Fussball

"Der Trainer hat eine Tätlichkeit begangen"

Von SPOX
Falko Götz steht mit seiner Version der Geschichte mittlerweile ziemlich alleine da
© Getty

Einen Tag nach der Beurlaubung von Trainer Falko Götz hat dessen Ex-Klub Holstein Kiel die schweren Vorwürfe, Götz habe einen seiner Spieler tätlich angegriffen, bekräftigt.

Hat er oder hat er nicht? Nach der Beurlaubung von Falko Götz beim Drittligisten Holstein Kiel wird weiter schön schmutzige Wäsche gewaschen.

Noch immer steht der Vorwurf im Raum, der Ex-Trainer habe einen seiner Spieler tätlich angegriffen. Der 47-Jährige soll den Spieler Marco Stier nach der Niederlage gegen Eintracht Braunschweig Anfang August geschlagen haben.

Götz bestreitet die Vorwürfe

Ein Augenzeuge bestätigt den Vorfall gegenüber den "Kieler Nachrichten": "Der Trainer hat Marco erst angeschrien und dann mit der flachen Hand an die Stirn geschlagen."

Am Donnerstag hatte Götz die Vorwürfe heftig bestritten. "Ich möchte klar von mir weisen, dass ich gegenüber jemandem tätlich geworden bin", sagte Götz der "Bild-Zeitung".

Und im "Express" legte er nach, spricht von einem laufenden Verfahren und davon, dass "es wohl zu keiner gütlichen Einigung führen wird. Deswegen kann ich nichts weiter kommentieren - auch wenn es in mir kocht."

Kiels Boss bestätigt tätlichen Angriff

Jetzt legte der Klub aber in einem ersten offiziellen Statement nach und bekräftigte die Vorwürfe.

Holstein-Boss Roland Reime sagt "bild.de": "Die Recherchen des Vereins haben ergeben, dass der Trainer eine Tätlichkeit begangen hat. Das kam aus den Gesprächen mit allen Betroffenen und allen Spielern raus."

Die Kieler haben die Beurlaubung mittlerweile in eine fristlose Kündigung umgewandelt.

Holstein Kiel beurlaubt Trainer Falko Götz

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung