CL-Achtelfinale: Glasgow vs. Turin

Juve muss in die "Höhle des Löwen“

Von Adrian Bohrdt
Montag, 11.02.2013 | 17:11 Uhr
Celtic ist in der CL zuHause unbesiegt - kann Juve daran etwas ändern?
© Getty
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Am Dienstag startet die Champions League ins Achtelfinale. Juve muss zum Barcelona-Bezwinger Celtic Glasgow. Paris St. Germain muss in Valencia weiter auf Thiago Silva verzichten, während die Spanier vor einem Jubiläumssieg stehen.

Über elf Jahre ist es her, dass sich Celtic Glasgow und Juventus Turin (Di., 20.45 Uhr im LIVE-TICKER) zuletzt gegenüberstanden, in der Gruppenphase der Champions League gelang den Schotten damals ein überraschender 4:3-Erfolg.

Celtic-Trainer Neil Lennon hofft, an den letzten Erfolg anknüpfen zu können: "Wir wollen nicht, dass im Achtelfinale Schluss ist. Wir haben jetzt zwei gigantische Spiele gegen Juventus und in zwei Spielen kann alles passieren. Wir wollen nach Italien mit einer Führung reisen."

Gewarnt sollte der italienische Meister in jedem Fall sein, immerhin ist Celtic in der laufenden Saison in der Champions League zuhause noch unbesiegt und besiegte sogar den FC Barcelona mit 2:1. "Ich denke nicht, dass es auf dem Papier eine schwierigere Aufgabe als Barcelona ist. Aber ich glaube, dass wir für etwas viel größeres spielen. Wir wissen, dass wir mehr als nur in der Lage sind, das Spiel zu gewinnen", drückt Mittelfeldspieler Kris Commons das Selbstvertrauen des schottischen Meisters aus.

Juve-Trainer klagt über Spielplan

Ein wesentlicher Faktor werden die 60.000 Fans im Celtic Park sein. "Die Atmosphäre verbessert unser Spiel. Ich denke, das ist auch der Grund, warum wir die besten Teams Europas schlagen können - wegen unserer Fans", ist sich Commons sicher.

Auch Juventus-Aufsichtsratsmitglied und Ex-Spieler Pavel Nedved warnt: "Ich kenne die Atmosphäre in Glasgow. Wir werden in die Höhle des Löwen treten, damit müssen wir fertig werden."

Juventus-Trainer Antonio Conte ärgert derweil vor allem die Ansetzung der Spiele. Nur 24 Stunden nach dem 2:0 gegen den AC Florenz fliegen die Turiner nach Glasgow, bereits am Samstag geht es in der Liga gegen den AS Rom. "Ich möchte jetzt keine Kontroverse starten, aber es macht mir Sorgen, dass wir drei Spiele in sieben Tagen spielen müssen", erklärte Conte.

Anelka im Juve-Kader

Torhüter Gianluigi Buffon warnte am Montag vor allem vor Celtics griechischem Torjäger Georgios Samaras, für den in der aktuellen Champions-League-Saison bisher drei Tore und zwei Vorlagen zu Buche stehen: "Samaras ist ein sehr wichtiger Spieler für sie, viele ihrer Tore fallen durch ihn. Wir werden Celtic sehr ernst nehmen."

Verzichten müssen die Norditaliener auf Paolo de Ceglie, der sich gegen Florenz eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. Neuzugang Nicolas Anelka dagegen steht genauso im Kader wie Kwadwo Asamoah, der direkt vom Afrika Cup nach Schottland fliegt.

PSG muss auf Brasilianer verzichten

Ohne zwei Brasilianer wird Paris St. Germain am Dienstag beim FC Valencia antreten. Innenverteidiger Thiago Silva laboriert genauso wie Mittelfeldspieler Thiago Motta an einer Oberschenkelverletzung. Motta trainierte zwar am Wochenende voll mit, steht aber noch nicht im Kader. Für Silva könnte es bis zum Rückspiel gegen Valencia in drei Wochen reichen.

Beim 3:1 am Wochenende gegen den SC Bastia schonte PSG-Trainer Carlo Ancelotti einige Spieler. Blaise Matuidi, Zlatan Ibrahimovic, Mamadou Sakho, Christophe Jallet und Ezequiel Lavezzi saßen am Samstag zunächst alle auf der Bank, wobei Ibrahimovic und Lavezzi nach Einwechslung sogar noch trafen.

Valencia ist gewarnt

Die am Samstag geschonten Spieler dürften in Valencia dann wieder beginnen. "Wir wollten Verletzungen vermeiden und haben einige Spieler geschont. Und wir haben den Sieg geholt, das war unser Ziel. Nun können wir mit Selbstvertrauen in die Champions League gehen", zeigte sich Ancelotti zufrieden.

Mit Zlatan Ibrahimovic haben die Franzosen zwar einen absoluten Topstürmer in ihren Reihen (wettbewerbsübergreifend 25 Tore und 13 Vorlagen in dieser Saison), allerdings warnte Valencia-Verteidiger Joao Pereira davor, den Gegner nur auf den schwedischen Angreifer zu reduzieren: "PSG ist ein gutes Team mit vielen sehr guten Spielern. Wir müssen extrem konzentriert sein, wenn wir ein gutes Ergebnis erzielen wollen."

Soldado der Ibrahimovic aus Valencia

Im Mestalla in Valencia erwartet Paris in jedem Fall eine schwierige Aufgabe. Seit September 2010 hat die Mannschaft von Trainer Ernesto Valverde in der Königsklasse zuhause nicht mehr verloren, aus den letzten fünf Champions-League-Spielen in Valencia nahm nur der FC Bayern einen Zähler mit. Sollten die Spanier darüber hinaus am Dienstag gewinnen, wäre es ihr fünfzigster Sieg im höchsten europäischen Wettbewerb.

Valencias französischer Außenverteidiger Aly Cissokho setzt vor dem Duell mit seinen Landsleuten auf die eigene Außenseiterrolle: "Wir haben viele technisch starke Spieler, die in Frankreich nicht so bekannt sind. Banega ist argentinischer Nationalspieler und Jonas ist auch nicht schlecht. Piatti und Viera können ein Spiel entscheiden wenn sie zurückkehren. Und im Angriff haben wir Soldado, unseren 'Ibra'. Vor dem Tor verwandelt er neun von zehn Chancen. Paris wird überrascht sein."

Celtic Glasgow im Überblick

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