Freitag, 24.09.2010

Louis van Gaal vor dem Mainz-Spiel

Defensiver Fußball? "Nicht erfolgsversprechend!"

Der FC Bayern München empfängt in der Allianz Arena (Sa., 15.15 Uhr im LIVE-TICKER und auf Sky) den Tabellenführer FSV Mainz 05. Bayerns Trainer Louis van Gaal äußert sich vor dem Duell mit den Überfliegern von Trainer Thomas Tuchel über die defensive Spielweise der Gegner, die "Spitzenmannschaft" Mainz und die Wichtigkeit von hohem Ballbesitz.

Louis van Gaals FC Bayern erzielte in der laufenden Bundesliga-Saison nur vier Tore
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Louis van Gaals FC Bayern erzielte in der laufenden Bundesliga-Saison nur vier Tore

Louis van Gaal über...

...die Personalsituation: "Diego Contento, der ein Leistenproblem hat, und Hamit Altintop, der ein Oberschenkelproblem hat, haben das Training abgebrochen. Ich habe entschieden, dass Contento nicht spielt und behandelt wird. Bei Hamit müssen wir abwarten. Pranjic, Braafheid und Badstuber sind die Alternativen für Contento."

...den Kader gegen Mainz: "Ich habe 18 Spieler zur Verfügung, deswegen steht auch Andreas Ottl im Kader. Breno, Ribery, Robben, Sattelmaier, Alaba und Contento sind nicht mit dabei."

...Ersatz für Franck Ribery: "Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, aber ich werde es nicht preisgeben, wie die Mannschaft aussieht. Die Spieler wissen Bescheid, weil sie sich vorbereiten müssen. Meine Spieler wissen normalerweise immer zwei Tage vorher Bescheid, wie wir spielen."

..die Spielweise der Mainzer: "Ich habe noch nicht eine Mannschaft gesehen, die gegen uns in der Allianz Arena offensiv gespielt hat. Vielleicht finde ich ein oder zwei Mannschaften, aber da müsste ich schon meine Notizen zurückblättern. Mainz hat an den ersten Spieltagen sehr gutes Pressing gespielt, sie sind gut im Raum gestanden. Warten wir ab, ob sie gegen uns auch so spielen."

...die Rotation von Mainz-Trainer Tuchel: "Ich bin kein Trainer, der auf die individuellen Spieler achtet. Viel wichtiger sind das System und die Spielphilosophie des Gegners. Ich analysiere, was ein Spielerwechsel auf den Positionen bewirkt. Wir wissen, wie Tuchel seine Mannschaft spielen lässt."

..das 0:2 des FC Bayern in der Vorsaison in Mainz: "Damals war es auch ein Konterspiel der Mainzer. In der zweiten Halbzeit sind sie damals nicht über die Mittellinie gekommen."

Der Derby-Spieltag - Die besten Bilder
Beide Hamburger Vereine pflegen seit über 90 Jahren eine innige Rivalität. In insgesamt 129 Partien konnte sich der FC St. Pauli jedoch nur 23 mal gegen den HSV durchsetzen
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Beide Hamburger Vereine pflegen seit über 90 Jahren eine innige Rivalität. In insgesamt 129 Partien konnte sich der FC St. Pauli jedoch nur 23 mal gegen den HSV durchsetzen
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Zwei Rivalen friedlich an einem Tisch: Bernd Hollerbach (l.) und Holger Stanislawski spielten übrigens früher für den jeweils anderen Verein
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Zwei Rivalen friedlich an einem Tisch: Bernd Hollerbach (l.) und Holger Stanislawski spielten übrigens früher für den jeweils anderen Verein
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Das erste Aufeinandertreffen im DFB-Pokal: 1986 standen sich der HSV und St. Pauli im Achtelfinale gegenüber. Die Rothosen siegten mit 6:0
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Das erste Aufeinandertreffen im DFB-Pokal: 1986 standen sich der HSV und St. Pauli im Achtelfinale gegenüber. Die Rothosen siegten mit 6:0
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Das Stadtderby 1996: Schiedsrichter Hartmut Strampe zeigt dem HSV-Spieler Stefan Schnoor die Rote Karte nach einem groben Foul
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Das Stadtderby 1996: Schiedsrichter Hartmut Strampe zeigt dem HSV-Spieler Stefan Schnoor die Rote Karte nach einem groben Foul
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In der Saison 02/03 kam es bisher zu den letzten Aufeinandertreffen. Im Hinspiel siegte der HSV nach einem furiosen Spiel mit 4:3
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In der Saison 02/03 kam es bisher zu den letzten Aufeinandertreffen. Im Hinspiel siegte der HSV nach einem furiosen Spiel mit 4:3
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Das Rückspiel war weniger knapp. Nach einem verschossenen Elfmeter von St. Paulis Thomas Meggle beim Stand von 0:0 siegte der HSV am Ende mit 4:0
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Das Rückspiel war weniger knapp. Nach einem verschossenen Elfmeter von St. Paulis Thomas Meggle beim Stand von 0:0 siegte der HSV am Ende mit 4:0
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Holger "Stani" Stanislawski kann es nicht fassen. Bei der 0:4-Klatsche im Jahr 2002 stand er als Aktiver noch selbst auf dem Platz
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Holger "Stani" Stanislawski kann es nicht fassen. Bei der 0:4-Klatsche im Jahr 2002 stand er als Aktiver noch selbst auf dem Platz
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Auch der heutige Co-Trainer des FC St. Pauli war 2002 noch mittendrin: Andre Trulsen (M.) war lange Zeit der Partner von Holger Stanislawski in der Innenverteidigung
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Auch der heutige Co-Trainer des FC St. Pauli war 2002 noch mittendrin: Andre Trulsen (M.) war lange Zeit der Partner von Holger Stanislawski in der Innenverteidigung
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Die Mutter aller Derbys: Diese Paarung verspricht, immer brisant zu werden
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1970: Klaus Fischer (l.) und Branco Rasovic im Kopfballduell
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"Niemand kommt an Gott vorbei ...außer Stan Libuda." Die Schalker Legende spielte auch für den BVB
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Saison 2000/01: Torschütze Ebbe Sand (M.) gegen Miroslav Stevic und Jürgen Kohler (r.) beim legendären 4:0-Erfolg der Knappen im Westfalenstadion
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Saison 2000/01: Torschütze Ebbe Sand (M.) gegen Miroslav Stevic und Jürgen Kohler (r.) beim legendären 4:0-Erfolg der Knappen im Westfalenstadion
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Auch das gab es: Spieler, die für beide Vereine spielten. Andy Möller wechselte 2000 von Dortmund zu Schalke
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Auch das gab es: Spieler, die für beide Vereine spielten. Andy Möller wechselte 2000 von Dortmund zu Schalke
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Und er war kein Einzelfall: Auch Jens Lehmann wechselte die Seiten. UEFA-Cup-Triumph 1997 mit Schalke, dann deutscher Meister 2002 mit dem BVB
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Und er war kein Einzelfall: Auch Jens Lehmann wechselte die Seiten. UEFA-Cup-Triumph 1997 mit Schalke, dann deutscher Meister 2002 mit dem BVB
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Beim Derby im August 2007 kochten die Emotionen über: Roman Weidenfeller (r.) beleidigte Gerald Asamoah
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Beim Derby im August 2007 kochten die Emotionen über: Roman Weidenfeller (r.) beleidigte Gerald Asamoah
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Wenn Fußball und Rivalität zur Nebensache werden. S04 und BVB vier Tage nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11.09.2001
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Wenn Fußball und Rivalität zur Nebensache werden. S04 und BVB vier Tage nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11.09.2001
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...die "Spitzenmannschaft" Mainz: "Das kann man noch nicht sagen. Sie haben bisher alle Spiele gewonnen und stehen oben, deswegen sind sie momentan eine Spitzenmannschaft. Es ist eine schöne Periode für so einen Verein und für uns wird es noch schwieriger sein, gegen sie zu gewinnen, weil sie selbstbewusst sind. Es sagt aber nichts aus, wenn man im September oben steht. Entscheidend ist der Mai."

...die Anreise von Mainz am Spieltag: "Vielleicht denkt Thomas Tuchel, dass das ein Vorteil ist. Wenn ich Bayern München schlagen will, muss man früher die Hotelplanung machen. Das Oktoberfest ist immer im gleichen Zeitraum. Ich bin noch nie am Spieltag zu einem Spiel angereist."

..defensiver Fußball der Gegner: "Ich glaube nicht, dass defensiver Fußball erfolgversprechend ist. Wir wurden letztes Jahr Meister und Pokalsieger, also kann das nicht erfolgreich sein."

...den Wunsch von Olic und Müller mit zwei Stürmern zu spielen: "Die Spieler sprechen darüber nicht mit mir, sondern nur mit den Medien, weil diese Fragen gestellt werden. Ausgeschlossen ist es nicht, dass wir mit zwei Stürmern spielen. Ich habe das auch schon gemacht - nur in dieser Saison noch nicht, auch wenn die Medien das schreiben."

...der hohe Ballbesitzwert im Hoffenheim-Spiel: "Es waren nach unseren Analysen 70 Prozent. Das ist natürlich viel - gerade gegen Hoffenheim. Dort haben wir auch sehr gut gespielt, aber wenn ein Spieler einen Fehler macht, gerät man in Rückstand. Ballbesitz ist keine Statistik, von der man einen Sieg ableiten kann. Ballbesitz ist ein Mittel, um Chancen zu kreieren. Es gibt auch  Mannschaften, die den Ballbesitz überlassen und über Konter ihre Chancen suchen."

Spielerwunsch an van Gaal: Mehr Offensive, bitte!

Von der Säbener Straße berichtet Fatih Demireli

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