Fussball

Afrika-Cup: Wütende Fans belagern das Haus von Naby Keita

Von SPOX
Naby Keita musste gegen Nigeria nach 70 Minuten ausgewechselt werden.

Frustrierte Fans haben laut eines Berichts der BBC das Haus von Liverpool-Star Naby Keita in Guineas Hauptstadt Conakry belagert. Dabei sollen die vorwiegend jugendlichen Demonstranten die Verwandten des Mittelfeldspielers unter anderem der "Hexerei" bezichtigt haben. Diese sei der Grund für Verletzungspech des ehemaligen Leipzigers.

Ein Verantwortlicher der Polizei sagte der BBC: "Wir haben ein Team von Polizisten zu einem Haus in Conakry geschickt, um Ruhe wiederherzustellen, nachdem einige Jugendlichen versucht hatten, in dem Haus zu randalieren. Es handelt sich dabei offensichtlich um das Zuhause der Familie des Fußballers Naby Keita."

Auch Keita soll sich bereits zu dem Vorfall geäußert haben. So prangere der Champions-League-Sieger all diejenigen an, "die einen Keil in seine Familie treiben" wollten. Grund für die Demonstration in Conakry war das erneute Ausfallen Keitas beim Afrika-Cup in Ägypten.

Der 24-Jährige flog am vergangenen Sonntag zu medizinischen Untersuchungen nach Liverpool, nachdem er das letzte Gruppenspiel Guineas gegen Burundi verletzungsbedingt verpasst hatte. Er wird am Mittwoch zurück bei seinem Team erwartet.

Keita verletzte sich bereits im Mai im Halbfinale der Champions League gegen den FC Barcelona. Seine Teilnahme am Afrika Cup galt anschließend als unwahrscheinlich.

Trotzdem wurde er nominiert und im ersten Gruppenspiel gegen Madagaskar in der 62. Minute eingewechselt. Im anschließenden Duell mit Nigeria lief Keita sogar von Beginn an auf. Die Intensität des Spiels gegen die Super Eagles hinterließ jedoch Spuren, sodass er in nach 70 Minuten verletzt den Platz verlassen musste.

Guinea trifft am Sonntagabend (21 Uhr) im Achtelfinale der Afrikameisterschaft auf Algerien.

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