Fussball

"Diego ist eine kleine Drecksau"

Von SPOX
Er kann es doch auch schön: Diego (v.) steht nach seinem Tritt gegen Ochs (h.) in der Kritik
© Getty

Diego steht nach seinem Tritt gegen Patrick Ochs mal wieder in der Kritik. Ihm droht obendrei eine Sperre. Jupp Heynckes ist sauer auf seinen Boss bei Bayer, Torsten Frings denkt doch darüber nach, noch ein Jahr zu bleiben. Für Hoffenheims Boris Vukcevic ist die Saison bereits gelaufen.

Diego in der Schusslinie: Nach dem fiesen Tritt gegen Frankfurts Patrick Ochs steht Diego zum wiederholten Mal in dieser Saison am Pranger. "Diego ist eine kleine Drecksau. Er tritt mir von hinten in die Fersen. Das hat ja jeder im Fernsehen gesehen", echauffierte sich Ochs.

Der Kontrollausschuss des DFB leitete am Montag ein Ermittlungsverfahren ein. Diego sei "dringend verdächtig, sich eines krass sportwidrigen Verhaltens schuldig gemacht zu haben", hieß es in einer DFB-Mitteilung. Er werde verdächtigt, Ochs "bewusst mit seinem linken Fuß auf dessen linken Fersenbereich gestiegen zu sein".

Diego wurde vom Kontrollausschuss zu einer zeitnahen Stellungnahme aufgefordert. Der frühere Bremer war sich keiner Schuld bewusst gewesen: "Ich gucke zu Boden und treffe ihn dann. Aber der Schiedsrichter hat die Szene gesehen und bewertet. Dafür ist er da, er ist der Boss", sagte er den "Wolfsburger Nachrichten".

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Lutscher noch ein Jahr: Torsten Frings' Abschied vom aktiven Geschehen nach der Saison stand eigentlich schon so gut wie fest. Jetzt offenbar die Kehrtwende: Frings denkt darüber nach, noch ein Jahr dranzuhängen. "Ich will erfolgreich Fußball spielen. Wir sollten uns mal zusammensetzen, damit beide Seiten wissen, wo es lang geht. Ich will Klarheit."

Offenbar hat der kleine Höhenflug der Bremer den Kapitän ins Grübeln gebracht. Nun wartet der Lutscher ab, wie der Verein die neue Saison zu planen gedenkt. "Solch ein Jahr will ich nicht nochmal erleben. Wir stecken ja nicht umsonst unten drin. Ich würde daher gern sehen, was der Verein dagegen tut. Aber ich habe keine Ahnung, was der Verein vorhat. Vielleicht will er ja einen Umbruch."

Zoff bei Bayer: Es schien alles so friedlich abzulaufen - jetzt gibt es um den Abschied von Jupp Heynckes bei Bayer Leverkusen doch noch Stress. "Ich bin richtig sauer!", sagte Heynckes nach dem 1:0-Sieg seiner Mannschaft in Kaiserslautern. Schuld daran ist Bayers Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Der hatte unmittelbar nach der Partie auf dem Betzenberg ausgeplaudert, dass Co-Trainer Peter Hermann seinem Chef nach München folgen wird.

Don Jupp hätte das nur lieber selbst kundgetan. "Es ist nicht die Aufgabe von Herrn Holzhäuser, Personalien des FC Bayern zu verkünden. Das ist nicht korrekt", fauchte Heynckes.

Boro schon wieder verletzt: Nur 600 von möglichen 2520 Minuten hat Tim Borowski diese Saison auf dem Platz gestanden. Fast schon unendlich viele Verletzungen haben den Routinier immer wieder zurückgeworfen. Jetzt kommt die nächste dazu.

Gegen Stuttgart musste Borowski frühzeitig ausgewechselt werden. "Ich habe wieder einen Schlag auf den operierten Knöchel bekommen", sagt Boro, der sein Sprunggelenk derzeit nur eingeschränkt bewegen kann. Für die Partie am Freitag in Frankfurt sieht es nicht besonders gut aus. "Momentan habe ich noch nicht so ein gutes Gefühl..."

Götze - Barca - ManUnited: Das musste ja so kommen. Gegen Hannover besorgte Mario Götze mit einem feinen Solo und ein bisschen Glück die Wende - und schon schießen die Spekulationen wild ins Kraut. Nach Informationen der "Bild" steht der 18-Jährige angeblich schon in den Notizblöcken der Giganten FC Barcelona und Manchester United.

"Das war eine Weltklasse-Einzelleistung. Zum Glück haben wir gerade erst bis 2014 verlängert", wird BVB-Manager Michael Zorc zitiert. "Das Tor war überragend. Wenn er so weiterspielt, sehen wir ihn noch woanders", orakelt Mitspieler Kevin Großkreutz. Mal abwarten...

Saison-Aus für Vukcevic: Ein Zweikampf mit Hamburgs Eljero Elia bedeutet für Hoffenheims Boris Vukcevic das vorzeitige Saison-Aus. Bei der unglücklichen Aktion brach sich der U-21-Nationalspieler das rechte Wadenbein.

Die Verletzung soll konservativ behandelt werden, eine Operation sei nicht notwendig.

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