Saisonvorschau FSV Mainz 05

FSV Malad 05

Von Haruka Gruber
Donnerstag, 30.07.2009 | 12:06 Uhr
Auch ohne Klopp geht's: Gleich im ersten Jahr ohne den alten Trainer stieg Mainz auf
© Getty
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Wenige Tage vor dem Start der Bundesliga stellt SPOX alle 18 Klubs in der großen Vorschau-Serie vor - mit allen Transfers, Hintergründen und der Saison-Prognose. Diesmal: FSV Mainz 05.

Selbst das Radfahren wird dieser Tage zu einem hochriskanten Unterfangen, wenn man Spieler des FSV Mainz 05 ist. Bei einer wohlgemerkt als "regeneratives Radfahren" angekündigten Trainingseinheit während des Vorbereitungslagers in Flachau verbremste sich Stürmer Srdjan Baljak derart, dass er die Balance verlor, sich überschlug und im Straßengraben landete. Folge: Der Bruch des Schlüsselbeins, Operation, mindestens vier Wochen Pause.

"Das ist eine richtige Seuche", klagt Manager Christian Heidel. Immerhin wird der FSV von einer Verletzungs- und Krankheitsseuche heimgesucht, die in der Bundesliga seinesgleichen sucht. Das letzte Testspiel des Sommers gegen Borussia Dortmund musste sogar abgesagt werden, weil 14 Spieler nicht einsatzbereit waren. Zuletzt erwischte es Topstürmer Aristide Bance, der sich mit Malaria ansteckte.

"Sicherlich ist diese Situation für uns nicht gerade optimal, aber wir müssen nun einmal damit klarkommen", sagt Heidel. "Uns steht trotz allem eine gute Mannschaft zur Verfügung mit etlichen Nationalspielern und Jugendnationalspielern, von denen viele auch für die kommenden Länderspiele angefragt worden sind. Das zeigt doch die Qualität, die im Kader steckt."

Das ist neu

Drei für einen: Nach Markus Feulners Weggang nach Dortmund soll ein Trio den besten Vorlagengeber der Zweitliga-Saison ersetzen. Die Strategie: Zwar sind Andreas Ivanschitz (Regisseur), Eugen Polanski (Abräumer) und Filip Trojan (Flügelflitzer) jeder für sich nicht so vielseitig wie Feulner, doch durch die Transfers hat sich der FSV in der Breite verstärkt und ist weniger berechenbar (Der Kader von Mainz).

Vom ägyptischen Stürmer Gamal Hamza wird einiges erwartet, doch körperlich muss er noch zulegen. Geheimtipp: Der erst 18-jährige Andre Schürrle aus der eigenen Jugend. Die A-Junioren der Mainzer schoss er zur deutschen Meisterschaft - Trainer Jörn Andersen ist die Aufregung um seinen Nachwuchsstürmer aber nicht geheuer: "Wunderdinge dürfen wir nicht erwarten. Für uns ist der Junge ein Juwel. Deshalb gehen wir behutsam mit ihm um."

Die Taktik

Ein Vorwurf gegen Andersen in der letzten Saison war, dass eine Handschrift nicht erkennbar war und Mainz nur dank der individuellen Überlegenheit aufgestiegen sei. In der Bundesliga wird die Qualität des Kaders alleine aber nicht ausreichen.

Daher könnte sich die taktische Vielfalt als Trumpf erweisen. Die Abwehr spielt mit Viererkette, ansonsten sind alle Varianten denkbar. Entweder im Mittelfeld mit Raute oder einer flachen Vier und zwei Stürmern, ein 4-2-3-1 oder das von Andersens Vorgänger Jürgen Klopp installierte Tannenbaum-System (4-3-2-1).

Auffällig: Mit Ivanschitz, Polanski und Trojan wurden drei Spieler verpflichtet, die im Miittelfeld derart flexibel sind, sodass Andersen auch während einer Partie problemlos zwischen den Formationen wechseln kann. Ivanschitz etwa fühlt sich als Zehner, auf dem Flügel oder etwas defensiver in der Zentrale gleich wohl.

Der Spieler im Fokus

Andreas Ivanschitz. Der wahrscheinlich größte Fußball-Star, den Mainz je unter Vertrag hatte. Mit 16 der erste Profi-Einsatz für Rapid Wien, mit 19 Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft, mit 24 Coverboy eines PC-Fußballspiels.

Der Wechsel zu Panathinaikos Athen 2006 geriet jedoch zu einer Enttäuschung. Mehr noch: Er saß in Athen weitestgehend auf der Bank - und flog aus der ÖFB-Auswahl.

Mainz soll ihm dabei helfen, seine Karriere zu revitalisieren. Ivanschitz soll Mainz dabei helfen, den Abstieg zu vermeiden. Eine Win-Win-Situation für beide. "Alles, was er macht, hat Hand und Fuß. Er ist ein echter Spielmacher. Wenn er sich noch besser einfindet, wird er noch effektiver", kündigt Andersen an.

Die Prognose

Gemessen an ihrem wirtschaftlichen Spielraum haben sich die Mainzer optimal verstärkt - doch reicht das für den Klassenerhalt?

Die zahlreichen Ausfälle in den ersten Saisonwochen sind eine gewaltige Hypothek, zudem muss Andersen in seinem ersten Bundesliga-Jahr den zahlreichen Skeptikern beweisen, dass er ein Trainer ist, der konzeptionell eine Mannschaft aufzubauen weiß. In Mainz geht er in seine zweite Saison - und als Cheftrainer arbeitete er noch nie länger als zwei Jahre bei einem Verein.

Ist Andersen ein guter Coach? Ist Mainz Erstliga-reif? Ist Ivanschitz die erwartete Verstärkung? Eines ist sicher: Bis zum letzten Spieltag geht es gegen den Abstieg.

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