Dienstag, 27.03.2012

Freiburgs Aufschwung unter Trainer Christian Streich

Der Fahrradfahrer sorgt für die Sahne

Tabellenletzter, Trainer weg, fünf Spieler suspendiert, den Top-Torjäger verkauft und Chaos im Verein - der sonst vor Kontinuität und Ruhe strotzende SC Freiburg stellte in der Winterpause sein Image auf den Kopf und galt vielen als sicherer Absteiger. Doch unter Coach Christian Streich kletterten die Breisgauer nun erstmals seit Oktober wieder auf einen Nichtabstiegsplatz.

Der Garant für den Aufschwung im Breisgau: Christian Streich, Trainer des SC Freiburg
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Der Garant für den Aufschwung im Breisgau: Christian Streich, Trainer des SC Freiburg

In Kaiserslautern hatten sie auf den Trainereffekt gehofft. Einen Sieg beim direkten Konkurrenten Freiburg feiern und den Anschluss herstellen. Doch dieses zarte Pflänzchen musste bereits nach 14 Minuten und zwei Gegentreffern der Ernüchterung und letztlich der Erkenntnis weichen, dass die Pfälzer wohl endgültig für Liga zwei planen können.

Ganz anders dagegen stellt sich die Situation in Freiburg dar. Nach zehn Punkten aus den letzten vier Spielen schwimmt man derzeit auf einer Welle der Euphorie und kletterte erstmals seit Oktober wieder von den Abstiegsrängen.

Dabei hatte es in der Winterpause noch zappenduster ausgesehen. Nach nur 13 Punkten und Tabellenplatz 18 entschloss sich die Führungsriege des Sportclubs zu einer im Breisgau ungewöhnlichen Maßnahme: Der hilflos wirkende Coach Marcus Sorg wurde als erster Trainer der Freiburger Bundesliga-Geschichte entlassen, die verunsicherte Mannschaft galt als sicherer Absteiger.

Image-Schaden für Wohlfühlklub

Schon vor der Entlassung Sorgs hatte sich der Sportclub bei seinen Personalentscheidungen nicht mit Ruhm bekleckert. Yacine Abdessadki wurde wegen der "Shampoo-Affäre" fristlos gekündigt, fünf weitere Spieler freigestellt, darunter mit Heiko Butscher der Kapitän und Publikumsliebling. Der sonst für Ruhe, Beschaulichkeit und Kontinuität bekannte Klub schien sein Image mal eben über Bord geworfen zu haben.

Lediglich in der Trainerfrage blieben sich Vereinspräsident Fritz Keller und Sportdirektor Dirk Dufner treu. Mit Christian Streich hatte man schnell eine interne Lösung parat. Der 46-jährige Assistent von Sorg, seit 1995 im Verein und als langjähriger Leiter der Freiburger Fußballschule bestens vernetzt, sollte den Neuanfang in die Wege leiten. Der Haken dabei: Streich wollte zunächst nicht.

Ein "Ja" nach zwei Minuten Bedenkzeit

"Es hängt so viel dran, die Arbeitsplätze, die Menschen. Was passiert mit uns, wenn es schiefgeht? Bin ich dann schuld?", fragte sich Streich, nachdem ihm in Dufners Büro das Cheftraineramt angeboten wurde. Er, der auf Loyalität und Vertrauen setzte, sollte die Nachfolge seines Chefs antreten, dessen Entscheidungen er als Co-Trainer selbstverständlich mitgetragen hatte. Keine leichte Entscheidung. Streich sagte ab.

Erst - so wird kolportiert - als die Namen Murat Yakin und Falko Götz an der Dreisam kursierten und ihm Keller die letzten zwei Minuten Bedenkzeit zugestand, gab der zweifache Familienvater schließlich grünes Licht. Seitdem hat sich viel verändert. In zehn Spielen mit Streich holten die Freiburger 15 Punkte - mehr als unter Sorg in der gesamten Hinrunde.

Mannschaft verjüngt, Abwehr stabilisiert

Einen großen Anteil am überraschenden Aufschwung haben dabei die Spieler, die Streich aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis beförderte. Der Alterschnitt wurde so von 26,5 auf 23,9 Jahre gesenkt. Akteure wie Immanuel Höhn, Matthias Ginter, Oliver Sorg oder Jonathan Schmid schafften es im Jahr 2012 in die Startformation und zahlten das Vertrauen, das ihnen ihr einstiger Mentor entgegenbrachte, mit Leistung zurück.

Der Kader des SC Freiburg im Überblick

Vor allem in der Defensive hat sich das Team unter Streich stabilisiert. Und das obwohl der Coach gezwungen war, zuletzt mehrmals umbauen zu müssen. Mit Ginter stellte er beispielsweise einen gelernten Mittelfeldmann in die Innenverteidigung.

Die besten Bilder des 27. Spieltags
Köln - BVB 1:6: Drin? Nicht drin? Drin! Milivoje Novakovic (l.) bringt den FC per Kopf in Führung, Roman Weidenfeller (r.) schaut hinterher
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Und noch ein Kopfball: Lukas Piszczek (2.v.l.) steigt nach einem Freistoß am höchsten, macht das 1:1
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Der BVB hatte den Gastgeber weitestgehend im Griff und erarbeitete sich nach dem frühen Rückstand die besseren Chancen
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Die Shinji-Show: Kurz nach der Pause nagelt Dortmunds Zaubermaus Kagawa den Ball unter die Latte - und plötzlich ist der BVB auf der Siegerstraße
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Dann trifft der BVB nach Belieben, Köln gibt sich auf - der Meister siegt 6:1 und marschiert in der Tabelle weiter vorneweg
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Freud und Leid: Während Jürgen Klopp jubelt, steht Stale Solbakken wie vom Donner gerührt
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Stuttgart - Nürnberg 1:0: Timothy Chandler (r.) im Blickpunkt. Der Nürnberger ist beim VfB begehrt und traf eventuell schon auf die neuen Kollegen
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Mit Alexander Esswein (r.) und seinen Offensivkollegen hatte der VfB immer wieder seine liebe Not
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Viele Chancen, aber keine Tore. Nicht gut für den Blutdruck von Dieter Hecking, den Trainer des Clubs.
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Seltenes Glück: Cacau (r.) durfte mal wieder von Anfang an ran und wurde prompt zum Matchwinner. Er erzielte das entscheidende Tor
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Für Cacau war es das erste Tor in der Bundesliga seit November 2011, für den Club eine unverdiente Niederlage
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Für Cacau war es das erste Tor in der Bundesliga seit November 2011, für den Club eine unverdiente Niederlage
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FC Schalke 04 - Bayer Leverkusen 2:0: Ein wieder einmal treffsicherer Klaas-Jan Huntelaar sorgte für den Schalker Sieg gegen enttäuschende Leverkusener
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Timo Hildebrand hielt seinen Kasten ohne Mühe sauber. Leverkusen war nach vorne einfach nicht zwingend genug
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Timo Hildebrand hielt seinen Kasten ohne Mühe sauber. Leverkusen war nach vorne einfach nicht zwingend genug
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Jefferson Farfan (r.) war bei den Schalkern einer der besten. Immer wieder sorgte er über seine rechte Seite für Gefahr
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Mit dem 2:0 kurz vor Schluss machte Klaas-Jan Huntelaar den Deckel drauf
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Mit dem 2:0 kurz vor Schluss machte Klaas-Jan Huntelaar den Deckel drauf
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Für Leverkusen war es die vierte Pflichtspielpleite in Serie. Ein Champions-League-Platz rückt so in weite Ferne
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Für Leverkusen war es die vierte Pflichtspielpleite in Serie. Ein Champions-League-Platz rückt so in weite Ferne
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FC Bayern - Hannover: Rotation bei den Bayern. Thomas Müller und Mario Gomez saßen nur auf der Bank. Müller machte Kinderspaß mit Diego Contento
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In die Startelf der Bayern rückte unter anderem Ivica Olic. Und er tauchte einige Male gefährlich vor Hannovers Tor auf
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In die Startelf der Bayern rückte unter anderem Ivica Olic. Und er tauchte einige Male gefährlich vor Hannovers Tor auf
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Die erste große Chance für die Bayern vergab Arjen Robben. Er wurde artistisch von Christian Pander gestört
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Dann das wunderschöne 1:0 durch Toni Kroos. Der lupfte den Ball nach toller Vorarbeit von Ribery und Robben lässig über Ron-Robert Zieler
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Dann das wunderschöne 1:0 durch Toni Kroos. Der lupfte den Ball nach toller Vorarbeit von Ribery und Robben lässig über Ron-Robert Zieler
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Bayern-Keeper Manuel Neuer: Im Pokal noch der Held, gegen Hannover nach einem krassen Fehler fast er Depp. Aber es ging alles gerade noch mal gut
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Bayern-Keeper Manuel Neuer: Im Pokal noch der Held, gegen Hannover nach einem krassen Fehler fast er Depp. Aber es ging alles gerade noch mal gut
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Mönchengladbach - Hoffenheim: Wer ist hier der Boss? WER IST HIER DER BOSS??? Ob sich Filip Daems und Daniel Williams darüber noch einigen konnten?
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Weiter ging es mit den Nettigkeiten auch im Spiel. Ryan Babel im Zweikampf mit Gladbachs Tony Jantschke
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Noch ein Beispiel gefällig? Wieder ist Daniel Williams dabei, diesmal kann Igor de Camargo noch rechtzeitig abheben
