Die Top-11 des 1. Champions-League-Spieltags

BL-Quartett hält Messi den Rücken frei

SID
Donnerstag, 20.09.2012 | 11:56 Uhr
Vier Mal Bundesliga, zwei Königliche und natürlich Messi sind am 1. Spieltag in der Top-Elf
© spox
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Drei Siege. Vier SPOX-Top-Elf-Kandidaten. Der Start in die Champions League ist den Bundesligisten rundum geglückt. Chelsea hat einen neuen Zauberer und Lionel Messi entdeckt das Kopfballspiel.

Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): Bewahrte die Borussia in ihrer schwächsten Phase nach der Pause mehrmals vor dem Rückstand und parierte zwei Eins-gegen-Eins-Situationen glänzend. Der einzige Spieler in der Dortmunder Defensive, der keine Unsicherheiten zeigte und seine Vorderleute immer wieder pushte.

Kyriakos Papadopoulos (Schalke 04): Wurde sehr freundlich an alter Wirkungsstätte empfangen, aber er verteilte keine Geschenke. Gewohnt rigoros im Zweikampf, hier und da mit gefährlichen Vorstößen wie bei seinem vermeintlichen Führungstreffer, als er sich eigentlich nichts zu schulden kommen ließ. Stark: Gewann 75 Prozent seiner Zweikämpfe.

Dante (Bayern München): Räumte besonders in der ersten Hälfte alles ab in der Münchner Defensive und trug so maßgeblich dazu bei, dass in der Statistik zur Halbzeit nicht ein einziger Torschuss des FC Valencia zu finden war. Zog in der Offensive bei Standards immer wieder zwei Gegenspieler auf sich und schuf so Räume für seine Mitspieler.

Marcelo (Real Madrid): War in der Defensive kaum gefordert und konnte sich so in der Offensive entfalten. Strahlte vor allem in der zweiten Hälfte große Gefahr vor dem Tor von Manchester City aus. Gleich vier Mal probierte er sein Glück per Distanzschuss. Drei Mal verfehlte er sein Ziel nur knapp, der vierte Versuch war dann der wichtige Treffer zum 1:1.

Arturo Vidal (Juventus): War in Durchgang eins beinahe an jeder gefährlichen Aktion der Gäste beteiligt und brachte Juve durch seinen Treffer kurz vor der Pause zudem zurück ins Spiel. Tauchte nach der Pause etwas ab, blieb jedoch einer der Aktivposten bei der Alten Dame.

Toni Kroos (Bayern München): Auch wenn er nominell als Zehner aufgestellt war, einer der stärksten Spieler auf dem Platz, wenn es um die Defensivarbeit ging. Tauschte oft mit Bastian Schweinsteiger die Position und ermöglichte diesem, sich in das Offensivspiel der Bayern einzuschalten. War mit Schüssen aus der zweiten Reihe außerdem immer gefährlich und erzielte den sehenswerten Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Bayern.

Isco (FC Malaga): Der 20-Jährige war mit zwei Treffern aus drei Torschüssen maßgeblich am Traumstart des FC Malaga in der Königsklasse beteiligt. Nach drei Minuten zirkelte er den Ball millimetergenau zur Führung gegen gegen Zenit St. Petersburg ins rechte Eck, in der 76. Minute traf er mit einem satten Schuss aus 17 Metern genau unter die Querlatte.

Oscar (FC Chelsea): 32 Millionen Euro Ablöse? Champions-League-Debüt? Nervosität? Nicht Oscar! Der Brasilianer nahm Andrea Pirlo beinahe komplett aus dem Spiel und fand dazu immer wieder Zeit, sich gewinnbringend in die Offensive einzuschalten. Mit seinem Traumtor zum 2:0 gab Oscar zudem eine Bewerbung für das Tor des Jahres ab.

Angel Di Maria (Real Madrid): Vor allem in der ersten Hälfte an wirklich jeder gefährlichen Situation von Real Madrid beteiligt. Spielte Gael Clichy auf seiner rechten Seite schwindelig und war kaum zu halten. Einzig ein Treffer als Krönung seiner Leistung blieb ihm verwehrt.

Gervinho (FC Arsenal): War viel unterwegs und ließ die linke Abwehrseite der Franzosen ein ums andere Mal schlecht aussehen. Leitete zudem seinen eigenen Treffer zum entscheidenden 2:1 durch eine starke Einzelleistung selbst ein.

Lionel Messi (FC Barcelona): Einmal mehr eine überzeugende Vorstellung von La Pulga. In der ersten Halbzeit nur mit zwei auffälligen Szenen. Nach dem Seitenwechsel war er es, der den Unterschied ausmachte. Messi war überall präsent, spielte starke Pässe und drehte letztlich durch seinen Doppelpack auch das Spiel. Bei seinem ersten Treffer stand er, wo er stehen muss, den zweiten erzielte er sogar per Kopf.

Alle Ergebnisse des 1. Spieltags im Überblick

 

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung