All-Star Game: West - East 163:158

Rekord-Nacht mit Russ und LeBron

Montag, 16.02.2015 | 05:16 Uhr
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All-Star Game: National League -
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Was für ein Spiel im Madison Square Garden! Der Westen gewinnt eine rekordträchtige Partie über den Osten mit 163:158 (BOXSCORE). Russell Westbrook schreibt schon in der ersten Hälfte Geschichte, während LeBron James nun der zweitbeste Scorer der ASG-Geschichte ist. Für das Highlight des Abends sorgt aber ausgerechnet Dirk Nowitzki.

Schon in der ersten Halbzeit purzelten die ersten Rekorde. Russell Westbrook legte unfassbare elf Minuten hin, in denen er mit 27 Punkten einen neuen Scoring-Bestwert für eine Halbzeit pulverisierte (11/15 FG). LeBron James sprang seinerseits mit 22 Punkten innerhalb der ersten Hälfte auf Platz zwei der All-Time-Scoring-List im ASG und überholte dabei Kareem Abdul-Jabbar sowie Michael Jordan.

In der zweiten Halbzeit ging es munter weiter - mit 321 kombinierten Punkten stellten beide Teams einen weiteren Rekord für All-Star Games auf, Westbrook verfehlte mit insgesamt 41 Zählern nur knapp die Bestmarke von Wilt Chamberlain (42) und wurde folgerichtig mit dem MVP-Award ausgezeichnet. Für den Westen zeigten zudem unter anderem James Harden (29 Punkte, 8 Rebounds, 8 Assists) und Chris Paul (12 Punkte, 15 Assists) richtig starke Leistungen. Dirk Nowitzki spielte insgesamt 12 Minuten, in denen er auf 5 Punkte sowie 5 Rebounds kam.

LeBron erzielte am Ende 30 Punkte und war damit Topscorer des Ostens. Auf den All-Time-Leader Kobe Bryant fehlen ihm mit 278 Punkten jetzt noch genau 2. In einem sehr ausgeglichenen Team war Kyle Korver mit 21 Punkten zweitbester Punktesammler, mit sieben getroffenen Dreiern fehlte ihm ebenso wie Harden nur einer auf den Rekord im All-Star Game.

Die Reaktionen:

Dirk Nowitzki: "Ich habe einen Dunk und einen Dreier getroffen. Ich kann zufrieden nach Hause gehen."

Russell Westbrook: "Ich bin gesegnet, weil ich das Spiel spielen darf, das ich liebe. Außerdem bin ich sehr glücklich, dass wir gewonnen haben."

Pau Gasol über den Jump-Ball gegen Bruder Marc: "Die Emotionen waren überwältigend. Es war ein ganz besonderes Spiel für uns. Schwer zu glauben, dass das wirklich passiert ist."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Nach den Absagen von Kobe Bryant, Anthony Davis und Blake Griffin beginnt Steve Kerr mit folgender Starting Five: Die Splash Brothers Stephen Curry und Klay Thompson aus Golden State im Backcourt, dazu James Harden (Houston), LaMarcus Aldridge (Portland) und Marc Gasol (Memphis). Mike Budenholzer beginnt mit John Wall (Washington), Kyle Lowry (Toronto), Carmelo Anthony (New York), LeBron James (Cleveland) und Pau Gasol (Chicago).

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2.: LeBron peilt offenbar den Scoring-Rekord an! Der King eröffnet das Spiel mit zwei krachenden Dunks, danach versucht er einen Dreier von ganz weit draußen - der wird allerdings ein Air-Ball. Betretenes Schweigen, 4:3 für den Osten.

8.: Die Thunder-Kombo anno 2012! Durant schnappt sich den Rebound, bedient Harden im Break - und der lässt einen schicken Alley-Oop-Pass Richtung Westbrook fliegen. 35:23 für den Westen!

14.: Westbrook! Drei Dreier von weit draußen innerhalb von einer Minute, jetzt schon 23 Punkte für den Thunder-Guard. In acht Minuten Spielzeit! 60:42 für den Westen.

22.: Nanu, was ist das denn? Curry lässt einen Alley-Oop-Pass fliegen - auf Nowitzki! Der überlegt kurz, stopft ihn aber doch rein und feiert ausgelassen - ebenso wie die komplette West-Bank, die die Aktion nicht glauben kann! Vor allem Duncan lacht sich kaputt. Herrliche Szene!

24.: Lange Zeit war der Westen deutlich vorne, doch langsam aber sicher kam der Osten zurück - Irvings Dreier verkürzt auf 83:82 zur Pause. So darf es weitergehen!

26.: Aldridge will wohl auch ein Wörtchen um die MVP-Trophäe mitreden! Das Play-by-Play der ersten Minute: Midrange-Jumper Aldridge, Dreier Aldridge, Dreier Aldridge. Schon sind es wieder 9 Punkte Führung für den Westen.

