Freitag, 14.02.2014

L.A. Lakers - Oklahoma City Thunder 103:107

Durant verhindert Thunder-Blamage

Die Oklahoma City Thunder (43-12) gehen mit einem Sieg in die All-Star Pause. Gegen die Los Angeles Lakers (18-35) gewannen die Thunder nach einem überraschend harten Kampf dank einer starken Leistung von Kevin Durant mit 107:103 (Boxscore). Für die Lakers bedeutete die Niederlage einen bitteren Rekord: Noch nie zuvor hatte Los Angeles sieben Spiele in Folge in der eigenen Halle verloren.

Kevin Durant führte Oklahoma City mit 43 Punkten zum Sieg in Los Angeles
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Kevin Durant führte Oklahoma City mit 43 Punkten zum Sieg in Los Angeles

Bester Spieler für die Thunder war einmal mehr Kevin Durant. Gegen die Lakers kam der Forward auf 43 Punkte, 12 Rebounds und 7 Assists und verhinderte damit eine Blamage für sein Team.

Reggie Jackson kam auf 16 Punkte (plus 5 Rebounds), Derek Fisher (12 Punkte, 4 Rebounds) und Jeremy Lamb (11 Punkte, 4 Steals) steuerten am Ende von der Bank entscheidende Impulse bei.

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Bei den Lakers war Chris Kaman zusammen mit Wesley Johnson der beste Werfer. Beide kamen auf jeweils 19 Punkte. Kaman sammelte zudem 10 Rebounds und steuerte 6 Assists bei. Ebenfalls gut: Shawne Williams (15 Punkte, 9 Rebounds) und Kendall Marshall (14 Punkte, 17 Assists), die Los Angeles früh in Führung gebracht hatten.

Die Reaktionen:

Kevin Durant (Thunder): "Wir haben drei Viertel des Spiels schrecklich gespielt. Wirklich sehr, sehr schrecklich. Wir brauchten dringend mehr Energie. Derek hat uns dann geholfen - und ich selbst wollte einfach vor der Pause nur noch einmal alles geben, damit wir die nächsten Tage noch ein bisschen besser genießen können."

Mike D'Antoni (Trainer Lakers): "Wir haben über weite Strecken genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben auf beiden Seiten des Courts uneigennützig gespielt und den Ball gut laufen lassen. Dass wir am Ende dann so eingebrochen sind, ist dann natürlich umso dramatischer."

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Der SPOX-Spielfilm:

Vor dem Tip-Off: Bei den Thunder schickt Scott Brooks Serge Ibaka, Kevin Durant, Kendrick Perkins, Reggie Jackson und Thabo Sefalosha ins Spiel. Bei den Lakers starten Shawne Williams, Wesley Johnson, Chris Kaman, Steve Blake und Kendall Marshall.

3.: Die Lakers mit einem guten Start in die Partie. Kendall Marshall erst mit dem Dreier, dann nach einem ganz feinen Pass von Steve Blake mit starkem Zug zum Korb. Auch Kaman und Johnson mit Punkten. 9:2-Führung für Los Angeles.

7.: Starker Einsatz von Kaman. Sein Versuch wird von Perkins geblockt, doch der Deutsche setzt nach, rettet den Ball vor dem Aus und findet den völlig freien Blake. Der versenkt der Dreier. Gerade als die Thunder besser ins Spiel kommen (zwischenzeitlicher 6:0-Run) legen die Lakers nach. 17:10 für Los Angeles.

11.: Slam von Durant! Er hält die Thunder hier quasi im Alleingang im Spiel. Bereits 10 Punkte und 6 Rebounds gehen auf sein Konto - dazu 2 Assists. Da die Lakers aber weiter von Downtown heiß sind (45%), steht es 24:17.

