DFB-Sportdirektor lobt den Werksklub

Sammer: "Bayer ein überragender Verein"

SID
Sonntag, 12.12.2010 | 12:40 Uhr
Matthias Sammer lobt Bayer Leverkusen in den höchsten Tönen
© Getty
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Mit dem sechsten Auswärtssieg der Saison hat sich Bayer Leverkusen als Verfolger von Borussia Dortmund etabliert. In Hamburg siegte der Werksklub 4:2. DFB-Sportdirektor Matthias Sammer schwärmt.

Auswärts fühlt sich Bayer Leverkusen derzeit am wohlsten. Das 4:2 (1:0) beim Hamburger SV war bereits der sechste Auswärtssieg der Saison, und der Werksklub hat damit seine Verfolgerrolle manifestiert - auch wenn der Rückstand auf Herbstmeister Borussia Dortmund weiterhin elf Punkte beträgt.

"Hier mussten wir einfach gewinnen. Ich hätte mich sehr geärgert, wenn wir es nicht geschafft hätten", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler.

Sieben Spiele in Folge ist der Werksklub in der Bundesliga mittlerweile ungeschlagen. "Was meine Mannschaft derzeit auszeichnet, ist die Tatsache, dass sie auf jede Situation eine Antwort hat und auch nach Gegentoren nicht den Kopf in den Sand steckt", sagte Leverkusens Cheftrainer Jupp Heynckes.

Sammer: "Leverkusen ist ein überragender Verein"

Ein dickes Lob zollte DFB-Sportdirektor Matthias Sammer. "Bayer Leverkusen ist ein überragender Verein. Sie haben in fast allen Jugendmannschaften viele Spieler zu bieten. Wenn sie das Patent auf Vizekusen zurückgeben, können sie vielleicht auch mal ganz vorne landen", sagte der Ex-Nationalspieler im "Doppelpass" bei "Sport1".

Dabei preist er vor allem die Bayer-Personalpolitik und die "gute Mischung" zwischen jung und alt bei den Rheinländern. Auch der Ausgleichstreffer in Hamburg brachte Bayer nicht vom Erfolgsweg ab. "Wir spielen zurzeit mit dem nötigen Selbstvertrauen", äußerte Heynckes.

"Wenn der Gegner merkt, dass er auf eine stabile und überzeugende Mannschaft trifft, hat das auch psychologische Auswirkungen." Der Ex-Hamburger Sidney Sam (30. Minute), Arturo Vidal (61.) sowie zweimal Renato Augusto (66./78.) sorgten für die Bayer-Treffer.

Heynckes' Zukunft ungewiss

Und was passiert mit dem Erfolgstrainer Heynckes, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft?

"Es ist ja bekannt, dass ich mich wohlfühle. Es macht Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten, und wir planen schon für die nächste Saison. Was die Vertragsgespräche angeht drängt uns nichts", erläuterte der routinierte Fußballlehrer, der in der Hinrunde den langfristigen Ausfall der Leistungsträger Michael Ballack und Stefan Kießling fast problemlos kompensieren konnte.

Lediglich in Heimspielen, in denen nur drei Siege gelangen, konnte Bayer nicht komplett überzeugen. Trotzdem sieht Heynckes durchaus noch Chancen, etwas näher an Dortmund heranzukommen: "Klar ist auf jeden Fall, dass Dortmund bislang eine klasse Saison spielt, das ist überragend, phänomenal. Aber eines muss man auch wissen: Das geht nicht immer so weiter."

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