Die heißesten Trade-Kandidaten

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Dienstag, 16.02.2016 | 09:57 Uhr
Griffin, Love und Howard und auch Dennis Schröder könnten das Team wechseln
© getty
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Vor der Trade-Deadline am 18. Februar kocht die Gerüchteküche beinahe über. Einige Stars sind Gegenstand von Verhandlungen, darunter Blake Griffin, Kevin Love und Dwight Howard. Und was passiert mit Dennis Schröder? Vor dem langersehnten Start von Rund um die NBA (ab 17 Uhr) blickt SPOX auf die heißesten Trade-Kandidaten.

Guards

Jeff Teague (Atlanta Hawks)

Atlantas Spielmacher spielt eine gute Saison und ist unterbezahlt - doch die Wahrscheinlichkeit, dass Teague ab dem 19. Februar ein anderes Jerseys trägt, ist hoch. Die 8 Millionen Dollar, die die Hawks dieses und nächstes Jahr für ihn hinblättern müssen, könnten sie besser sparen. Zum Beispiel, um einen neuen Vertrag mit Al Horford und Kent Bazemore auszuhandeln. Zumal Mike Budenholzer mit Dennis Schröder eine jüngere, günstigere Alternative in der Hinterhand hat.

Interessenten gibt es genug. Vor allem in New York wird der Name Teague von Büro zu Büro geflüstert. Sowohl die Knicks als auch die Brooklyn Nets haben geradezu schmerzhaften Bedarf auf der Eins. Die Schwierigkeit hier: der Gegenwert. Beide Franchises aus dem Big Apple haben keine adäquaten Tauschmöglichkeiten anzubieten, die Atlanta reizen - und helfen - würden.

Die Zukunft der Hawks: Schröder oder nicht Schröder

Auch die Utah Jazz können dringend einen Spielmacher gebrauchen, da Dante Exum länger ausfällt und anschließend noch Zeit brauchen wird. Trey Burke hat nicht überzeugt und ist daher keine langfristige Alternative. Um genau zu sein: Utah ist einen starken Point Guard davon entfernt, um im Kampf um den Playoff-Heimvorteil eingreifen zu können.

Ein Deal für Jeff Teague wird - wenn überhaupt - nur in den letzten Minuten des Deadline-Days über die Bühne gehen. Die Hawks werden Teague nicht abgeben, wenn der Trade ihnen nicht weiterhilft. In einer verzwickten Lage sind sie nicht. Daher wird das Wettbieten erst in den letzten Minuten entschieden werden. Zum Dritten... verkauft!

Dennis Schröder (Atlanta Hawks)

Schröder ist für das Spiel der Hawks inzwischen mehr als nur eine Alternative. Doch im Dschungel der Hawks-Trade-Szenarien ist er genau das: eine Alternative. Sollte es mit dem Trade für Teague nicht klappen, da keine Franchise den von Atlanta aufgerufenen Gegenwert anbieten kann, ist ebenfalls ein Wechsel von Schröder denkbar.

Der Deutsche ist in der Anschaffung günstiger als Teague - und mit 1,7 Mio. Dollar Jahressalär auch günstiger in den Büchern. Die möglichen Ziele sind identisch, wobei Utah eigentlich nach einem gestandenen Spielmacher sucht. Das Problem: Im Sommer werden nur wenige Point Guards Free Agents - und mit Ausnahme von Mike Conley und Rajon Rondo, die beide eher Kandidaten für eine Verlängerung in Memphis bzw. Sacramento sind, ist niemand dabei, der ins Profil der Jazz passt.

Ricky Rubio (Minnesota Timberwolves)

Der starke Wurf ist es nicht, der Ricky Rubio zu seinem Ruf verholfen hat. Also zumindest nicht zu seinem positiven. Der stammt vor allem von seiner Kreativität und der Gabe, freie Mitspieler zu finden. In Minnesota wächst mit Andrew Wiggins, Zach LaVine und Karl-Anthony Towns eine neue Generation heran, die dennoch gut auf den Spanier verzichten kann.

Slam Dunk! Moment - der Kerl war doch eben noch an der Freiwurflinie. LaVines Explosivität ist die besondere Fähigkeit des zweifachen Dunk-Champions, der im Backcourt der Wolves wie Rubio nach Minuten giert. Als Shooting Guard nur im allerhärtesten Notfall geeignet, muss LaVine den Ball in seinen Händen halten, um Gefahr auszustrahlen. Auch Wiggins freut sich mit seiner Vielzahl an Kobe-Imitations-Moves über den Spalding. Wer braucht da eigentlich noch einen Ballverteiler? Eben.

