern, die sich - so platt das auf den ersten Blick klingen mag - gegen das Momentum stemmen und die Richtung vorgeben. Die Ruhe, Sicherheit und Siegeswillen ausstrahlen und mit ihrem Auftreten helfen, zurück zu Halt und Stabilität zu kommen.

Edin Terzic
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BVB: Die Verantwortung des Trainers und die Kaderplanung

Die genannten eklatanten Defizite sind natürlich auf den Trainer zurückzuführen, aber nicht nur. "Ich kenne die Verantwortung, die ich habe, weiß auch um die Größe des Vereins und wie unruhig es werden kann, wenn die Ergebnisse nicht passen", sagte Terzic am Dienstagabend. "Das ist genau jetzt die Aufgabe, die ich bewältigen muss und das werde ich ab morgen in Angriff nehmen."

Der Druck auf Terzic, dem Watzke schon vor Saisonbeginn eigentlich ohne Not eine Job-Garantie aussprach, war zuletzt hoch und wird während der Winterpause noch steigen. Vermutlich kann er von Glück sagen, dass sein Verhältnis zum BVB-Boss ein freundschaftliches ist. Allein die sportliche Bilanz in der Bundesliga würde eine Freistellung durchaus rechtfertigen, der dargebotene Fußball sowieso.

Was man Terzic ankreiden muss, ist der Schlingerkurs, den er zuletzt fuhr. Gegen Leverkusen und im Pokal in Stuttgart schrumpfte der Coach sein Team klein, indem er es äußerst defensiv aufstellte. Das entsprach nicht dem Naturell der Mannschaft. Die Spieler waren in diesen Partien zu kaum einem Zeitpunkt in der Lage, den Plan - vereinfacht gesagt: tief stehen, schnell kontern - zielführend umzusetzen.

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BVB: Edin Terzics Maßnahmen von der Bank fruchten zu selten

Gegen Paris in der CL ließ er dann sein Team offensiv spielen, was diesem deutlich mehr lag und von einigen Spielern auch genauso kommentiert wurde. Es ist freilich kein Problem, unterschiedliche Herangehensweisen zu nutzen, um zum Erfolg zu kommen. Doch davon war der defensive BVB weit entfernt, in den Partien gegen die Top-Teams aus München, Leverkusen und in dieser Spielzeit auch Stuttgart war vielmehr fast sogar ein Klassenunterschied zu beobachten.

Das sogenannte In-game-Coaching, also das taktische Eingreifen während eines Spiels, um Verbesserungen herbeizuführen, fruchtet bei Terzic nur selten. Dies wäre aber umso wichtiger in den angesprochenen Phasen, in denen die Mannschaft Probleme hat, sich zu befreien. Davon gab es regelmäßig welche, doch Terzics Maßnahmen von der Bank, darunter zählen selbstverständlich auch Einwechslungen, konnten kaum einmal den Umschwung herbeiführen.

Die Probleme des BVB in dieser Spielzeit hängen jedoch nicht nur einzig mit Terzic zusammen. Auch die Kaderplanung muss kritisch beäugt werden. Dass sich Terzic und Sportdirektor Sebastian Kehl dabei nicht immer einig waren, liegt trotz aller Dementis der beiden sehr deutlich auf der Hand.

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Nicht zuletzt der wochenlange Wunschspieler Edson Álvarez selbst äußerte bereits, dass sein Wechsel nach Dortmund bereits so gut wie feststand. Schließlich jedoch verlängerte Dortmund mit Álvarez' potentiellem Konkurrenten Emre Can und machte ihn zum Kapitän. Auch die Tatsache, den lange verfügbaren und wechselwilligen Füllkrug erst am letzten Tag der Transferperiode verpflichtet zu haben, ist Beleg für die Unausgegorenheit der Personalplanungen.

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BVB: Bei der Kaderplanung litt die spielerische Kreativität

Seit Kehl am Ruder ist, legte der BVB bei Transfers einen verstärkten Fokus auf Spieler, die viel Resilienz mitbringen, abgehärtet und robust sind. Die oft gescholtene Mentalität hat sich dadurch merklich verbessert, was auch in dieser Saison schon häufig zum Tragen kam. Die Borussia holte einige Rückstände auf oder brachte Vorsprünge ins Ziel.

Unter dieser Akquise litt jedoch die spielerische Kreativität. Nun kicken Profis wie Ramy Bensebaini, Salih Özcan oder Füllkrug bei den Schwarzgelben, man könnte auch Thomas Meunier oder Marius Wolf nennen. Das sind alles ordentliche Bundesligaspieler, keine Frage. Doch sie müssten regelmäßig an ihrem Limit spielen, um einen anspruchsvollen Klub wie den BVB wirklich dauerhaft voranzubringen.

