Fussball

Wenn Job, dann wieder als Trainer und Manager

Von Jakob Kunz
Sieht sein Modell als richtig: Felix Magath möchte auch weiterhin Teammanger sein
© getty

Zwar will Felix Magath in der laufenden Saison keinen Job mehr übernehmen, für ein mögliches Engagement in der Zukunft fordert der 59-Jährige aber wieder beide Posten - Trainer und Manager - ein.

"Ich will das, was ich verantworte, auch entscheiden. Das geht aber nur, wenn die gesamte Verantwortung für die Mannschaft in einer Hand liegt", sagte Magath dem "Hamburger Abendblatt" und erläuterte auch die Gründe für seine Sicht: "Wenn in einem Fußballverein etwas schief läuft, wird immer nur der Trainer entlassen. Nie der Manager."

Dass seine Trainingsmethoden veraltet und teilweise zu hart seien, wollte der Routinier nicht auf sich sitzen lassen: "Von keinem verlange ich dabei annähernd das Trainingspensum, das sich Sportler, die zu Olympischen Spielen wollen, freiwillig auflegen. Diese Spitzenathleten trainieren bis zu dreimal am Tag, das erste Mal morgens um sechs. Versuchen Sie das mal mit Fußballprofis. Dann müssen Sie froh sein, dass die Polizei nicht kommt und Sie abführt."

Magath arbeitete zuletzt beim VfL Wolfsburg, wurde dort aber aufgrund ausbleibender Erfolge Ende Oktober 2012 entlassen. Momentan ist er als TV-Experte bei "LIGA total!" tätig.

Felix Magath im Steckbrief

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