"Das waren alles leere Worte"

SID
Mittwoch, 17.06.2009 | 11:39 Uhr
Jermaine Jones absolvierte sein drittes und letztes Länderspiel Ende 2008 gegen England
© Getty
Advertisement
Fed Cup Women National Team
Sa21.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Ligue 1
Nantes -
Rennes
Championship
Millwall -
Fulham
Ligue 1
Dijon -
Lyon
Primera División
Leganes -
La Coruna
J1 League
Kobe -
Nagoya
Primera División
Eibar -
Getafe
Premiership
Hibernian -
Celtic
Premier League
West Bromwich -
Liverpool
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Serie A
SPAL -
AS Rom
Championship
Ipswich -
Aston Villa
Premier League
Watford -
Crystal Palace
Primera División
Celta Vigo -
Valencia
Ligue 1
Marseille -
Lille
Serie A
Sassuolo -
Florenz
Super Liga
Radnicki Nis -
Roter Stern
Ligue 1
Amiens -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Monaco
Ligue 1
Metz -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Angers
Championship
Cardiff -
Nottingham
Serie A
AC Mailand -
Benevento
Copa del Rey
FC Sevilla -
FC Barcelona
Primeira Liga
Estoril -
Benfica
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo

Jermaine Jones hat seine Kritik an Bundestrainer Joachim Löw erneuert. Die Spieler-Auswahl sei nicht nach Leistung erfolgt, zudem habe Löw ein falsches Spiel mit ihm getrieben.

"Seit Februar kapiere ich es nicht mehr, dass ich bei den folgenden Länderspielen nicht dabei war. Das hat mich geärgert, nach welchen Prinzipien da entschieden wird. Leistungsfragen waren es nicht" , sagte der 27-Jährige, der in Zukunft für die Nationalmannschaft der USA auflaufen will, der "Sport-Bild".

"Für mich lief das unfair und nicht korrekt ab. Ich hatte beim DFB keine faire Chance", so Jermaine Jones weiter.

Der Bundesliga-Profi von Schalke 04 zielt damit erneut darauf ab, dass er wegen seines Bad-Boy-Images keine Chancen mehr bei Löw auf weitere Einsätze beim dreimaligen Welt- und Europameister hatte.

"Man muss beim DFB immer die Klappe halten"

Jones ist weiter der Überzeugung, dass Löw ein falsches Spiel mit ihm getrieben habe. "Er hatte mir ein paar Ratschläge mitgegeben. Wie es in Zukunft weitergehen solle, wo ich mich verbessern solle. Jetzt weiß ich: Das waren alles leere Worte", meinte Jones.

Größtes Problem sei gewesen, so Jermaine Jones, dass er als Lautsprecher nicht in das Gefüge der deutschen Nationalmannschaft unter Löw und Teammanager Oliver Bierhoff gepasst habe.

"Man muss beim DFB immer die Klappe halten, alles befürworten und kuschen. Ich bin ein charakterstarker Kerl, der das ein oder andere anspricht. Beim DFB hast du mit Torsten Frings und Michael Ballack zwei Leader, die auch anecken. Doch das war es dann. Alle anderen sind folgsam und ruhig, was ich verstehe und nachvollziehen kann. Da herrscht ein Klima der Gleichförmigkeit. Das bin aber nicht ich", sagte Jones.

Nach EM-Nichtnominierung blieb "ein fader Beigeschmack"

Der defensive Mittelfeldspieler hatte eigenen Angaben zufolge bereits seit dem EM-Trainingslager auf Mallorca im Mai 2008 das Gefühl, im Nationalteam nicht gewollt zu sein.

"Die Trainer sagten permanent: Jeder hat hier eine Chance, sich zu qualifizieren. Doch alles schien anders. Marko Marin, Patrick Helmes und ich wurden nachnominiert für Mallorca. Als wir ankamen, hatten wir plötzlich die mit Abstand letzten Rückennummern zugeteilt bekommen", erklärte der Schalker.

"Wir hatten Bierhoff sofort gefragt, ob das etwas bedeutet. Er sagte: Nein. Aber alles lief von Anfang an in diese Richtung. Ein fader Beigeschmack bleibt da bis heute, dass sich unser Gefühl damals bestätigt hat", fügte Jones hinzu.

Bierhoff über Jones-Aussagen verärgert

Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff reagierte bereits am Dienstag verärgert auf die neuerlichen Vorwürfe von Jones.

"Was mich ärgert sind Aussagen, dass dem DFB sein Kopf nicht passe. Als ob wir danach unsere Entscheidungen treffen würden", sagte Bierhoff, der "eine gewisse Enttäuschung verstehen kann" und ergänzte: "Uns war es immer wichtig, dass alle ihre Mitspieler respektieren. Wenn er manche Aussagen wirklich so getätigt hat, spricht das nicht dafür."

Donovan freut sich auf den Schalker

Dagegen wird der gebürtige Frankfurter, der wegen eines zuletzt modifizierten FIFA-Statuts die Nationalmannschaften wechseln kann, von seinen neuen Teamkollegen in den USA offenbar mit offenen Armen empfangen.

"Ich kenne Jermaine ganz gut. Wir haben früher bei Leverkusen eine Weile zusammengespielt, damals war er noch Stürmer. Er ist ein sehr starker Spieler und hat in der vergangenen Saison viele gute Partien für Schalke gemacht. Wenn man die Möglichkeit hat, einen großartigen Spieler auf diesem Level zu bekommen, sollte man das definitiv versuchen", sagte US-Nationalspieler Landon Donovan "Welt-online".

Jermaine Jones wird US-Nationalspieler

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung