Montag, 16.01.2017

NFL: Kansas City Chiefs - Pittsburgh Steelers 16:18

Kick-Rekord! Steelers schlagen Chiefs

Die Pittsburgh Steelers reisen nach Foxboro! Im letzten Divisional-Playoff-Game setzen sich die Steelers bei den Kansas City Chiefs mit 18:16 (6:7, 6:0, 3:3, 3:6) durch - und stellen dabei einen neuen Rekord auf. Die Offense der Chiefs um den schwachen Alex Smith enttäuscht gegen eine starke Pittsburgh-Defense.

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Dabei dominierten die Steelers über weite Strecken - machten aus ihren Gelegenheiten, vor allem in der Red Zone, allerdings viel zu wenig. Es wurde das bestimmende Thema, das ging so weit, dass Kicker Chris Boswell mit sechs verwandelten Field Goals einen neuen Playoff-Rekord aufstellte.

Hier geht's zum kompletten Boxscore

Ben Roethlisberger (20/31, 224 YDS, INT) spielte erneut inkonstant, während sein Gegenüber Alex Smith (20/34, 172 YDS, TD, INT) von der Steelers-Defense stark limitiert wurde. Abgesehen vom ersten Drive kam von Kansas Citys Offense viel zu wenig, doch Pittsburghs Field-Goal-Serie reichte trotz klarer Überlegenheit nur zu einer acht-Punkte-Führung. Die allerdings genügte, weil die Chiefs spät im Spiel nach ihrem zweiten Touchdown die dramatische 2-Point-Conversion nicht schafften.

Pittsburgh reist jetzt am kommenden Sonntagabend zum AFC-Championship-Game nach New England.

Die Stimmen:

Mike Tomlin (Head Coach Steelers): "Wir waren ganz offensichtlich nicht perfekt. Aber wir waren gut genug. Mir hat der Blick in den Augen der Jungs sehr gut gefallen."

Alex Smith (Quarterback Chiefs): "Wir kamen beim ersten und beim letzten Drive in die Endzone, alles dazwischen war offensichtlich nicht gut. Da hatte in meinen Augen jeder seinen Anteil daran. Diese Defense gibt dir viele verschiedene Looks, wir haben es nicht geschafft, das Beste aus unseren Possessions zu machen. Wir hatten unsere Chancen."

Der Spielfilm:

Vor dem Kick-Off: Zwei namhafte Ausfälle aufseiten der Steelers - beide hatten sich allerdings angedeutet: Offensiv muss Pittsburgh, das in der Wildcard-Runde gegen Miami keinerlei Probleme hatte, erneut ohne Tight End Ladarius Green auskommen, der sich nach wie vor mit einer Gehirnerschütterung herumplagt. Defensiv fehlt Defensive End Ricardo Mathews aufgrund einer Knöchelverletzung.

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Aufseiten der Chiefs stellte sich vor allem eine Frage: Kann Justin Houston mitwirken? Der Star-Pass-Rusher, der die letzten beiden Regular-Season-Spiele aufgrund einer Schwellung im Knie verpasst hatte, wurde zumindest so weit fit, dass er im aktiven Kader steht.

