"Keiner soll meinen, wir wären schlagbar"

Dienstag, 17.01.2017 | 13:00 Uhr
Andreas Wolff wechselte 2016 von Wetzlar nach Kiel
Advertisement
Premiership
London Irish -
Worcester
Premiership
Saracens -
Leicester
Budapest Grand Prix Women Single
WTA Budapest: Finale
Delray Beach Open Men Single
ATP Delray Beach: Finale
NBA
Spurs @ Cavaliers
NHL
Bruins @ Sabres
NBA
Warriors @ Knicks
NBA
Wizards @ Bucks
Abierto Mexicano TELCEL Women Single
WTA Acapulco: Tag 3
NHL
Sabres @ Lightning
NBA
Rockets @ Clippers
Premier League Darts
Premier League: Exeter
Abierto Mexicano TELCEL Women Single
WTA Acapulco: Viertelfinale
UK Open
UK Open: Tag 1 -
Session 1
Brasil Open Men Single
ATP Sao Paulo: Viertelfinale
UK Open
UK Open: Tag 1 -
Session 2
Pro14
Edinburgh -
Munster
Premiership
Harlequins -
Bath
Abierto Mexicano TELCEL Women Single
WTA Acapulco: Halbfinals
NBA
Raptors @ Wizards
UK Open
UK Open: Tag 2 -
Session 1
Brasil Open Men Single
ATP Sao Paulo: Halbfinale
NHL
Blues @ Stars
Abierto Mexicano TELCEL Women Single
WTA Acapulco: Finale
NCAA Division I
North Carolina @ Duke
NBA
Celtics @ Rockets
World Championship Boxing
Deontay Wilder vs Luis Ortiz
World Championship Boxing
Sergey Kovalev vs Igor Mikhalkin
Liga ACB
Gran Canaria -
Valencia
UK Open
UK Open: Viertelfinale
Premiership
Wasps -
London Irish
Brasil Open Men Single
ATP Sao Paulo: Finale
Liga ACB
Estudiantes -
Malaga
UK Open
UK Open: Viertelfinale
NHL
Predators @ Avalanche
NBA
Suns @ Hawks
NHL
Golden Knights @ Devils
NBA
Pistons @ Cavaliers
Tie Break Tens
Tie Break Tens -
New York (Frauen)
Basketball Champions League
PAOK -
Pinar Karsiyaka
Basketball Champions League
Stelmet Zielona Góra -
AS Monaco Basket
NBA
Rockets @ Thunder
Basketball Champions League
AEK -
Nymburk
BNP Paribas Open Women Single
WTA Indian Wells: Tag 1
Basketball Champions League
Bayreuth -
Besiktas
Basketball Champions League
Oldenburg -
Ludwigsburg
Basketball Champions League
Murcia -
Canarias
Basketball Champions League
Nanterre -
Banvit
NBA
Rockets @ Bucks
Premier League Darts
Premier League: Leeds
BNP Paribas Open Women Single
WTA Indian Wells: Tag 2

Seit seinen Auftritten bei der EM in Polen ist Andreas Wolff in aller Munde. Vor dem dritten Spiel der deutschen Nationalmannschaft bei der WM in Frankreich gegen Saudi-Arabien (17.45 Uhr im LIVETICKER) traf SPOX den 25-jährigen Torhüter vom THW Kiel. Herausgekommen ist ein Gespräch über seine Verbissenheit, Signale an die Konkurrenz und den Geist im DHB-Team.

SPOX: Herr Wolff, Sie erwecken noch mehr als andere Spieler den Eindruck, sich bei großen Turnieren in einer Art Tunnel zu befinden. Täuscht diese Wahrnehmung?

Andreas Wolff: Erst einmal muss man schon einen Unterschied zwischen Spielern wie beispielswiese Uwe Gensheimer und mir machen. Uwe ist schon um die zehn Jahre in der Nationalmannschaft dabei, hat schon etliche Weltmeisterschaften und andere große Turniere auf dem Buckel. Für mich war das Spiel gegen Chile der erste WM-Einsatz überhaupt. Dementsprechend war es für mich eine besondere Situation, ich war schon sehr heiß.

Erlebe die HBL Live und auf Abruf auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

SPOX: Sind Sie bei einer WM grundsätzlich heißer als beispielsweise in einem Ligaspiel mit dem THW Kiel?

Wolff: Für einen Handballer ist es das Wichtigste, solche Turniere zu spielen. Dabei ist es egal, ob es sich um eine WM, EM oder Olympische Spiele handelt. Man vertritt sein Land, man bekommt die größte Aufmerksamkeit - klar ist das etwas anderes als der Bundesliga-Alltag.

SPOX: Sie wirken in solchen Momenten extrem verbissen, man könnte geradezu ein wenig Angst vor Ihnen bekommen.

Wolff: Ach was, ich will einfach nur jedes Spiel gewinnen. (lacht) Es geht für mich auch darum, jedes Spiel mit der Mannschaft zu nutzen, um Ausrufezeichen an die Konkurrenz in den anderen Gruppen zu senden. Die sollen sich ruhig schon mal ihre Gedanken machen, wozu wir fähig sind. Nämlich dass wir einen Gegner - auch wenn es "nur" Chile war - bei 14 Toren halten und das Spiel mit 21 Treffern Differenz gewinnen. Keiner soll meinen, wir wären schlagbar.

SPOX: Dann lassen Sie es mich anders ausdrücken: Gegen Chile wirkten Sie teilweise genervt.

Wolff: Es war in diesem Spiel einfach schwierig, die Konzentration permanent hoch zu halten. Die Chilenen haben immer wieder angetäuscht, ich musste damit rechnen, dass jede Sekunde ein Schlagwurf kommt. Im Endeffekt war es dann aber so, dass manchmal gefühlt für fünf oder zehn Minuten überhaupt kein Ball auf das Tor kam. Da war ich tatsächlich ab und zu genervt.

SPOX: Dagur Sigurdsson und die meisten Spieler denken eher Step by Step. Sie sind der einzige Akteur, der öffentlich den Titel als Ziel ausruft. Wie kommt das im Team an?

Wolff: Das muss sich ja nicht widersprechen. Man kann sagen, man möchte Weltmeister werden und trotzdem Schritt für Schritt gehen. Aber es hat doch jeder das große Ganze im Hinterkopf. Auch Dagur Sigurdsson wird kaum ernsthaft bestreiten, dass er ebenfalls mit dem Ziel, den Titel zu holen, hier angereist ist. Dieses Ziel haben die anderen auch, sogar Saudi-Arabien. Dass unsere Chancen wesentlich besser stehen, muss man nicht erwähnen.

Seite 1: Wolff über seine Verbissenheit und Signale an die Konkurrenz

Seite 2: Wolff über Lichtlein, den DHB-Geist und die Freizeit

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung