Marion Bartoli leidet an rätselhaftem Virus

Bartoli erkrankt: "Ich sieche dahin"

Von SPOX
Sonntag, 10.07.2016 | 18:07 Uhr
Marion Bartoli war bereits bei den French Open beinahe nicht wiederzuerkennen
© getty
Advertisement
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 1
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 2
Davis Cup Men National_team
Frankreich -
Belgien: Tag 3

2013 hat sich Marion Bartoli im Wimbledon-Finale noch gegen Sabine Lisicki durchgesetzt. Heute geht es ihr gesundheitlich extrem schlecht. Die Französin plagt sich mit einer rätselhaften Viruserkrankung herum.

"Ich sieche dahin und weiß nicht, warum", sagte Bartoli dem Fernsehsender ITV: "Ich habe mir einen Virus irgendwo bei drei Flugreisen im Februar zwischen Australien, Indien und New York eingefangen."

Die 31-Jährige hat mittlerweile über 20 Kilogramm an Gewicht verloren, ist nur noch Haut und Knochen. Das Problem: Ihr Körper stößt alle möglichen Dinge ab.

Die Livestream-Revolution: Alle Infos zu Performs Multisport-Streamingdienst DAZN

"Selbst Leitungswasser zum Waschen vertrage ich nicht. Ich benutze Mineralwasser. Ich versuche Fisch zu essen, aber mein Körper nimmt keine Proteine auf und mein Herz rast sofort. Ich muss dann trinken und trinken, bis der Körper das ausspült, was er nicht aufnehmen will", schilderte Bartoli ihre Qualen.

"Ein absoluter Horror"

Sie könne selbst elektronische Geräte wie ihr Handy nur noch mit Handschuhen anfassen. Auch auf Schmuck reagiere ihr Körper allergisch.

"Mein Körper nimmt nichts mehr auf außer ein paar substanzielle Stoffe. Ich esse Biosalat und Gurken, aber nicht mal ganz. Ich mache die Schale ab, die vertrage ich nicht. Was ich durchmache, ist ein absoluter Horror", so Bartoli.

Spezialklinik als letzte Hoffnung

Am Montag begibt sich die Frau aus Le Puy-en-Velay zur stationären Behandlung in eine italienische Spezialklinik. Es ist ihre letzte Hoffnung.

"Vielleicht hört eines Tages mein Herz auf zu schlagen. Aber meine Leidenschaft und Liebe für das Leben lässt mich einfach weitermachen. Ich hoffe und bete, die Ärzte können mich heilen", sagte Bartoli.

Die ATP-Weltrangliste in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung