Basketball - Alba Berlin

Baldi nach Minuskulisse für Pokal-Reform

SID
Donnerstag, 20.11.2008 | 11:14 Uhr
Die ALBA-Cheerleader konnten im Pokal gegen EnBW Ludwigsburg nur wenige Zuschauer animieren
© Getty
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Alba Berlins Geschäftsführer Marco Baldi hat Kritik am deutschen Basketball-Pokal geübt und sich für Veränderungen ausgesprochen.

"Im Pokal kommen normalerweise nur 50 Prozent der Zuschauer. Das ist nicht nur bei uns so, sondern in fast allen Hallen. Man darf schon über eine Modus-Änderung nachdenken, so wie sich das in Spanien, Italien und Frankreich bewährt hat", sagte Baldi am Mittwochabend nach dem 70:59-Sieg seiner Albatrosse im Achtelfinale gegen den letztjährigen Finalisten EnBW Ludwigsburg.

Die Partie hatte lediglich 5173 Besucher in die 14.800 Zuschauer fassende neue Arena gelockt - nur 213 mehr als tags zuvor die Premiere der SCC-Volleyballer in der Max-Schmeling-Halle, wo A früher spielte.

Minusrekord in der laufenden Spielzeit

Für den deutschen Meister bedeutete das Minusrekord in dieser Saison - in den vorangegangenen Heimspielen in dieser Serie lagen die Besucherzahlen stets im fünfstelligen Bereich.

"Pokal in dieser Phase, in der wir stecken, reißt eigentlich keinen so richtig vom Hocker", meinte der Alba-Geschäftsführer und fügte schmunzelnd hinzu: "Und wir hatten parallel noch eine Veranstaltung von so einer Randsportart im Olympiastadion."

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Fast zeitgleich wurde das Fußball- Länderspiel zwischen Deutschland und England ausgetragen.

Vorbilder sind Spanien, Italien und Frankreich

Baldi hält den Pokal-Modus in Spanien, Italien und Frankreich für reizvoller. In diesen Ländern spielen die Teams, die an einem Stichtag in der höchsten Spielklasse auf den ersten acht Plätzen stehen, binnen vier Tagen ein Final-Eight aus.

Das sei in Spanien und mittlerweile auch in Italien und Frankreich ein Riesenspektakel, meinte Baldi.

Dass die Heimspiele von Eishockey-Meister Eisbären Berlin, der sich die Arena mit ALBA teilt, in der laufenden Saison mit einer Ausnahme ausverkauft waren, nimmt der Alba-Geschäftsführer gelassen hin.

"Die Eisbären haben gut gearbeitet, natürlich mit dem großen Vorteil, dass sie zweieinhalb, drei Jahre vorher wussten, dass sie hier einziehen werden - wir wussten es zweieinhalb Monate vorher", sagte Baldi.

Die Kulisse im Pokal sei ein Ausreißer nach unten gewesen, aber bisher könne man mit den Zuschauerzahlen in der O2-World sehr zufrieden sein.

So steht Alba derzeit in der BBL

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