Auch die 30-Millionen-Einkäufe wie Donyell Malen, Karim Adeyemi oder Felix Nmecha zündeten noch nicht konstant so, wie man sich das vorgestellt hat. Investiert der BVB in Spieler dieser Preisklasse, müssten sie eigentlich sofort in der Lage sein, der Mannschaft deutlich zu helfen. Andererseits kamen Malen und Adeyemi aus fremden Ligen, in denen gerade körperlich ein anderer Fußball gespielt wird. Das benötigt Anlaufzeit, die die beiden aber mittlerweile längst hinter sich haben müssten - stattdessen sind sie die personifizierte Inkonstanz. Nmecha dagegen wies nur die Erfahrung von 50 Bundesligaspielen auf und kämpfte von Beginn an mit Verletzungen.

Darüber hinaus fehlt es dem Kader an einem überdurchschnittlichen Spieler wie es einst Jadon Sancho, Erling Haaland oder Jude Bellingham waren, deren hohe Qualität oftmals den entscheidenden Unterschied ausmachte - und dadurch bisweilen fehlende Spielkultur kaschierte. Die mangelnde Konstanz der Mannschaft in dieser Saison deutet auf ein Qualitätsproblem innerhalb des Kaders hin. Terzic und Kehl sitzen also beide im selben Boot.

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BVB: Ungewohnte Unruhe und Ausblick

Begleitet wurden die sportlichen Begebenheiten in Dortmund von zahlreichen Gerüchten und Spekulationen - und zwar seit Saisonbeginn, siehe die Uneinigkeit bei Transfers. All dies ist garantiert nicht förderlich.

Insofern kann man Watzke verstehen, wenn er dies als "Trommelfeuer" wertet. Nicht zu verstehen ist, dass er diesen Begriff ausschließlich negativ konnotiert. Denn dass ein Verein von der Größe des BVB, den Watzke einst den zweiten Leuchtturm des deutschen Fußballs nannte, stets extrem im Fokus steht, sollte und darf nicht verwundern.

Zumal die ungewohnte Unruhe längst nicht nur medial geschürt wird, wie der Geschäftsführer Glauben machen will. Das Umfeld in Dortmund bewegt sich seit längerer Zeit schon zwischen Himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. In welche Richtung das Pegel ausschlägt, bestimmen letztlich die Auftritte der Mannschaft auf dem Rasen. "Wir stehen immer unter Druck. Am Ende helfen nur Siege", sagte Kehl.

Das geräuschvolle Ende der Zusammenarbeit des erst im Mai als Koordinator Sport eingesetzten Slaven Stanic tat sein Übriges. Stanic nannte "Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit" als Gründe für sein Ausscheiden und schob noch vielsagend hinterher: "Integrität, Respekt und Vertrauen sind für mich ein hohes Gut." Zuvor gab es Berichte, wonach der 49-Jährige intern gegen Coach Terzic gestänkert haben soll.

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BVB befindet sich ohne Champions League in einem steten Sinkflug

Der sprach nach dem Remis gegen Mainz und damit einem Dezember ohne Sieg richtigerweise von einer "Menge Themen", die man nun mit in die Winterpause schleppt und die "sich leider wiederholen und uns schon seit langer Zeit begleiten". Die aktuelle Realität sei nun "Teil unseres Weges", sagte Terzic.

Ob dieser unter ihm noch einmal in eine Aufholjagd wie 2020/21 (elf Siege aus 17 Spielen, 35 Punkte) und 2022/23 (zwölf Siege aus 17 Spielen, 40 Punkte) mündet, ist nach dem Offenbarungseid gegen den FSV in Halbzeit zwei ziemlich fraglich und alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Andererseits würde nichts weniger überraschen als eine Dortmunder Mannschaft, die 2024 plötzlich wieder die Sterne vom Himmel spielt.

Dennoch ist der Status quo unzweideutig: Lässt man die eigenartig guten Darbietungen in der Champions League weg, befindet sich die Borussia in einem steten Sinkflug. Immerhin erkannte auch Watzke bereits vor etwas mehr als drei Wochen, dass nicht "alles gut" sei - "da müssen wir nicht darüber reden". Es sei vielmehr "vollkommen in Ordnung", dass "noch einiges zu tun" ist. Dazu wollte er die "nächsten Wochen" nutzen, da "haben wir viel Zeit und Möglichkeiten, das zu verbessern".

Die Winterpause meinte Watzke damit nicht. Und seine damalige Einordnung des Vergleichs zwischen Dortmund und RB Leipzig, mit der er seine Medienkritik untermalte, ist mittlerweile auch überholt: "Analytisch betrachtet sind wir glaube ich noch im DFB-Pokal und vor ihnen stehen wir auch."

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BVB: Die drei Bundesligaspiele von Borussia Dortmund im Januar 2024

DatumWettbewerbGegner
13. Januar, 18.30 UhrBundesligaSV Darmstadt 98 (A)
20. Januar, 15.30 UhrBundesliga1. FC Köln (A)
27. JanuarBundesligaVfL Bochum (H)
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