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NBA-News: Klay Thompson von den Golden State Warriors zieht sich Kreuzbandriss zu

Von SPOX
Klay Thompson zog sich in Spiel 6 der Finals einen Kreuzbandriss zu

Die Verletzungsseuche der Golden State Warriors hielt auch in Spiel 6 an. Bei einem Dunkversuch verdrehte sich Klay Thompson übel das Knie. Der Shooting Guard traf zwar nach dem Foul noch beide Freiwürfe, verließ die Oracle Arena aber auf Krücken. Es soll sich wohl um einen Kreuzbandriss handeln.

Es geschah gegen Ende des dritten Viertels. In Transition wollte Thompson mit einem Dunk ein Ausrufezeichen setzen, doch Danny Green wollte keine leichten zwei Punkte herschenken und foulte den Warriors-Guard beim Versuch. Bei der Landung verdrehte sich Thompson das Knie und ging schmerzverzerrt zu Boden.

Wie Adrian Wojnarowski von Thompsons Agenten Greg Lawrence erfuhr, hat der Scharfschütze der Dubs einen Kreuzbandriss erlitten. Das würde dann wohl bedeuten, dass Thompson mindestens den Saisonstart verpasst. Die Warriors bestätigten inzwischen auch die schwere Verletzung des Guards. Woj berichtete sogar, dass sich die Reha bis Februar/März 2020 ziehen könnte. Das ist besonders bitter, da Thompson im Sommer Free Agent wird und gerne einen Maximalvertrag abstauben würde.

Thompson kämpfte sogar während des Spiels noch und kehrte auf dem Weg in die Kabine noch einmal um, damit er die beiden Freiwürfe, die er gezogen hatte, versenken konnte. Anschließend verließ Klay das Feld aber endgültig und musste später die Arena auf Krücken verlassen.

Warriors: Stephen Curry leidet mit Klay Thompson

"Es ist einfach nur brutal", stöhnte auch Warriors-Coach Steve Kerr, und das sogar schon vor Bekanntwerden der Diagnose. "Es ist brutal, mit welchen Verletzungen unsere Jungs zu kämpfen hatten." Der Coach erzählte dann auch noch folgende unfassbare Geschichte. "Er sagte mir, dass er nur zwei Minuten Pause braucht und dann wieder bereit ist. Kurz darauf hörte ich, dass er nicht mehr spielen könne."

Auch Stephen Curry zeigte sofort Mitgefühl für seinen Splash Brother. "Er hat heute alles gegeben, war fantastisch. Es war schon schlimm, so ein Freak Play zu sehen, bei dem er so unglücklich landet. Man denkt dann an die Person, an den Menschen, der das Spiel so liebt. Da denkt man gar nicht so sehr daran, was das nun für den Verlauf des Spiels bedeutet."

Thompson war bis dahin der beste Spieler der Warriors. In nur 32 Minuten hatte der Shooting Guard 30 Punkte bei nur 12 Würfen aus dem Feld aufgelegt. Bis zur Verletzung führten die Warriors noch mit vier Zählern, am Ende mussten sich die Dubs den Toronto Raptors geschlagen geben, die dadurch ihre erste Meisterschaft in ihrer Geschichte feiern konnten.

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