Neven Subotic im Interview

"Gekämpft wie die Schweine"

Von Für SPOX in Bremen: Stefan Rommel
Samstag, 15.10.2011 | 11:57 Uhr
Neven Subotic und Mats Hummels feiern das 2:0 gegen Werder Bremen durch Patrick Owomoyela
© Getty
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Der deutsche Meister ist wieder oben dran. Dortmund besiegte Bremen in einem hart umkämpften Freitagsspiel auswärts mit 2:0. Und es war viel los: Erst schoss Perisic das 1:0, wenig später wurde er mit Gelb-Rot des Platzes verwiesen. Der BVB musste gut eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen. Neven Subotic blickt zurück.

Frage: Herr Subotic, Ihre Mannschaft hat in Unterzahl einen Big Point gelandet. Wie wichtig war der Sieg hier in Bremen?

Neven Subotic: Enorm wichtig. Gerade, nachdem wir uns jetzt zwei Wochen wegen der Länderspielpause nicht gesehen haben. Das ist dann immer ein bisschen schwierig. Aber wir sind gegen Bremen zusammengewachsen. Die waren Zweiter und sehr gut drauf. Dass wir sie zu Hause in Unterzahl schlagen, ist auch ein Zeichen, dass wir ebenfalls gut drauf sind. Das schafft nicht jeder.

Frage: Wie würden Sie den Spielverlauf beschreiben?

Subotic: Es war lange ausgeglichen, sehr intensiv und schnell. Nach dem Platzverweis haben wir das gemacht, was man tun muss. Wir haben verteidigt wie aus dem Lehrbuch. Ich kann mich kaum an Bremer Chancen in der zweiten Halbzeit erinnern. Wir haben gerackert, eine echte Willensleistung gezeigt. Ein großes Kompliment an alle.

Frage: Es gab aber auch kaum noch Entlastung.

Subotic: Mir taten die Mittelfeldspieler fast schon leid, weil sie nur noch nach hinten arbeiten mussten. Die Laufleistung war extrem, und das alles im hohen Sprinttempo. Aber nur so konnten wir so wenige Chancen zulassen.

Frage: War das für Sie als Verteidiger ein Spiel nach Ihrem Geschmack?

Subotic: Es war ein geiles Spiel, weil es uns alles abverlangt hat. Ich bin völlig platt und kann kaum noch laufen. Wir wussten, dass das nicht leicht wird und schon gar nicht schön. Also haben wir hinten gegrätscht und geblockt. Darauf hatte ich riesige Lust nach dem Platzverweis. Ich liebe es, mich vor die Bälle zu schmeißen. Wir haben einen Kampfgeist gezeigt, wie noch keine Mannschaft in dieser Saison. Das Spiel werden wir auf jeden Fall nicht so schnell vergessen. Vielleicht reden wir dann in ein paar Jahren noch darüber, wie geil das in Bremen war und dass wir gekämpft haben wie die Schweine.

Frage: Hat das Spiel auch den Charakter der Mannschaft widergespiegelt?

Subotic: Als wir das letzte Mal alle bei den Nationalmannschaften waren, hatten wir Probleme, uns als Mannschaft zu finden. Das wir diesmal viel besser. Wir haben zwar ein paar Minuten gebraucht, um reinzukommen, dann haben wir aber gezeigt, dass wir eine richtig gute Truppe sind. Das spricht absolut für unser Mannschaftsgefüge. Wir haben gezeigt, dass wir auch mit einem Spieler weniger gefährlich sein können.

Frage: Ist Ihre Welt nach dem einen Spiel auf der Bank zuletzt auch wieder in Ordnung?

Subotic: Das Spiel hat sehr gut getan. Auf diese Art und Weise hier zu gewinnen, war sehr schön. Und ich bin auch gar nicht ausgerutscht, wie es mir Anfang dieser Saison einige Male passiert ist. Jetzt bin ich schon drei Wochen Ausrutscher-frei. (lacht) Ich habe das nach den letzten Spielen gebraucht. Das war ein schönes Gefühl für mich.

Frage: Kann man aus dem Spiel in Bremen noch mehr mitnehmen als den Sieg?

Subotic: Wir nehmen auf jeden Fall einen enormen Teamgeist mit. Wir haben bewiesen, dass wir in einer super Verfassung sind.

Frage: Jetzt wartet in der Champions League die Reise nach Piräus (Mi., 20.30 Uhr im LIVE-TICKER). Mit welchem Gefühl wollen Sie dort auftreten?

Subotic: Wir fahren da ja nicht hin, um die Punkte abzuliefern. Wir spielen da nicht auf Unentschieden, ein Sieg wäre ganz schön. Wenn wir dort mit derselben Intensität und Gier auflaufen, ist auch was drin.

Bremen - Dortmund: Daten zum Spiel

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