Fussball

Löw: "Ich bin für eine Vorqualifikation"

SID
Die Spiele gegen Kasachstan, San Marino und Co. sind für Löw durchaus diskussionswürdig
© getty

Bundestrainer Joachim Löw hat vor dem "Doppelpack" gegen Kasachstan wieder einmal den Sinn von Qualifikationsspielen gegen kleine Nationen infrage gestellt.

"Der Termin-Kalender ist übervoll, da wäre Abhilfe nötig. Ob es aus sportlicher Sicht Sinn macht, zweimal gegen Länder wie Kasachstan, Andorra, San Marino oder die Färöer anzutreten, darüber kann man schon diskutieren. Ich persönlich bin für die Einführung einer Vorqualifikation", sagte Löw (53) vor den Partien am 22. März (19 Uhr) in Astana und am 26. März (20.45 Uhr) in Nürnberg dem "Kicker".

Das Thema beschäftigt die UEFA schon seit Jahren. Auch Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge oder "Kaiser" Franz Beckenbauer hatten sich in der Vergangenheit wiederholt für eine Vorausscheidung ausgesprochen.

Seit langem wird deshalb über eine Lösung nachgedacht, auch mit Blick auf die EURO 2016 in Frankreich, bei der erstmals mit 24 Mannschaften gespielt wird. Bisher hatte sich die UEFA immer gegen eine Vorqualifikation der kleinen Nationen ausgesprochen.

Die Qualifikationsrunde für die EM 2016 beginnt im September 2014 nach der WM in Brasilien. Spätestens zu Beginn des kommenden Jahres müssten dann auch die Gruppen ausgelost sein.

Joachim Löw im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung