NBA-Schlaglichter

Mavs-Pleite: Carlisle greift Mayo an

Von SPOX
Dienstag, 16.04.2013 | 10:08 Uhr
Rick Carlisle war mit O.J. Mayos Leistung alles andere als zufrieden
© getty
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Rick Carlisle geht O.J. Mayo während und nach der Pleite gegen Memphis hart an. Golden State macht gegen die Spurs einen Riesenschritt Richtung Rang 6. Stephen Curry einen noch größeren Richtung Geschichtsbücher. Und Denver sichert sich den Heimvorteil für Runde eins, OKC Platz eins im Westen.

Dallas Mavericks (40-41) - Memphis Grizzlies (56-25) 97:103 (BOXSCORE)

Gerade frisch rasiert, können die Mavs eigentlich schon wieder den Bartansatz sprießen lassen. Hauptverantwortlich dafür: die Bank der Grizzlies. 35 Punkte gelangen Memphis im Schlussviertel, 35 Punkte kamen von den Reservisten. Speziell Keyon Dooling war dabei nicht in den Griff zu bekommen. Der Guard, der, seit er sich Anfang April als den Grizzlies angeschlossen hat, in fünf Spielen insgesamt 12 Punkte erzielte, traf beinahe perfekt von Downtown (4/5).

Topscorer der Grizzlies, bei denen Mike Conley, Tony Allen, Marc Gasol sowie Zach Randolph zusammen lediglich auf 27 Punkte kamen, war jedoch Jerryd Bayless mit 19 Zählern. Dirk Nowitzki präsentierte sich zwar nahezu in Normalform und legte glattrasierte 26 Punkte (8/18) auf. Doch O.J. Mayo erlebte gegen sein ehemaliges Team einen Abend zum Vergessen. Nur einer seiner 6 Würfe fand schließlich den Weg durch die Reuse, allein 4-mal verlor den Spalding.

"Er hat einfach einen schlechten Abend erwischt", sagte Mavs-Coach Rick Carlisle. "Wenn ich allerdings gegen mein ehemaliges Team spielen würde, wäre ich bereit, um ihnen wehzutun. Aber das bin nur ich. Er hat heute nicht dagegen gehalten. Im wichtigsten Spiel des Jahres, einem Spiel, das uns eine positive Bilanz hätte bringen können, sich so zu präsentieren - das hat mich schockiert." Und weiter: "Die gute Nachricht ist, er hat nur noch ein Spiel, um schlecht zu spielen."

Bereits während des Spiels hatte Carlisle seinen Guard während eines Timeouts lautstark angegangen: "Ich habe die Auszeit nur genommen, um dich aus dem Spiel zu nehmen."

Golden State Warriors (46-35) - San Antonio Spurs (58-23) 116:106 (BOXSCORE)

Da Gregg Popovich tat, was Gregg Popovich eben tut - nachdem OKC Rang eins gesichert hatte, gönnte der Coach den angeschlagenen Tony Parker, Tim Duncan und Khawi Leonard eine Pause - machten sich die Warriors Anfang des letzten Viertels auf, das Spiel mit einem 19:0-Run zu entscheiden und ganz nebenbei auch noch Geschichte zu schreiben.

Denn, als Stephen Curry Dreier um Dreier traf (7/13), kam er Ray Allens Marke für die meisten verwandelten Würfe von Downtown in einer Saison (269) immer näher. Und vielleicht hätte es sogar geklappt, hätte Coach Mark Jackson seinen Point Guard nicht gut drei Minuten vor Ende des Spiels - zu diesem Zeitpunkt fehlte Curry lediglich ein erfolgreicher Dreier zu Allens Rekord - vom Parkett genommen.

Gregg Popovich jedenfalls hatte sich längt genüsslich zurückgelehnt. "Es macht einfach Spaß zuzusehen. Jeder hasst es, zu verlieren. Aber ich habe es genossen, einem talentierten Jungen bei einer solchen Performance zuzusehen, denn er macht es mit Klasse."