Die Timberwolves: Flips Vermächtnis

Rubio könnte für die erwähnten führerlosen Teams das passende Ziel in der mittleren Preisklasse sein. Weniger Upside als Schröder, dafür mehr Erfahrung. Seine Fähigkeiten sind geschätzt (8,6 Assists), seine Grenzen bekannt (36 Prozent FG). Welches Team kein akzeptables Teague-Paket zusammenkratzen kann, wird stattdessen im Schaufenster der Wolves zuschlagen.

Michael Carter-Williams (Milwaukee Bucks)

Es ist gerade mal ein Jahr her, da saß Michael Carter-Williams am Deadline-Day zu Hause in Philadelphia und musste erfahren, dass er gerade zu den Bucks getradet worden war. Und nun musste er vor ein paar Tagen erfahren, dass Milwaukee ihm das Prädikat "zu haben" verliehen hat.

Der Absturz der Bucks, die in der Vorsaison noch so positiv überrascht hatten, hängt unter anderem mit der Inkonstanz auf der Eins zusammen. MCW musste seinen Platz im Starting Lineup schon mehrfach diese Saison räumen und ohne ihn auf dem Parkett war häufig mehr Struktur zu sehen als mit ihm. Das Problem: woher einen Ersatz nehmen? Findet Milwaukee auf diese Frage eine Antwort, könnte die Bucks-Zeit von Carter Williams nach 364 Tagen zu Ende sein.

Ty Lawson (Houston Rockets)

Es ist schon eine verzwickte Sache mit Ty Lawson. Die guten Tage in Denver, als der kleine Wirbelwind mit seinem Speed an jedem Gegenspieler vorbeizog, wirken nach der jüngsten Zeit in Houston wie eine längst verblasste Erinnerung. Einige Eskapaden bei den Nuggets und schreckliche Auftritte von der Rockets-Bank haben den Tradewert von Lawson auf BBB+ (Ramschniveau) sinken lassen.

Vielleicht ist gerade das die Chance für einen neuen Anlauf? 17,6 Punkte und 8,8 Assists legte der ehemalige Tar Heel vor zwei Jahren in der Mile High City auf. Ob das noch einmal zu erreichen ist? Wohl kaum. Doch zum Beispiel Leidensgenosse Raymond Felton hat vorgemacht, wie man einer eingerosteten Karriere noch einmal Fahrt verleihen kann. Lawsons Zukunft liegt jedenfalls nicht in Houston. Gibt es ein Team, dass Tywon Ronnell eine dritte Chance geben will? Zwo, eins, Risiko!

Brandon Jennings (Detroit Pistons)

Eine ähnliche Unbekannte ist Brandon Jennings. Zwar nicht aufgrund von Vorfällen abseits des Courts, sondern aufgrund seiner langen Verletzungspause. Der Riss der Achillessehne zwang ihn zu monatelanger Reha, bislang blieb er den Beweis schuldig, wieder auf NBA-Niveau angekommen zu sein.

Als Backup von Reggie Jackson ist er in Detroit ersetzbar - und vielleicht ist er für eine Franchise aus dem Big Apple die Notlösung auf der Eins. Sowohl Nets als auch Knicks haben wohl schon bei Stan van Gundy angefragt. Eine Verpflichtung von Jennings wäre aber mit täglichen Gebeten für seine Gesundheit verbunden.

Gut vorstellbar ist Jennings auch als dritte Option in einem Trade. Wer seinen Point Guard abgibt, wird zwangsläufig auch nach Ersatz suchen. Hier könnte Jennings seine Joker-Rolle zugutekommen. Ein Backup mit dem Potenzial, wieder an frühere Tage anzuknüpfen? Immer eine Überlegung wert.

Derrick Rose (Chicago Bulls)

Ein Jammer, dass der ehemalige MVP und Franchise-Player der Bulls in dieser Liste auftaucht. Wer hätte ihm nach seinen zahlreichen Verletzungen und Comebacks nicht gewünscht, dass er sein altes Niveau wiederfindet und die Bulls wieder an die Spitze des Ostens führt?

Eigentlich kann Chicago den Local Hero nicht traden. Aber irgendetwas muss passieren in der Windy City. Fred Hoiberg hat weder die heilende Quelle für die Krankheiten und Ausfälle noch ein Spielsystem gefunden, das funktioniert. Sollte es einen interessierten Anrufer geben, der sich nach D-Rose erkundigt - GM Gar Forman wird sicher nicht sofort wieder auflegen.

Weitere Kandidaten: Jamal Crawford (Los Angeles Clippers), Kevin Martin (Minnesota Timberwolves)

Seite 1: Guards: Was passiert mit Schröder?

Seite 2: Forwards: Griffin, Love und Co.

Seite 3: Center: Wer will Howard?

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