Die Stadien-Projekte in der NFL
Bereits 2015 hat sich die NFL mit den Tottenham Hotspur auf einen Zehnjahresdeal geeinigt: Die NFL steckt Geld in die neue Spurs-Arena, in der dafür ab 2018 mindestens zwei NFL-Spiele pro Jahr stattfinden sollen! So dürfte das dann in etwa aussehen
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Einer der besonderen Aspekte: Das Stadion wird zwei Spielflächen (eines für Fotoball, eines für Fußball) haben, wobei die obere raus gefahren werden kann. Das erlaubt es theoretisch, am Samstag ein Premier-League- und am Sonntag ein NFL-Spiel auszurichten
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Die neue Heimat der Rams und der Chargers: Los Angeles! Dort sind seit diesem Jahr auch die Chargers daheim - und die Rams-Planungen laufen bereits auf Hochtouren
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Doch kürzlich gab es den Schock: 2019 sollte es eigentlich losgehen, aufgrund von schlechtem Wetter beim Bau verzögert sich die Eröffnung bis 2020. Die Rams bleiben ein Jahr länger im Coliseum, die Chargers im StubHub Center
© HKS Architecture/L.A. Rams
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HKS Architecture wird das Mega-Stadion nahe an der Hollywood Park Rennstrecke bauen, rund 2,6 Milliarden Dollar (!) soll die neue Heimat der beiden Teams kosten
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Folgerichtig reden wir nicht nur von einer Sport-Arena: Unter anderem Büros, Hotels und Parks gehören zu dem riesigen Komplex. 80.000 Zuschauer können bei NFL-Spielen live dabei sein
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Die Raiders ziehen in die Wüste nach Las Vegas um - und dafür gibt es seit dem 9. Mai auch eine Deadline: Laut dem Las Vegas Review-Journal haben sich die Verantwortlichen auf den Juni 2020 als Eröffnungstermin festgelegt
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MANICA Architecture hat bereits seine Entwürfe für das neue Stadion veröffentlicht...
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...herausgekommen ist ein teilweise offenes Stadion in der Wüstenmetropole
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Kostenpunkt für das Schmuckstück: Geschätzte 1,9 Milliarden Dollar!
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In Atlanta hat der altehrwürdige Georgia Dome ausgedient. Ab kommender Saison werden die Falcons im Mercedes-Benz Stadium spielen, der Fans schon jetzt zahlreiche Highlights verspricht
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Geschätzte 1,4 Milliarden Dollar wird die Arena kosten, 71.000 Fans sollen bei Football-Spielen darin Platz finden. Das Dach kann geöffnet werden
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Von vorne glänzt die Arena mit einer beeindruckenden Glas-Front
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Das erste absolute Highlight ist die riesige Anzeigetafel, die unter dem Dach einen kompletten Kreis schließt. Damit wird es die größte Video-Tafel in der NFL
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Insgesamt 190 Suites wird es geben, aus denen es eine glänzende Sicht aufs Feld gibt. Beste Innenausstattung selbstverständlich inklusive
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In Washington gibt es ebenfalls große Pläne: Mitte März 2016 stellten die Redskins gemeinsam mit dem Architekturbüro BIG ihre Ideen von einer neuen Arena vor
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Das Markenzeichen der ohne Dach geplanten 60.000-Zuschauer-Arena dürfte die spektakuläre Außenfassade sein - und das nicht nur, weil sie schön glänzt...
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...vor dem Stadion soll eine Art Vergnügungspark inklusive Surf-Pool und zahlreichen Freizeit-Aktivitäten gebaut werden! Das Stadion wird damit zum Erlebnis-Event-Park
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Das gilt auch für den Winter, wenn der Pool zugefroren ist
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In Minnesota sind wir über die wilde Planungsphase längst hinaus. Die Vikings zogen zum Beginn der vergangenen Saison in ihr spektakuläres US Bank Stadium ein!
© vikings.com/HKS Architects
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Das Vikinger-Thema kommt in der für etwas über eine Millarde Dollar gebauten Arena überall sehr gut zum Vorschein
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65.000 Fans passen hier rein, riesige Glas-Wände geben den Eindruck von einer Outside-Atmosphäre - und die Lautstärke ist enorm!
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Schon jetzt steht fest: Die Vikings dürfen in ihrer neuen Heimat den Super Bowl 2018 ausrichten!
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1. Viertel: KC offenbart früh Lücken in der Mitte der Defense, wo Roethlisberger - dessen erster Pass direkt eine Beinahe-INT wird - mehrfach komplett ungedeckte Tight Ends findet. In der Red Zone hält die Chiefs-Defense dann allerdings, Field Goal Steelers. Im Gegenzug zeigt die Chiefs-Offense, was sie so stark macht: Hill wird früh aus dem Backfield heraus involviert, Kelce sorgt für Yards nach dem Catch. Es wird ein extrem gut ausbalancierter Drive, und in der Red Zone hebt Smith den Ball gefühlvoll in die Arme von Albert Wilson! Touchdown! Pittsburgh antwortet mit einem langen Pass auf Antonio Brown, der aus unerklärlichen Gründen Downfield von Justin Houston gedeckt wird! Dennoch reicht es nur zum zweiten Field Goal, die Defense aber erzwingt im Gegenzug den ersten Punt des Spiels. 7:6 Chiefs.

2. Viertel: Guter Drive der Steelers, dieses Mal vor allem getragen von Bell. In der Endzone verteidigt dann Peters Brown phänomenal, die Chiefs stoppen Pittsburgh erneut in der Red Zone. Field Goal Nummer drei - und kurz darauf gibt es den ersten Turnover: Bud Dupree erwischt Smiths Arms mit voller Wucht beim Wurf, der Ball landet in den Händen von Ryan Shazier! Steelers-Football! Allerdings ist es ein kurzes Vergnügen, denn KC dreht, erneut in der Red Zone, den Spieß um: Zombo fälscht Roethlisbergers Pass ab, Eric Berry schnappt in der Endzone zu! KC allerdings findet offensiv keinen Rhythmus mehr, Bell dagegen umso mehr. So kommen die Steelers in den letzten Minuten abermals tief in die Chiefs-Hälfte, Roethlisbergers Third-Down-Pass wird aber an der Line abgefälscht. Somit gibt es das nächste Field Goal für die Gäste und ein unerklärlicher Fumble von Charcandrick West beendet den Last-Minute-Drive der Hausherren. 12:7 Steelers zur Halbzeit.

Fünf Fragen zum L.A.-Umzug: Die Chargers gehen ins Schmuckkästchen?

3. Viertel: Es bleibt das Thema dieses Spiels: Kansas City bekommt offensiv seine Waffen nicht mehr vernünftig eingesetzt, erneut gibt es den schnellen Punt. Auf der anderen Seite setzt Bell seinen starken Auftritt fort, wieder aber reicht es nicht bis zur Endzone: Beim sechsten Drive, der bis innerhalb der 30-Yard-Line der Chiefs vorstoßt, gibt es - neben einem Pick - das fünfte Steelers-Field-Goal. Der nächste Chiefs-Drive endet durch einen Sack von James Harrison, umgekehrt stoppen die Chiefs die Steelers umgehend und sind nach dem Punt in guter Position. Ein Drop von Kelce, gefolgt von einer Personal-Foul-Strafe gegen den Tight End, wirft KC zunächst zurück - doch ein toller Pass auf Maclin bringt die Chiefs zurück ins Spiel und beschert den Hausherren zumindest das Field Goal. 15:10 Steelers.

4. Viertel: Das Schlussviertel beginnt mit einem vertrauten Bild. Zwischen den 20-Yard-Lines kann Roethlisberger die Mitte des Feldes frei bedienen, sobald es in die Nähe der Endzone aber kommt, hält die Chiefs-Coverage. Via Sack endet der Drive, Boswell kickt sein sechstes Field Goal durch die Stangen - ein NFL-Playoff-Rekord! KC hat anschließend sieben Minuten vor dem Ende ein Fourth Down, Smith findet Conley zum First! Kurz darauf versucht Smith den Pass Richtung Endzone erneut auf Conley, ein klares Foul der Steelers bringt die Chiefs an die 12-Yard-Line. Und wenig später geht es um alles: Fourth Down, Rollout Smith, ein kurzer Pass und First Down Chiefs! Direkt danach hämmert Ware das Ei über die Goal Line, doch KC braucht auch die 2-Point-Conversion. Die gelingt zunächst, allerdings fliegt eine Flagge - Holding Chiefs! Nächster Versuch von der 12-Yard-Line, und dieses Mal hält die Steelers-Secondary! Die Hausherren haben bereits alle ihre Timeouts verbrannt, und können Pittsburgh kurz nach der 2-Minute-Warning nicht stoppen. Die Steelers stehen im AFC-Championship-Game! 18:16 Steelers!

Der Star des Spiels: Le'Veon Bell. Wenn die Steelers offensiv dringend ein Play brauchten, dann wählten sie ihren geduldigen Running Back - und das war meistens eine gute Entscheidung. Bell erlief bei 30 Versuchen 170 Yards, und demonstrierte dabei erneut das tolle Zusammenspiel mit der eigenen Offensive Line. Ebenfalls gut: Besagte O-Line, die für Bell stark blockte und den Pass-Rush der Chiefs nahezu komplett aus dem Spiel nahm, sowie der scheinbar zeitlose James Harrison.

Der Flop des Spiels: Alex Smith. Wie erwartet erlaubten die Steelers Smith kurze Pässe, nahmen aber die Yards nach dem Catch weg. Unweigerlich öffneten sich so Passwege für lange Würfe - doch die waren nicht selten ein Desaster. Smith war hier, was so häufig bei ihm kritisiert wird, enorm ungenau und ließ mehrere Würfe liegen. Einer davon ging allerdings auf das Konto von Travis Kelce, der Tight End hatte mit einem Mega-Drop und seiner kurz darauf folgenden Personal-Foul-Strafe seinerseits ebenfalls keinen guten Abend.