Curry kam am Ende auf 35 Punkte sowie 8 Rebounds und 5 Assists und sicherte den Warriors, die auf Andrew Bogut (Knöchelprellung) und Andris Biedrins verzichten mussten, damit einen wichtigen Sieg im Kampf um Rang sechs im Westen. Bei den Spurs nutzte Gary Neal das von den fehlenden Startern hinterlassene Vakuum und erzielte 25 Punkte. Patty Mills kam auf 23 Zähler.

Charlotte Bobcats (20-61) - New York Knicks (53-28) 106:95 (BOXSCORE)

Die Bobcats haben sich durch den Sieg über New York ihr eigenes kleines Finale erspielt. Gewinnt Charlotte sein letztes Spiel gegen Cleveland und verlieren die Orlando Magic gleichzeitig in Miami, beenden die Bobcats die Saison nicht mit der schlechtesten Bilanz der Liga.

"Das wollen wir schon erreichen", sagte Gerald Henderson. "Bei Saisonbeginn war das natürlich nicht eines unserer Ziele, inzwischen ist es aber zu einem unserer kleineren Ziele geworden." Henderson war mit 27 Punkten Topscorer der Bobcats, Kemba Walker steuerte 23 Zähler bei und verteilte dazu 13 Assists (Karrierehöchstwert).

Begünstigt wurde Charlottes Erfolg durch ein Knicks-Team, das nachdem Rang zwei in der Eastern-Conference gesichert war, gleich mehrere seiner Leistungsträger schonte. Neben den ohnehin verletzten Stoudemire, Chandler, Martin und Camby gewährte Coach Mike Woodson auch Carmelo Anthony, J.R. Smith sowie Raymond Felton eine Pause.

In Abwesenheit der etatmäßigen Scorer übernahm Chris Copeland das Punkten. 32 Punkte brannte der Ex-Trierer ins Scoreboard und traf dabei 4 seiner 8 Versuche von jenseits der Dreierlinie. Zurück in der diesmal nur sieben Spieler umfassenden Rotation war dazu Rasheed Wallace. Allerdings verließ der Big Man den Court nach erneuten Problemen mit seinem Fuß nach bereits vier Minuten wieder.

"Wir werden ihn morgen genauer untersuchen", erklärte Mike Woodson. "Er hat es versucht und in den wenigen Minuten, denke ich, relativ gut ausgesehen. Morgen wissen wir mehr. Ich sage nicht, dass es ein Rückschlag ist, aber er hat wieder Probleme."

Orlando Magic (20-61) - Chicago Bulls (44-37) 84:102 (BOXSCORE)

Dass Rang fünf weiter im Bereich des Möglichen liegt, dürfte man in Chicago zufrieden zur Kenntnis nehmen, viel wichtiger dürften aber die Nachrichten aus dem durchaus prominent besetzten Lazarett der Bulls gewesen sein. Sowohl Joakim Noah (Fuß) als auch Taj Gibson (Knie) kehrten gegen Orlando auf das Parkett zurück und dürften zum Playoff-Start fit sein.

"Wir haben noch ein Spiel und dann geht es richtig los", sagte Noah. "Ich bin einfach glücklich, dass mein Fuß gehalten hat." In 14 Minuten kam der Center auf 6 Punkte sowie 5 Rebounds, Gibson stand sogar 21 Minuten auf dem Parkett und beendete das Spiel mit 12 Punkten.

Topscorer der Bulls war Carlos Boozer mit 22 Punkten. Luol Deng kam auf 18 Zähler und verteilte dazu acht Assists. Neben Noah und Gibson stand zudem auch Richard Hamilton nach seiner Ein-Spiel-Sperre wieder im Kader. Es scheint, als könnte Chicago rechtzeitig zu den Playoffs wieder beinahe aus dem Vollen schöpfen. Ob das wichtigste Puzzleteil zur Post Season zurückkehrt, ist allerdings weiter unklar. Derrick Rose hegt weiterhin, zumindest öffentlich, keine festen Comeback-Pläne.

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