19.: Wow! Lamb mit dem Steal gegen Williams - und dann mit dem Ansatz zum Layup. Doch der Lakers-Forward will sich nicht geschlagen geben, geht Lamb hinterher und blockt dessen Versuch. Insgesamt starkes Spiel der Lakers und folgerichtig ein 9:1-Run. Sacre mit zwei sicheren Körben und zudem noch einem guten Pass auf den aktiven Ryan Kelly. 37:25 Lakers.

24.: Die Lakers hängen sich weiter voll rein. Gerade als Oklahoma City dank Jackson wieder heranzukommen droht, ist Williams zur Stelle. Erst versenkt er einen Dreier von der Grundlinie, dann wird er nach einem Cut von Marshall hervorragend in Szene gesetzt und verwandelt den Layup. Stark gespielt. Los Angeles geht mit einer 9-Punkte-Führung in die Kabine.

27.: Jetzt gibt es bei den Lakers sogar etwas für die Gallerie: Durant mit dem Turnover und Blake findet Johnson für den Alley-Oop. Dazu weiter gutes Movement bei den Lakers und einige leichte Fehler bei den Thunder. 58:49 Lakers.

32.: Die Thunder sind weiterhin nicht ganz bei der Sache. Zwar kann Durant zwischenzeitlich mit einem weiteren Dunk glänzen, doch sie erlauben den Lakers weiter viele einfache Punkte. Blake versenkt einen weiteren Dreier, Marshall macht das Spiel nach einem Defensive-Rebound schnell und Williams kann vollenden. 73:63 für Los Angeles.

39.: Da ist es passiert! Die Thunder machen noch einmal richtig Druck - und verkürzen den Vorsprung binnen kürzester Zeit auf drei Punkte! 10:0-Run für Oklahoma City - vor allem dank Durant, der mittlerweile 29 Punkte hat.

43.: Durant! Die erste Führung der Thunder - und wer hätte sie erzielen können, wenn nicht Kevin Durant. Erst Fisher mit dem Dreier zum Ausgleich, dann wühlt sich Durant mit unverwechselbarem Zug zum Korb durch die komplette Lakers-Defense. Los Angeles bekommt im Schlussviertel gar nichts mehr auf die Reihe. Erst fünf Punkte. 89:87 Thunder.

45.: Es ist nicht zu fassen. Wer jetzt einen Einbruch der Lakers erwartet hatte, liegt falsch. Los Angeles schafft es irgendwie, im Spiel zu bleiben. Blake, Marshall und Johnson verhelfen ihrem Team zu einem 8:2-Run. Hier ist noch lange nichts entschieden.

Die NBA-Champions der letzten 25 Jahre
1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1991: Chicago Bulls (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1992: Chicago Bulls (4-2 gegen Portland Trail Blazers). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1993: Chicago Bulls (4-2 gegen Phoenix Suns). Finals MVP: Michael Jordan
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1994: Houston Rockets (4-3 gegen New York Knicks). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1995: Houston Rockets (4-0 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Hakeem Olajuwon
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1997: Chicago Bulls (4-2 gegen Utah Jazz). Finals MVP: Michael Jordan
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1999: San Antonio Spurs (4-1 gegen New York Knicks). Finals MVP: Tim Duncan
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2000: L.A. Lakers (4-2 gegen Indiana Pacers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2001: L.A. Lakers (4-1 gegen Philadelphia 76ers). Finals MVP: Shaquille O'Neal
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2003: San Antonio Spurs (4-2 gegen New Jersey Nets). Finals MVP: Tim Duncan
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2004: Detroit Pistons (4-1 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Chauncey Billups
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2005: San Antonio Spurs (4-3 gegen Detroit Pistons). Finals MVP: Tim Duncan
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2006: Miami Heat (4-2 gegen Dallas Mavericks). Finals MVP: Dwyane Wade
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2007: San Antonio Spurs (4-0 gegen Cleveland Cavaliers). Finals MVP: Tony Parker
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2008: Boston Celtics (4-2 gegen L.A. Lakers). Finals MVP: Paul Pierce
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2009: L.A. Lakers (4-1 gegen Orlando Magic). Finals MVP: Kobe Bryant
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2010: L.A. Lakers (4-3 gegen Boston Celtics). Finals MVP: Kobe Bryant
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2011: Dallas Mavericks (4-2 gegen Miami Heat). Finals MVP: Dirk Nowitzki
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2012: Miami Heat (4-1 gegen Oklahoma City Thunder). Finals MVP: LeBron James
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2013: Miami Heat (4-3 gegen San Antonio Spurs). Finals MVP: LeBron James
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2014: San Antonio Spurs (4-1 gegen Miami Heat). Finals-MVP: Kawhi Leonard
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2015: Golden State Warriors (4-2 gegen Cleveland Cavaliers). Finals-MVP: Andre Igoudala
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48.: Ganz bitter für die Lakers. Kaman setzt sich erst in der Paint hervorragend durch, macht die Punkte und zieht zudem das Foul. Mit dem folgenden Freiwurf könnte er das Spiel ausgleichen - doch nach einigem Durcheinander mit Teamkollege Williams vergibt er. Los Angeles muss Fisher foulen und der verwandelt sicher. Das war's.

