Fussball

UEFA: Skandalspiel 3:0 für Russland

SID
Die Verletzung Igor Akinfeevs durch eine Leuchtrakete führte zum Spielabbruch
© getty

Die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA hat das abgebrochene Skandalspiel der EM-Qualifikation zwischen Montenegro und Russland mit 3:0 für die Russen gewertet. Das gab die Europäische Fußball-Union am Mittwoch bekannt.

Zudem muss Montenegro zumindest das kommende Qualifikations-Heimspiel gegen Liechtenstein (5. September) unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, ein weiteres Spiel wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Beide Verbände wurden außerdem zu Geldstrafen verurteilt, Montenegro muss 50.000 Euro bezahlen, Russland 25.000 Euro. Russland hat nach der Spielwertung in der Qualifikationsgruppe G acht Punkte auf dem Konto und liegt auf Platz drei hinter Schweden (9) und Österreich (13). Montenegro ist Vierter (5).

Deutscher Schiedsrichter brach Partie ab

Schiedsrichter Deniz Aytekin (Oberasbach) hatte die Partie in Podgorica am 27. März beim Stand von 0:0 in der 67. Minute abgebrochen, bereits nach wenigen Sekunden des Spiels war Russlands Torhüter Igor Akinfejew von einer Leuchtrakete getroffen worden und musste anschließend mit Verbrennungen im Krankenhaus behandelt werden.

Die EM-Qualifikation 2016 im Überblick

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