Das fiel auf:

  • Es ist und bleibt ein Problem aufseiten der Steelers: Roethlisberger ist schlicht in keiner guten Verfassung. Big Ben hatte erneut ungenaue Pässe und traf einige fragwürdige Entscheidungen. Früh leistete er sich einen Beinahe-Pick, überwarf Receiver mehrfach und war auch bei einigen Completions über die Mitte auffällig ungenau.
Die Franchise-Umzüge und Expansion-Teams seit 1970
Es ist vollbracht! Die Raiders ziehen tatsächlich nach Las Vegas um und erschließen einen aus NFL-Sicht komplett neuen Markt. So viel sei gesagt: Es ist nicht das erste Mal, dass die Raiders eine Stadt verlassen...
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Seit dem Zusammenschluss von AFL und NFL 1970 gab es einige Umzüge, doch auch komplett neue Teams stießen dazu. 1976 begann der Zuwachs mit den Seattle Seahawks und Steve Largent ...
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... und den Tampa Bay Buccaneers, die eher dürftig begannen. Ihre erste Saison endete sieglos (0-14), die zweite sah immerhin zwei Erfolge (2-12)
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1999 war es dann soweit, die Browns kehrten nach Cleveland zurück. Also ganz neue Browns mit der alten Historie, denn offiziell war das Team ein Expansion-Team
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2002 kam die NFL schließlich auch nach Houston zurück. Die Houston Texans wurden aus dem Boden gestampft. Der erste Pick des Teams: Quarterback David Carr
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2016 schließlich ebneten die St. Louis Rams für die Chargers im Grunde den Weg und zogen als Rückkehrer nach Los Angeles, wo sie quasi Vermieter der Chargers werden
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Erst Ende Januar ging dann auch in San Diego eine Ära geht zu Ende: Die San Diego Chargers, eine der Gründungs-Franchises der AFL, verlassen die Stadt und siedeln nach Los Angeles um, wo sie sich den Rams anschließen
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  • Umso ermutigender ist die sensationelle Form von Le'Veon Bell. Der war bereits früh ins Spiel involviert, zur 2-Minute-Warning im zweiten Viertel hatte er bereits 17 (!) Laufversuche und auch die O-Line blockte erneut stark: In der ersten Hälfte hatte Bell 47 Yards vor erstem Gegnerkontakt, 54 danach. Antonio Brown suchte Roethlisberger derweil häufig, wenn der in 1-gegen-1-Coverage war, doch das Passspiel war insgesamt inkonstant.
  • Aufseiten der Chiefs wurde Tyreek Hill früh überall eingesetzt: Als Returner, als Runner aus dem Backfield heraus, als Receiver. Pittsburghs defensiver Game Plan legte - zurecht - starken Fokus auf Hill, so dass der als Ablenkung auch bei Play Action für Gefahr sorgte, wenn er den Ball gar nicht erhielt - so etwa beim Touchdown von Wilson in der ersten Hälfte. Unter dem Strich aber gelang es Pittsburgh, auch mit sehr gutem Special-Teams-Play, die wohl gefährlichste Chiefs-Allzweckwaffe nahezu aus dem Spiel zu nehmen.
  • Anfangs gelang es KC wieder, den Ball über altbekannte Wege in Hills und Kelces Hände zu bekommen: Screens, Shovel-Pässe, Slants gegen Off-Coverage, und so weiter. Mittel, die Kansas City schon die ganze Saison über zeigt, um die gewollten Yards nach dem Catch zu produzieren. Doch passten sich die Steelers hier sehr gut an und stellten Smiths bevorzugte Optionen gut zu, was Kansas Citys komplette Offense lahmlegte. Insgesamt war die Steelers-Defense neben der eigenen O-Line der dominante Part in diesem Spiel.
  • Umgekehrt glänzte KC in der Red Zone, weshalb die Steelers nie davonziehen konnten: Pittsburgh ging etwa mit 275 Yards in die Halbzeit, KC mit 106. Doch nach vier Field Goals stand es lediglich 12:7, die zweite Hälfte verlief ähnlich. Roethlisbergers Bilanz innerhalb der 25-Yard-Line der Chiefs: 5/14, 4 YDS, INT, Sack.
  • Deutlich weniger gut war die Chiefs-Defense in der Mitte des Feldes. Hier fand Roethlisberger immer wieder freie Receiver, vor allem seinen Tight End: Jesse James hatte in keinem einzigen Saisonspiel mehr als 60 Receiving-Yards - in KC waren es gleich 83.

Die komplette Divisional-Runde im Überblick

Adrian Franke
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Adrian Franke(Redaktion)

Adrian Franke, Jahrgang 1989, ist seit 2013 bei SPOX.com tätig. Nach dem Abitur 2007 in Mannheim sammelte er erste Praxiserfahrungen im Printjournalismus. Anschließend war er 2010 bereits für einige Monate als Praktikant bei SPOX und kehrte 2013 parallel zu seinem Geschichts- und Anglistikstudium in Heidelberg zurück. Seit Herbst 2015 ist sein Kernressort die NFL.

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