L.A. Lakers vs. Oklahoma City Thunder: Hier geht's zum BOXSCORE

Der Star des Spiels: Kevin Durant. Lange Zeit stemmte sich der Thunder-Forward im Alleingang gegen die Niederlage - und leitete mit 19 Punkten im Schlussviertel tatsächlich den schon fast nicht mehr für möglich gehaltenen Umbruch ein. Obwohl es für ihn über weite Strecken überhaupt nicht lief (1-10 von Downtown) ließ er nicht locker. Während einige seiner Teamkollegen gedanklich offenbar bereits in der All-Star Break waren, zeigte er durchgehend vollen Einsatz und drehte damit am Ende das Spiel. 43 Punkte, 12 Rebounds und 7 Assists sprechen eine deutliche Sprache.

Der Flop des Spiels: Die Bank der Thunder. Normalerweise gilt die OKC-Bank als eine der besten der Liga. Gegen die Lakers kam allerdings lange Zeit kaum etwas von den Reservisten. Collison, Jones und Adams blieben komplett ohne Punkte. Lediglich Fisher und Lamb hängten sich am Ende rein und hatten damit dann auch Anteil am Sieg. Dennoch lag die Bank weit unter dem Durchschnitt von mehr als 37 Punkten. Außerdem blieb Ibaka erneut eher blass.

Das fiel auf:

  • Die Verletzten-Liste der Lakers liest sich weiterhin wie ein Roman: Steve Nash, Pau Gasol, Kobe Bryant, Jodie Meeks, Nick Young, Xavier Henry, Jordan Farmar - das klingt eher nach einer Starting Five als nach einem Injury Report. Mit 26 verschiedenen Formationen sind die Lakers in dieser Saison in ein Spiel gestartet - und doch passte gegen die Thunder vieles zusammen. Der Ball lief oft gut (23 Assists alleine in der ersten Halbzeit), der Einsatz der Spieler stimmte.
  • Defensive Player of the Year seit 1983
    1983 & 1984: Sidney Moncrief (G, Milwaukee Bucks)
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    1983 & 1984: Sidney Moncrief (G, Milwaukee Bucks)
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    1985 & 1989: Mark Eaton (C, Utah Jazz)
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    1985 & 1989: Mark Eaton (C, Utah Jazz)
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    1986: Alvin Robertson (G, San Antonio Spurs)
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    1986: Alvin Robertson (G, San Antonio Spurs)
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    1987: Michael Cooper (G/F, Los Angeles Lakers)
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    1987: Michael Cooper (G/F, Los Angeles Lakers)
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    1988: Michael Jordan (G, Chicago Bulls)
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    1988: Michael Jordan (G, Chicago Bulls)
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    1990 & 1991: Dennis Rodman (F, Detroit Pistons)
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    1990 & 1991: Dennis Rodman (F, Detroit Pistons)
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    Links: David Robinson (1992, C, San Antonio Spurs) Rechts: Hakeem Olajuwon (1993 & 1994, C, Houston Rockets)
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    Links: David Robinson (1992, C, San Antonio Spurs) Rechts: Hakeem Olajuwon (1993 & 1994, C, Houston Rockets)
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    1995: Dikembe Mutombo (C, Denver Nuggets)
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    1995: Dikembe Mutombo (C, Denver Nuggets)
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    1996: Gary Payton (G, Seattle SuperSonics)
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    1997 & 1998: Dikembe Mutombo (C, Atlanta Hawks)
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    1997 & 1998: Dikembe Mutombo (C, Atlanta Hawks)
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    1999 & 2000: Alonzo Mourning (C, Miami Heat)
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    1999 & 2000: Alonzo Mourning (C, Miami Heat)
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    2001: Dikembe Mutombo (C, Philadelphia 76ers)
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    2002, 2003, 2005, 2006: Ben Wallace, Detroit Pistons
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    2004: Ron Artest (F, Indiana Pacers)
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    2007: Marcus Camby (C, Denver Nuggets)
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    2008: Kevin Garnett (F, Boston Celtics)
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    2009 - 2011: Dwight Howard (C, Orlando Magic)
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    2012: Tyson Chandler (C, New York Knicks)
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    2013: Marc Gasol (C, Memphis Grizzlies)
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    2014: Joakim Noah (C, Chicago Bulls)
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    2015 und 2016: Kawhi Leonard (SF, San Antonio Spurs)
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    2015 und 2016: Kawhi Leonard (SF, San Antonio Spurs)
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  • Besonders Kendall Marshall und Shawne Williams machten zu Beginn richtig Spaß. Das Duo hatte maßgeblichen Anteil am überraschend guten Start der Lakers. Gleich zu Beginn setzte Marshall die Pace. Er traf von Downtown, zog stark zum Korb und bediente zudem Johnson - und hatte damit großen Anteil an der frühen Führung der Lakers. Als er sich eine Pause gönnte, spielte Williams groß auf. Sein Zehntagesvertrag läuft bald aus - und er lieferte eine ganz starke Bewerbung ab. Besonders von Downtown war er heiß (3/4). Ebenfalls stark: Chris Kaman.
  • Die Thunder früh mit einigen leichten Ballverlusten - und erheblichen Problemen beim Abschluss. Die Lakers machten in der Defensive die Räume gut dicht und schafften es, Durant oft ohne Fouls unter Kontrolle zu halten. Zwischenzeitlich trafen die Thunder weniger als 30 Prozent aus dem Feld und 20 Prozent von Downtown. Besonders der Plan der Lakers, Durant nicht zu offenen Dreiern kommen zu lassen, ging lange Zeit auf (am Ende traf er nur 3/13).
  • Bei allem Lob für die Lakers muss man allerdings auch festhalten, dass die Thunder über weite Strecken nicht unbedingt mit vollem Einsatz bei der Sache waren. Das All-Star Game warf seine Schatten voraus. Defensiv wurde oft nicht aggressiv gespielt, immer wieder konnten die Lakers offene Würfe nehmen und den Ball leicht durch die eigenen Reihen laufen lassen. Das wurde besonders deutlich als die Thunder angefeuert von einem mit fortschreitendem Spielverlauf sichtlich frustrierten Kevin Durant am Ende doch noch einmal ernst machten. Da bekamen die Lakers nämlich arge Probleme.
  • Es schien ganz so, als fehlte den Lakers schlichtweg das Selbstbewusstsein, das Spiel über die Zeit zu bringen. Als es eng wurde, unterliefen dem Team unnötige Fehler. Die Unstimmigkeiten zwischen Kaman und Williams beim vergebenen Freiwurf am Ende waren da nur ein Beispiel.

Ergebnisse und Spielplan im Überblick

Jan-Hendrik Böhmer

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