Fussball

Doll als Daum-Nachfolger - Managerposten offen

Von SPOX
Das zukünftige Eintracht-Duo? Thomas Doll (r.) soll Trainer, Dietmar Beiersdorfer Manager werden
© Getty

Den Abstieg vor Augen plant Eintracht Frankfurt seine Zukunft. Als Nachfolger für den glücklosen Christoph Daum steht angeblich Thomas Doll bereit. An der Seite von Heribert Bruchhagen soll zudem Dietmar Beiersdorfer als Manager zum Klub stoßen - oder doch Jan Schindelmeiser?

"Am 15. Juli startet die 2. Liga in die neue Saison. Sollten wir absteigen, brauchen wir bis zum 1. Juni einen handlungsfähigen Vorstand, einen Trainer und eine Mannschaft, die sofort wieder aufsteigt", sagt Frankfurts Aufsichtsratschef Wilhelm Bender.

Es wird sich einiges ändern (müssen) bei der Eintracht - und jetzt sickern immer mehr konkrete Details durch.

Die "Sport-Bild" berichtet über einen Plan der Eintracht-Bosse mit Thomas Doll als Trainer und Dietmar Beiersdorfer als kommender Manager in Frankfurt.

Daum will nun doch bleiben

Offenbar soll Doll bereits nach der Entlassung von Michael Skibbe ein Kandidat gewesen sein, ehe sich die Eintracht doch noch für Christoph Daum entschied. Der steht nach sechs Spielen ohne Sieg und dem sehr wahrscheinlichen Abstieg aus der Bundesliga jetzt aber vor dem Aus.

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Intern spiele Daum keine Rolle mehr in den Planungen, auch wenn der 57-Jährige plötzlich doch seine Bereitschaft durchblicken lässt, auch in der 2. Liga weiter im Amt zu bleiben. Zuvor hatte Daum immer wieder betont, bei einem möglichen Abstieg nicht am Riederwald zu bleiben.

"Ich habe einen Fehler gemacht, als ich das so gesagt habe", rudert er jetzt zurück. "Ich wollte damit nur ausdrücken, dass die 2. Liga in meinen Gedanken keine Rolle spielt."

Er habe sich mit Heribert Bruchhagen tendenziell auf eine Zusammenarbeit bis 2013 verständigt, "an dieser Grundintention hat sich nichts geändert", sagt Daum.

Frankfurts Wettlauf gegen die Zeit

Beiersdorfer oder Schindelmeiser?

Nur dürften diese neuen Erkenntnisse für ihn zu spät kommen. Doll steht bereit und bietet sich geradezu an für den Job in Frankfurt.

"Im Sommer möchte ich wieder loslegen. Ich würde gerne in Deutschland arbeiten bei einem Traditionsverein mit Perspektive in der 1. oder 2. Liga." Zusammen mit Doll soll angeblich auch Beiersdorfer in der Sommerpause zum Klub stoßen.

Allerdings berichtet die "Frankfurter Rundschau", dass weder der Aufsichtsrat noch Bruchhagen bisher Kontakt zu Beiersdorfer aufgenommen haben und dieser überhaupt nicht auf der Liste möglicher Kandidaten für den Managerposten stehe. Dagegen sei der frühere Hoffenheim-Manager Jan Schindelmeiser die wahrscheinlichere Option.

Demnach würden Bruchhagen und Schindelmeiser eine Art Doppelspitze bilden, wobei sich Schindelmeiser mehr um die sportlichen Belange kümmern soll.

"Liegt es daran, dass wir noch mehr sportliches Know-how im Management brauchen? Heribert Bruchhagen ist unbestritten ein unglaublicher Fachmann, aber vielleicht ist es besser, einen Dialog zu führen, um die beste Lösung zu finden", so Bender vielsagend.

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