Kießling: "Es war eine Ausbootung"

SID
Stefan Kießling macht sich keine Illusionen: Die WM in Brasilien wird ohne ihn stattfinden
© getty

Torschützenkönig Stefan Kießling von Bayer Leverkusen hat das Thema Nationalmannschaft endgültig abgehakt und für die Nichtberücksichtigung durch Bundestrainer Joachim Löw drastische Worte gefunden.

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"Es ist eine Ausbootung", sagte der 29-Jährige dem "Express" (Montagsausgabe). Löw habe ihm klar gesagt, "dass er nicht mit mir plant, auch nicht für die WM. Da kann passieren, was will. Es ist okay, dass er mir das gesagt hat. Aber damit ist das Thema für mich durch."

Aus dem Nationalteam wolle er jedoch nicht zurücktreten. "Warum? Ich habe sechs Länderspiele. Das ist nix. Ich war ja noch nie richtig drin", sagte Kießling, der in der laufenden Saison neun Treffer erzielt hat.

Seit Sonntag bereitet sich Stürmer mit dem Tabellenzweiten aus Leverkusen im portugiesischen Lagos auf die Rückrunde vor. Am 25. Januar gastiert Bayer beim SC Freiburg.

Stefan Kießling im Steckbrief