31.: Wow, was für eine Aktion von Curry! Erst wuselt er sich spektakulär durch drei Verteidiger hindurch, um dann einen Layup über Horford ganz weit oben ans Brett zu legen. Und siehe da - Coach Bud nimmt eine Auszeit. 109:105 für den Westen.

36.: Horford unspektakulär? Von wegen! Butler verfehlt einen Dreier, aber der Hawk kommt angeflogen und stopft ihn unmittelbar vor der Sirene durch die Reuse. Damit steht es 122:122 - und dabei kommt noch ein ganzes Viertel.

43.: So langsam nimmt die Intensität in der Defense zu, die Würfe sind nicht mehr ganz so offen. LeBron marschiert allerdings im Fastbreak durch und stopft, 146:143 Westen.

48.: Harden und Westbrook machen den Sack mit zwei Dreiern zu - denkste! Gasol schnappt sich einen Offensiv-Rebound und bringt den Osten 3 Sekunden vor Schluss nochmal auf 3 Punkte ran. Westbrook wird an die Linie geschickt und bringt die Partie mit seinen Punkten 40 und 41 nach Hause. Game Over, der Westen gewinnt erstmals überhaupt im Madison Square Garden!

West vs. East: Hier geht's zum BOXSCORE

Der MVP des Spiels: Russell Westbrook. Da war wohl jemand wütend darüber, dass er nicht in die Starting Five gewählt wurde. Sobald Westbrook den Ball bekam, drückte er ab - er nahm insgesamt 28 Würfe und damit 12 mehr als der Spieler mit den zweitmeisten Abschlüssen im Westen (Harden). Er streute dabei jede Menge Highlight-Plays ein und machte 41 Punkte, spielte dafür allerdings auch nur einen einzigen Assist.

Das fiel auf:

  • Vor dem Spiel informierte "TNT"-Reporterin Rachel Nichols LeBron darüber, dass ihm nur noch 33 Punkte vom All-Time-Rekord bei All-Star Games trennten - und das schien den King zu motivieren. Von Beginn an feuerte er aus allen Lagen und harmonierte vor allem prächtig mit Wall. Es gelang zwar längst nicht alles, trotzdem stand er schon nach 6 Minuten bei 12 Punkten.
  • Mit vier Spielern sowie Coach Bud waren die Hawks bekanntermaßen recht prominent vertreten im MSG. Während die Kollegen Horford, Teague und Millsap alle ziemlich unauffällig blieben, war Korver auch auf der größtmöglichen Bühne spektakulär. In seinen ersten zweieinhalb Minuten auf dem Court traf er direkt drei Triples und brachte die Halle zum Kochen. Selbst Kyrie, der währenddessen alleine mit den vier Hawks spielte, verzichtete auf ein Highlight-Play am Korb und spielte den Ball lieber raus auf Korver. Das Ball-Movement ist ansteckend...
  • Westbrook und Lillard waren ein Albtraum für jeden Reporter - beide liefen mit der Nummer 0 auf, spielten im gleichen Team und hatten auch noch den gleichen roten Sleeve am linken Arm. Abgesprochen? Westbrook stach immerhin dadurch heraus, dass er jeden verfügbaren Wurf nahm.
  • Nowitzki war der letzte Einwechselspieler der gesamten Partie - erst 5 Minuten vor der Halbzeit betrat er erstmals den Court. Bedient von Curry sorgte er dann allerdings umgehend für das vielleicht größte Highlight der ganzen Partie, als er einen Alley-Oop vollendete. Nicht einmal Bill Clinton bekam von den Fans im Madison Square Garden mehr Applaus als diese Aktion.
  • Das Spiel entsprach vom Stil her gewissermaßen dem der Rockets - Dreier und Layups/Dunks sind gut, alles andere unnötig. Von daher ist es auch kaum überraschend, dass die Teams die meisten gemeinsamen Dreier der All-Star-Historie trafen und der Westen schon Mitte des dritten Viertels den Rekord für ein Team übertroffen hatte (18). Am Ende standen die Bestmarken bei 48 (beide Teams) und 25 (Westen). Korver und Harden schrammten mit je 7 Dreiern um genau einen am individuellen Rekord vorbei.
  • Den Großteil der Partie über hielt sich Paul ziemlich zurück und agierte nur als Ballverteiler. In der Crunchtime allerdings bewies er, warum er den Vorzug vor Westbrook oder Thompson bekam. Er traf nicht nur in der Offense mehrere wichtige Würfe, er verteidigte auch noch LeBron - und machte dabei einen richtig guten Job! Trotz des extremen Größen-Vorteils war James nicht in der Lage, Paul zu überpowern.

Der Spielplan im Überblick

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