BBL-Playoffs, Viertelfinale

Tiefe Bayern schlagen Skyliners

Von SPOX
Samstag, 09.05.2015 | 22:21 Uhr
Für Bryce Taylor und den FC Bayern München hat es gegen Frankfurt zum Sieg gereicht
© getty
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Der FC Bayern München ist erfolgreich in die Mission Titelverteidigung gestartet. Zwar halten die Fraport Skyliners lange mit dem Favoriten mit, am Ende ist die Tiefe der Bayern-Bank jedoch ausschlaggebend. Auch die Brose Baskets Bamberg mussten gegen die MHP Riesen Ludwigsburg nach der ersten Halbzeit noch zittern. Am Ende fuhr der Favorit aber einen ungefährdeten Sieg ein. In Ulm mussten sich die Gastgeber den Telekom Baskets Bonn geschlagen geben.

Brose Baskets Bamberg - MHP Riesen Ludwigsburg 87:79 - Serie: 1-0 BOXSCORE

Bamberg gegen Ludwigsburg. Erster gegen Achter. Also David gegen Goliath? Weit gefehlt! Schon in der regulären Saison konnten die Ludwigsburger ein Spiel gegen den haushohen Favoriten gewinnen. Und so sah es auch im ersten Spiel des Viertelfinales lange nach einer ganz engen Kiste aus.

Mit dem Start des Spiels wirkten die Gäste aus Ludwigsburg wacher, Bamberg teilweise fahrig. Es verwunderte also schon sehr, dass die Ludwigsburger allein im ersten Viertel 26 Punkte im Bamberger Korb unterbrachten. Aber auch die Baskets trafen mit traumwandlerischer Sicherheit für 27 Punkte.

BBL-Playoff-Check: Leichtes Spiel für die Big 3?

Dieses Offensivfeuerwerk hielten beide Teams allerdings nicht durch. Besonders mit dem Beginn der zweiten Hälfte zogen die Hausherren in der Defense an. So erlaubten Brad Wanamaker und Co. ihrem Gegner im dritten Viertel nur noch 10 Punkte und zogen bis auf 14 Zähler davon.

Von diesem Rückstand erholten sich die Gäste nicht mehr. Zwar kam Ludwigsburg noch einmal bis auf 9 Punkte heran, als Wanamaker aber seinen Big Man Trevor Mbawke drei Minuten vor Schluss per sensationellem Alley-Oop in Szene setzte, war das Spiel entschieden.

Wie schon während der gesamten Saison überzeugte die Bamberg vor allem im Kollektiv. Neben Topscorer Dawan Robinson (18 Punkte) scorten vier weitere Spieler zweistellig. Dabei fiel besonders Wanamaker auf, der mit 12 Punkten, 6 Rebounds und 5 Assists sein Total Package unter Beweis stellte. Bei Ludwigsburg gefielen insbesondere BBL-Topscorer D.J. Kennedy (18 Punkte) sowie Jon Brockman (13 Punkte, 14 Rebounds), der beste Rebounder der Saison.

Ratiopharm Ulm - Telekom Baskets Bonn 88:93 - Serie: 1-1 BOXSCORE

Eigentlich heißt es doch, dass gerade in den Playoffs defensiv eine Schippe drauf gelegt wird. Da haben sich Ulm und Bonn wohl etwas anderes gedacht. In der ersten Hälfte fackelten beide Teams ein Offensivfeuerwerk sondergleichen ab. Beide Mannschaften warfen bei Zweiern und Dreiern über 50 Prozent und legten 48 beziehungsweise 52 Punkte auf.

Dass das in den zweiten 20 Minuten so nicht weitergehen konnte, war klar. Aus einer Offensivschlacht entwickelte sich eine Partie, die von Steals, Blocks und harter Verteidigung geprägt war. Bonn hatte dann das bessere Ende für sich, weil Tadas Klimavicius Tim Ohlbrecht eine Minute vor Schluss böse abräumte, Jaka Klobucar ein bitterer Ballverlust unterlief und die Bonner ihre Nerven von der Freiwurflinie behielten.

Aus einer ausgeglichenen Bonner-Mannschaft ragten besonders Point Guard Eugene Lawrence mit 15 Punkten und 6 Assists sowie sein Backcourt-Partner Ryan Brooks (16 Punkte) heraus. Ulm hatte in Will Clyburn, der 14 Punkte und 6 Rebounds erzielte, seinen besten Mann.

FC Bayern München - Fraport Skyliners 83:72 Serie: 1-0 BOXSCORE

Ob es an der krankheitsbedingten Abwesenheit von Headcoach Gordon Herbert lag, dass die jungen Skyliners den hoch favorisierten Bayern einen großen Kampf lieferten? Sicher ist das nicht, die motivierte und vor allen Dingen abgeklärte Leistung der jungen Frankfurter war aber sehr auffällig. Zwar unterliefen ihnen in den ersten 20 Minuten 9 Turnover, mit Justin Cobbs auf der Eins sah die offensive Leistung der Gäste aber sehr gut aus.

Und obwohl sich mit Johannes Voigtmann der Starting Center in der ersten Halbzeit am Knöchel verletzte und nicht mehr ins Spiel zurückkam, ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Durch das langsame Tempo, das den Frankfurtern deutlich mehr lag, wechselte die Führung ständig hin und her. Im vierten Viertel war den Gästen dann aber die Müdigkeit anzumerken. Den Schlussspurt der Bayern konnten sie nicht mehr kontern.

Besonders Heiko Schaffartzik überzeugte im vierten Viertel mit wichtigen Treffern von jenseits des Perimeters. Am Ende notierten die Statistiker 16 Punkte bei 4 von 7 Dreiern für den 31-Jährigen. Auch Nihad Djedovic (17) Und John Bryant (11) punkteten zweistellig. Bei den Skyliners erzielte Danilo Barthel mit 12 Punkten den Höchstwert.

Die Playoffs auf einen Blick

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