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Der erste, der im Stadion etwas zu feiern hatte und entsprechend guter Laune war, war Marco Reus nach seinem Tor zum 1:0
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Fröhliche Menschen auf dem Platz, das ist doch auch das, was unsere Kleinsten im Stadion sehen wollen
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Freiburg - Kaiserslautern: Mit besten Grüßen an Lauterns neuen Trainer Krassimir Balakow. Das 1:0 für Freiburg durch Sergeant Karim Guede
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Da ist guter Rat teuer. Balakow versucht, seinem Spieler Christian Tiffert das Erfolgs-Gen auf dem Platz ambulant einzuimpfen
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Da ist guter Rat teuer. Balakow versucht, seinem Spieler Christian Tiffert das Erfolgs-Gen auf dem Platz ambulant einzuimpfen
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Operation fehlgeschlagen. Es wurde nicht besser für Balakow und er musste mit ansehen, wie Freiburg das Spiel bestimmte
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Werder Bremen - Augsburg: Bevor wir zum Sport kommen, eine Frage an Thomas Schaaf: Möchten Sie ihre Brillenwahl nicht doch noch einmal überdenken?
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Tom Trybull legte sich für die Bremer im Zweikampf mit Augsburgs Marcel Ndjeng mächtig ins Zeug
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Aufstehen, Spiel läuft schon! Augsburgs Ja Cheol-Koo nahm sich gegen Bremen eine schöpferische Pause
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Preisfrage: Halten oder nicht halten? Also wir würden es eventuell pfeifen wollen
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Feierlaune in Bremen. Niclas Füllkrug bejubelte gemeinsam mit seinen Teamkollegen das 1:0 für Werder
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Mainz - Hertha BSC: In Mainz ging es hart zur Sache. So ist zumindest anhand des Gesichtsausdrucks von Lewan Kobiaschwili zu vermuten
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Mainz - Hertha BSC: In Mainz ging es hart zur Sache. So ist zumindest anhand des Gesichtsausdrucks von Lewan Kobiaschwili zu vermuten
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Otto Rehhagel und sein Stab waren an der Seitenlinie stets bei der Sache. Lange Zeit hatten sie nichts zu jubeln
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Otto Rehhagel und sein Stab waren an der Seitenlinie stets bei der Sache. Lange Zeit hatten sie nichts zu jubeln
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Doch dann kam Änis Ben-Hatira, der nach einiger Verwirrung im Mainzer Strafraum goldrichtig stand und das 1:0 machte
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Doch dann kam Änis Ben-Hatira, der nach einiger Verwirrung im Mainzer Strafraum goldrichtig stand und das 1:0 machte
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Jubel bei den Berlinern, konsterniertes Hinter-dem-Ball-Hergucken beim Mainzer Torhüter Christian Wetklo - das 0:2
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Jubel bei den Berlinern, konsterniertes Hinter-dem-Ball-Hergucken beim Mainzer Torhüter Christian Wetklo - das 0:2
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Wolfsburg - Hamburg 2:1: In der ersten Halbzeit passiert so gut wie nichts. Eine Minute nach Wiederanpfiff drehen die Spieler auf. Hier netzt Mario Mandzukic (r.) zum 1:0 ein
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Der kroatische Goalgetter Mandzukic hat bereits sein zehntes Saisontor für die Wölfe erzielt
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Der kroatische Goalgetter Mandzukic hat bereits sein zehntes Saisontor für die Wölfe erzielt
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Gerade mal eine Minute später konnte der HSV das Spiel aber wieder auf Null stellen. Mit einem klasse Heber sorgte Marcus Berg mit seinem ersten Saisontor für den postwendenden Ausgleich
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Gerade mal eine Minute später konnte der HSV das Spiel aber wieder auf Null stellen. Mit einem klasse Heber sorgte Marcus Berg mit seinem ersten Saisontor für den postwendenden Ausgleich
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Marcel Schäfer (4) stellte den alten Abstand wieder her. Der 27-Jährige verwandelte einen Freistoß und feiert danach mit seinen Kollegen
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Marcel Schäfer (4) stellte den alten Abstand wieder her. Der 27-Jährige verwandelte einen Freistoß und feiert danach mit seinen Kollegen
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Mladen Petric (r.) hatte noch den Ausgleich auf dem Fuß. Er verpasste eine Hereingabe nur um wenige Zentimeter
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Mladen Petric (r.) hatte noch den Ausgleich auf dem Fuß. Er verpasste eine Hereingabe nur um wenige Zentimeter
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Auf anderen Positionen zeigt sich Streich dagegen aus freien Stücken experimentierfreudig. Karim Guede, Torschütze des Führungstreffers gegen den FCK, funktionierte er kurzfristig zum Stürmer um - eine Position, die dieser "zuletzt in der Jugend" gespielt hatte. Laut Streichs Meinung müsse dies kein Hindernis sein. Die Spieler würden in den Fußballschulen so ausgebildet, dass sie auf unterschiedlichen Positionen eingesetzt werden können. Man müsse nur bereit sein, sie ihre Kreativität ausleben zu lassen.

