Nach Skandal-PK Chisora - Haye

Ahmet Öner fordert Lizenzentzug für Klitschkos

SID
Montag, 20.02.2012 | 14:05 Uhr
Im Ring ging es schon heiß her - auf der anschließenden PK schäumten die Emotionen vollends über
© spox
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Nach der Prügel-PK von München, auf der Schwergewichts-Boxer Dereck Chisora und Erzrivale David Haye sich eine wüste Schlägerei lieferten, fordert Promoter Ahmet Öner den Entzug der Veranstalter-Lizenz für die Klitschkos. Die Ukrainer waren mit ihrer Promotionfirma K2 Promotion Veranstalter des Events rund um den Schwergewichts-WM-Kampf Witali Klitschko vs. Dereck Chisora.
 

Box-Promoter Ahmet Öner ist streitbar und um keine öffentliche Äußerung verlegen. So hat er sich natürlich auch ausführlich über den Eklat nach dem WM-Kampf zwischen Witali Klitschko und Dereck Chisora ausgelassen. Mit überdeutlichen Worten - wie es seine Art ist. Hier seine Stellungnahme:

Nachdem er sich die wilden Prügel-Szenen von der Pressekonferenz in München noch einmal auf Video angesehen hat, fordert Promoter Ahmet Öner: "Man muss den Klitschkos die Veranstalter-Lizenz entziehen! Wie kann es sein, dass auf einer Pressekonferenz Menschenleben gefährdet werden?"

Bezug auf SPOX-Interview mit Verbandschef

Öner nahm auch auf die Aussagen von BdB-Präsident Thomas Pütz im Interview mit SPOX bezug: "Hier muss auch BdB-Präsident Thomas Pütz eingreifen. Pütz hat gesagt, dass die Sicherheitsvorkehrungen nicht ausreichend waren. Dann muss es doch eine entsprechende Reaktion und Strafen für den Veranstalter geben. Stattdessen redet Pütz nur über Sperren für Haye oder Chisora - darum wird sich schon der britische Verband kümmern."

Und kritisiert das Verhalten des BdB im Bezug auf die Klitschkos stark: "Der BdB-Präsident sollte sich lieber fragen, was auf der deutschen Seite schief gelaufen ist. Da gibt es mehr als genug Arbeit. Aber das traut er sich natürlich nicht, weil man die unantastbaren Klitschkos ja nicht kritisieren darf. Diese Hörigkeit ist einfach nur ekelhaft!"

Laut Öner muss vor allem die Rolle von Wladimir Klitschko und Manager Bernd Bönte untersucht werden. "Wenn ich sehe, wie Wladimir während der Tumulte und Randale feixt und lacht und wie Bönte die Eskalation erst provoziert und dann die ganze Zeit über selbstgerecht lächelt, wird mir schlecht", so der Promoter.

Öner klagt Klitschkos an

"Entweder die Nummer war von vorne bis hinten inszeniert, oder das Klitschko-Team ist genauso unzurechnungsfähig wie die verrückten Briten. In beiden Fällen kann man nur mit dem Kopf schütteln, wie sich die Klitschkos jetzt hinterher als Saubermänner hinstellen, weil sie so toll erzogen sind und sich nicht prügeln. Sogar als Wladimir nach dem Chaos Interviews gibt, grinst er noch so breit, als habe er richtig Spaß gehabt. Mit dem stimmt doch irgendwas nicht", so Öner weiter.

"Als Chisora ihm vor dem Kampf ins Gesicht spuckt, leckt er sich fast noch genüsslich die Lippen, als würde ihn das an irgendwas erinnern, und hinterher freut er sich, wenn sich da zwei Leute die Schädel einschlagen. Anstatt einzuschreiten, für Ordnung und Sicherheit zu sorgen oder zumindest sein Sicherheitspersonal aufzufordern, die Angelegenheit unter Kontrolle zu bringen, steigt er auf einen Stuhl, um die Szene besser sehen zu können", äußert Öner harte Kritik am Verhalten Klitschkos.

Und fügt an: "Ein amerikanischer Journalist hat sogar gesehen, wie er den Daumen hoch macht, um zu demonstrieren, wie gut ihm das gefällt. Und dann stellt er sich hinterher hin und gibt ein selbstgerechtes Statement ab, wie 'schockiert' und 'traurig' er ist. Entschuldigung, aber sein Verhalten während der Randale sagt etwas ganz anderes."

Öner ist sich sicher: "Die ganze Sache war als schlechtes Laien-Theater geplant, um einen Kampf zwischen Haye und Chisora zu promoten, dessen Sieger dann wieder gegen einen Klitschko hätte boxen sollen. Ich nehme an, dass die Idee auf dem Mist von Bönte und Frank Warren gewachsen. Leider sind die beiden so dumm, dass sie nicht damit gerechnet haben, dass die Emotionen überkochen und die Situation so eskaliert."

Für Öner sind die Klitschkos die Hauptverantwortlichen an der Eskalation: "Die haben eben keine Ahnung, wie Boxer ticken und was Adrenalin und Testosteron alles anrichten können. Klar ist aber doch, dass die ganze Nummer Folgen haben muss - und zwar nicht nur für die Boxer, sondern vor allem für diejenigen, die das Chaos durch ihre Provokationen und fehlende Sicherheitsvorkehrungen zu verantworten haben."

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