Dienstag, 03.12.2013

Week 13: Monday Night Game

Seahawks erstes Team in Playoffs

Die Seattle Seahawks setzen in der NFC ein deutliches Zeichen und überrollen die New Orleans Saints im Spitzenspiel gnadenlos. Damit steht das Team um Russell Wilson und Marshawn Lynch als erste Franchise in den Playoffs.

Seahawks-QB Russell Wilson (r.) warf für 3 TD und 310 YDS, hinzu kamen 47 Rushing YDS
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Seahawks-QB Russell Wilson (r.) warf für 3 TD und 310 YDS, hinzu kamen 47 Rushing YDS

Seattle Seahawks (11-1) - New Orleans Saints (9-3) 34:7 (17:0, 10:7, 7:0, 0:0) BOXSCORE

Die Seahawks erreichen nicht nur als erstes Team die Playoffs, sondern erspielen sich durch den Kantersieg gegen den NFC-Rivalen auch so gut wie sicher den Heimvorteil.

Die ärgsten Verfolger New Orleans und Carolina Panthers (beide 9-3) liegen bereits zwei Spiele zurück und würden auch den Tiebreaker gegen die Seahawks verlieren.

Russell Wilson nicht zu stoppen

Überragender Spieler bei den Gastgebern war einmal mehr Quarterback Russell Wilson, der 22 von 30 Pässen an den Mann brachte, dabei Touchdowns auf Zach Miller, Doug Baldwin und Derrick Coleman und insgesamt 310 Yards warf. Mit 22 Siegen in seinen beiden ersten NFL-Saisons hat Wilson bereits jetzt den Rekord für Quarterbacks in ihrem zweiten NFL-Jahr eingestellt.

Zudem ist Wilson nach Dan Marino, Peyton Manning und Andy Dalton nun erst der vierte Spieler der NFL-Geschichte, dem in seinen beiden ersten NFL-Jahren jeweils 20 Touchdown-Pässe gelungen sind.

Gegenüber Drew Brees blieb hingegen ungewohnt blass, komplettierte nur 23 von 38 Pässen und warf maue 147 Yards sowie einen Touchdown auf Jimmy Graham, der mit seinem zwölften Score der Saison einen Team-Rekord aufstellte.

Siegesserie der Saints endet

Die Niederlage war die erste nach neun Siegen in Serie in einem Monday Night Game für Brees und die Saints, die in diesem Spiel mehrere Negativ-Marken unter ihrem Headcoach Sean Payton setzten.

Die sieben Punkte sind ebenso negativer Höhepunkt wie die 188 Offensivyards seitdem Payton 2006 die Saints übernommen hat. "Viele Dinge, die wir uns anschauen müssen", sagte der Saints-Coach nach der Partie. "Viele Dinge, die nicht gut gelaufen sind."

Die Partie war vorher als eines der großen Highlights der NFC erwartet worden, endete aber in der totalen Dominanz der Seattle Seahawks, die bereits nach dem ersten Drittel mit 17:0 und zur Halbzeit mit 27:7 in Führung lagen.

"Jeder sollte seinen Job erledigen und es sollte gut für uns laufen. Und genau das haben wir heute gemacht", war Seattles Cornerback Richard Sherman nach dem Spiel zufrieden.

Top-Spiele für Seahawks und Saints

Die Seattle Seahawks reisen nun zu einem weiteren NFL-Spitzenspiel zum NFC West Divisionsrivalen San Francisco 49ers (8-4). Danach geht es weiter zu den New York Giants (5-7), bevor schließlich die Arizona Cardinals (7-5) zu Gast sind.

Und auch die New Orleans Saints haben einen Divisionsrivalen als nächsten Gegner und empfangen zum Spiel um die Spitze der NFC South die gleichauf liegenden Carolina Panthers. Danach geht es für die Saints zu den St. Louis Rams (5-7), bevor zum Abschluss die Panthers zu Gast in New Orleans sind.

NFL: Week 13 im Überblick

SPOX

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