Zusammenarbeit im Trainerteam sehr wichtig

Nach dem Verkauf von Top-Stürmer Papiss Demba Cisse, der in 65 Bundesligaspielen 37 Tore für Freiburg schoss, krempelte Streich auch die Taktik um. Statt den unter Sorg bevorzugten 4-2-3-1 und 4-1-4-1-Anordnungen baut Streich auf ein 4-4-1-1 mit zwei beweglichen und laufstarken Offensivspielern. Zudem legte das Trainer-Team den Fokus vermehrt auf Standardsituationen. Eine Disziplin, die in der Vorrunde noch vollständig brach lag und beim Spiel in Hamburg zum Sieg führte.

Da machte es auch nichts, dass Streich laut eigener Aussage gar nicht wisse, welche Variante wann komme. Dafür sei schließlich sein Assistent Lars Voßler verantwortlich.

Dufner: "Er darf absteigen"

Dass der Klassenerhalt durch den Höhenflug der letzten Spieltage nun kein Selbstläufer wird, macht Streich immer wieder sofort deutlich. "Wir haben drei Punkte geholt, alles andere interessiert mich nicht. Wir müssen gnadenlos weiterarbeiten", so sein Fazit nach dem Sieg am Wochenende.

Sollte der SCF plötzlich einbrechen und den Gang in die 2. Liga antreten müssen - für Streichs Weiterbeschäftigung scheint dieses Szenario unbedeutend. "Er darf absteigen", stellt Dufner eine Beschäftigungsgarantie aus. Und mehr noch: "Er dürfte sich dann aussuchen, was er macht." In Streichs bis 2014 dotierten Vertrag, gibt es einen Passus, wonach er jederzeit wieder in die Fußballschule zurückkehren kann. Deren Erfolg sei ihm "mittelfristig sicher wichtiger" als der Bundesligafußball, den er als die Sahne "oben drauf" bezeichnet.

Nicht der neue Volker Finke

Für Vereinspräsident Keller ist der Fall klar: Sein Wunschkandidat tue nicht nur dem Verein, sondern auch der Bundesliga gut: "Er verkörpert unseren Laden. Weil er so erfrischend anders ist."

Streich, den man vor den Spielen beim Dehnen und Warmmachen beobachten kann, passt sein Image jedoch nicht. Er sei völlig normal und dass er mit dem Fahrrad ins Stadion fahre habe lediglich damit zu tun, dass er nur 300 Meter entfernt wohne.

Der häufig zitierte Vergleich mit Volker Finke, der 16 Jahre als Trainer im Amt war, lässt Streich ebenfalls kalt: "Ich will keine Projektionsfläche für Wünsche werden, die ich nicht erfüllen kann. Volker Finke und ich sind ganz unterschiedliche Menschen", so Streich: "Das würde er auch sagen."

Auch zeitlich will Streich nicht in Finke-Dimensionen denken. Momentan sei er froh, wenn er bis Mai durchhalte: "Wenn ich in vier Wochen nicht mehr Trainer bin, dann fragen die Leute in acht Wochen: Wie hieß dieser Streich noch? Joachim Streich? Und in vier Monaten heißt es: Da gab es mal so einen komischen Trainer in Freiburg, der ist immer mit dem Fahrrad zum Training gefahren."

Sollte sein Team seine Vorgaben jedoch weiterhin so konsequent umsetzen, dürfte neben dem Fahrrad auch noch etwas Sahne auf Christian Streich warten.

Christian Streich im Steckbrief

Norbert Pangerl

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