Neues System beim FC Bayern?

Spielerwunsch an van Gaal: Mehr Offensive!

Von Fatih Demireli
Donnerstag, 23.09.2010 | 20:06 Uhr
Thomas Müller (l.) erzielte beim 2:1 in Hoffenheim den Ausgleich für die Bayern
© Getty
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Der 2:1-Sieg bei 1899 Hoffenheim war Balsam auf die Seele des FC Bayern. Die Offensivprobleme des Rekordmeisters sind damit aber noch längst nicht gelöst. Im Gegenteil: Mit Franck Ribery verliert Louis van Gaal eine weitere wichtige Waffe. Wie der Niederländer darauf reagieren wird, ist noch unklar. Sein Offensivspersonal spricht sich allerdings für ein neues System aus.

Louis van Gaal gilt als großer Freund von Statistiken. Seine beiden Analysten Max Reckers und Marcel Bout beliefern den Trainer des FC Bayern regelmäßig mit Fakten rund um die Profimannschaft der Münchener.

Die Statistik, dass seine Bayern in der vergangenen Saison ohne Franck Ribery und Arjen Robben vier Siege und zwei Unentschieden holten, dabei aber nur einmal verloren, wird van Gaal dieser Tage beruhigen.

Sie beweist: Bayern kann auch ohne seine beiden Aushängeschilder auf den Flügeln.

Zwei Stürmer gegen Rom

Thomas Müller bestätigt das: "Die Ausfälle der Top-Spieler wiegen beim FC Bayern nicht so schwer, wie es nach außen hin scheint. Unsere Spielweise ist auf das Team ausgerichtet und nicht auf einzelne Spieler." Den Beweis liefert der 21-Jährige schnell nach: "Wir haben auch gegen Rom ohne Robben und Ribery gespielt und gewonnen."

Ein Kraftakt war das Champions-League-Spiel gegen den AS Rom dennoch. Die formschwachen Italiener machten das Leben des deutschen Rekordmeisters lange sehr schwer, Bayern fand kein Durchkommen - bis van Gaal nach 67 Minuten mit Miroslav Klose und Mario Gomez zwei Stürmer im Doppelpack einwechselte. Die Folge: Rom hielt dem Druck nicht mehr stand und verlor nach Toren von Müller und Klose mit 0:2.

"Wir brauchen Tore!"

Ohne Robben und Ribery, aber mit zwei Stürmern: Ein Modell für die kommenden Wochen beim FC Bayern? Das verbleibende Offensivpersonal spricht sich - wenn auch verhalten - dafür aus.

"Wenn die Gegner defensiv spielen, ist es besser, wenn man im Strafraum einen Mann mehr hat. Rom haben wir mit zwei Stürmern mehr Probleme bereitet", sagt Ivica Olic.

BLOGS@SPOX Spielvorschau: FC Bayern - Mainz 05

Auch Müller liefert Argumente für einen Ruck nach vorne beim FC Bayern: "In Hoffenheim kam mit Ivica ein neuer Stürmer, um mehr Tiefe zu haben. Da haben wir schon fast mit zwei Spitzen gespielt. Die Marschroute war ganz klar: Wir brauchen Tore. Das Signal kam an, weil wir vorne mehr Durchschlagskraft hatten."

Olics Leiden gegen Bremen und Rom

Als ein Aufbegehren gegen Louis van Gaal darf man die Idee der beiden Bayern-Offensiven nicht verstehen. Dennoch ist es schon bemerkenswert, dass van Gaals Spieler in Sachen Taktik vorpreschen - auch wenn dieser stets betont, einen offenen Dialog zu führen.

Und der Wunsch nach mehr Personal im Offensivzentrum scheint berechtigt. Die Bayern stellen mit vier Toren gemeinsam mit dem 1. FC Köln die schlechteste Offensive der Liga.

"Ich habe gegen Bremen und Rom nicht einmal aufs Tor geschossen", schildert Olic das Dilemma. "Wir müssen wie in Hoffenheim vorne auch mal Risiko gehen, nach vorne spielen."

Müller spricht sich für Altintop aus

Zumal der Ersatz für Robben und Ribery nicht dieselbe Angriffslust über Außen verspricht wie die der verletzten Superstars. "Das sind andere Spielcharaktere", sagt Olic über Hamit Altintop, Toni Kroos und Co.

In einem möglichen 4-4-2 könnte der Kroate neben Klose auflaufen. Auf den Außenpositionen wären dann Müller, Kroos und Altintop die Kandidaten.

Geht es nach Müller, hat Altintop eine Chance verdient. "Er muss bei uns auf der Bank sitzen und für die Nationalmannschaft schießt er viele Tore", sagte Müller.

Defensive Mainzer?

Tore sind nun gegen Mainz gefragt. Die Elf von Thomas Tuchel wird den Bayern aber wohl nicht den Gefallen tun, bedingungslos offensiv zu spielen.

"Hoffenheim hat nach seinem Tor nur nach hinten gearbeitet. Ich erwarte nicht, dass Mainz mit drei Stürmern kommen wird", sagt Olic und prophezeit: "Sie werden nach hinten arbeiten, wie alle anderen Mannschaften auch."

Wie soll man das Bollwerk dann knacken? "Das wird der Trainer schon eine gute Lösung finden", ist sich Müller sicher. Die Frage ist nur, welche.

Wie stellt van Gaal auf? Altintop, Kroos oder ein neues System?

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