Dienstag, 08.10.2013

Mendoza kritisiert Präsident Perez

Real: 541 Millionen Euro Schulden?

Bei der letzten Hauptversammlung von Real Madrid hatte Präsident Florentino Perez ihm das Wort entzogen, als dieser den Vorstand wegen der Finanzlage zur Rede stellen wollte. Nun übt Carlos Mendoza erneut heftige Kritik an Perez.

Hat Real Madrid unter Präsident Perez 541 Millionen Euro Schulden angehäuft?
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Hat Real Madrid unter Präsident Perez 541 Millionen Euro Schulden angehäuft?

Gegenüber der "AS" spezifizierte Mendoza den Schuldenstand der Blancos: "Wir haben die Rechnungen und den Haushalt studiert und Sachen festgestellt, die uns keiner erklären kann. Das Wichtigste: Die Schulden des Klubs betragen 541 Millionen Euro - inklusive passiver Schulden."

Knackpunkt seien demnach Kosten, die in der Bilanz nicht erscheinen aber höher sind als zuvor: "Florentino spricht nur von den Schulden an die Banken, das sind rund 90 Millionen. Man hat aber Verbindlichkeiten bei Spielern, Angestellten und Zulieferern. All diese sind rund doppelt so hoch, wie jene Summe, die er von Vorgänger Lorenzo Sanz bekam."

Bale-Ablöse war "skandalös"

Daher ist der jüngst von Perez wieder ins Spiel gebrachte Stadion-Umbau alles andere als "umsichtig": "Mit diesen Schulden will er auch noch das Bernabeu umbauen lassen - für 400 Millionen." Zudem, so Mendoza, seien die Transfers des Sommers von Weltrekord-Mann Gareth Bale, Asier Illaramendi und Isco noch nicht einberechnet.

"Was für Bale bezahlt wurde, ist skandalös", so Mendoza: "Mesut Özil musste verkauft werden, um die Ausgaben zu decken, ebenso Gonzalo Higuain."Besonders negativ für die Abrechnung sei Kakas Verkauf: "Letztes Jahr hätte der AC Milan 15 Millionen für ihn gezahlt, diesen Sommer zahlen sie nur erfolgsabhängig. Ein ruinöser Transfer", urteilt Mendoza.

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