Donnerstag, 03.06.2010

Neuer Vertrag für Sebastian Vettel

Vettel: Bis 2015 bei Red Bull?

Sebastian Vettel steht offenbar kurz vor einer Vertragsverlängerung bei Red Bull. Wie das britische Fachmagazin "Autosport" berichtet, will der Rennstall den Vertrag des Deutschen vorzeitig bis ins Jahr 2015 verlängern. Sein aktueller Vertrag läuft bis 2012.

Mit Sebastian Vettel und Adrian Newey (links) will Red Bull zwei Leistungsträger langfristig binden
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Mit Sebastian Vettel und Adrian Newey (links) will Red Bull zwei Leistungsträger langfristig binden

Entsprechende Gespräche hätten bereits begonnen, heißt es. Und teaminterne Quellen berichten, dass man zuversichtlich ist, schnell zu einer Einigung zu kommen. "Wir wollen mit beiden Fahrern weiterarbeiten", hatte Motorsportchef Dr. Helmut Marko vor kurzem erklärt.

Hintergrund für die verstärkten Bemühungen: Red Bull will mit einer langfristigen Bindung den Angeboten anderer interessierter Teams (wie zum Beispiel Ferrari) zuvorkommen.

Geschichte der Stallkriege: Der Feind im eigenen Team
Sebastian Vettel und Mark Webber sind 2010 in der Türkei zum ersten Mal als Teamkollegen aneinander geraten
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Sebastian Vettel und Mark Webber sind 2010 in der Türkei zum ersten Mal als Teamkollegen aneinander geraten
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Vettel hat Webber die Schuld gegeben und umgekehrt. Das geflügelte Wort vom Stallkrieg machte schnell die Runde. Crashes zwischen Teamkollegen gab es aber schon früher...
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1986: Nigel Mansell (l.) und Nelson Piquet hatten mit dem Williams in der Saison eigentlich klar das schnellste Auto
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Aber die beiden bekriegten sich so lange gegenseitig, bis Alain Prost (l.) am Ende der lachende Dritte war und Weltmeister wurde
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Aber die beiden bekriegten sich so lange gegenseitig, bis Alain Prost (l.) am Ende der lachende Dritte war und Weltmeister wurde
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1989: Der wohl berühmteste Stallkrieg der F-1-Geschichte. Ayrton Senna und Alain Prost fuhren sich in Japan gegenseitig ins Auto
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Am Ende wurde Prost Weltmeister und ging zu Ferrari. Senna vergaß den Crash von Japan aber nicht und revancierte sich ein Jahr später an gleicher Stelle
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1999: Eigentlich kamen Mika Häkkinen und David Coulthard bei McLaren immer ganz gut miteinander aus. In diesem Jahr wurde es aber ein paar Mal eng
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In Österreich kam es dann zur Kollision. Ohne Folgen für Coulthard, aber Häkkinen musste sich danach durchs ganze Feld kämpfen
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2004: Bei BMW-Williams trafen Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher aufeinander. Ausgerechnet auf dem Nürburgring kam es zum Unfall
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Für Schumacher fand das Rennen ein spektakuläres Ende. Nicht die einzige Fehde zwischen den beiden. Montoya und er waren sich nie richtig grün
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2006: Montoya fuhr nun bei McLaren-Mercedes, machte mit dem Stallkrieg aber munter weiter. Diesmal war Kimi Räikkönen sein Partner
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Es krachte zwischen den beiden beim USA-GP in Indianapolis. Wenig später hatte Montoya die Faxen dicke und ging zur NASCAR
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2007: Kaum zu glauben, aber auch die ansonsten so friedlichen BMW-Sauber-Kollegen Robert Kubica und Nick Heidfeld gerieten einmal aneinander
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Auf dem Nürburgring war es zum Crash gekommen, und auch am Start des Spanien-GP hat nicht viel zum Unfall gefehlt
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2007: Das jüngste Beispiel eines Stallkrieges - interessanter Weise wieder bei McLaren-Mercedes. Die Hauptdarsteller: Fernando Alonso und Lewis Hamilton
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Den Höhepunkt erreichte das Duell im Qualifying in Ungarn, als Alonso Hamilton absichtlich aufhielt. Die Fronten waren auch unter den Fans total verhärtet
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Und die Vorzeichen stehen gut. Denn Vettels sportliche Zukunft soll eng mit dem Verbleib von Star-Designer Adrian Newey verbunden sein. Und der hatte erst kürzlich verlauten lassen, dass er dem Team aus Milton Keynes langfristig erhalten bleiben wird.

Auch Webber bleibt - vorerst

Ebenfalls verlängert werden soll der Vertrag von Vettels Teamkollege Mark Webber. "Es ist mehr oder weniger eine Formalität, dass die weitere Zusammenarbeit mit Mark in den nächsten Tagen finalisiert wird", erklärt  Red-Bull-Mann Marko.

Allerdings gibt es eine Einschränkung: "Mark ist nicht mehr der Jüngste. Es ist deshalb der Wunsch beider Seiten, dass sein Vertrag erneut nur für ein Jahr gilt."

Als möglicher Nachfolger wird weiter Kimi Räikkönen gehandelt. Die finnische Zeitung "Turun Sanomat" will erfahren haben, dass Marko an einer Verpflichtung des ehemaligen Ferrari-Piloten interessiert ist. Dessen Berater Steve Robertson erklärt gegenüber "motorsport-total": "Sag niemals nie" - räumt aber ein, dass es bisher keine Gespräche gab.

Nach dem Red-Bull-Cras: Vorfahrt für Vettel

SPOX

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