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BVB, News und Gerüchte: Marco Reus lockte Julian Brandt nach Dortmund

Von SPOX
Schon beim DFB-Team im Austausch: Marco Reus und Julian Brandt.
© getty

Borussia Dortmunds Marco Reus war ein wichtiger Faktor für den Transfer von Julian Brandt. Vor dem Supercup hat der BVB mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Michael Zorc thematisiert den XXL-Kader. Hier gibt's alle News und Gerüchte zu Borussia Dortmund.

BVB, News: Marco Reus lockte Julian Brandt nach Dortmund

Marco Reus spielte offenbar eine entscheidende Rolle beim Transfer Julian Brandts von Bayer Leverkusen zu Borussia Dortmund. "Auf einer Länderspielreise kam er das erste Mal auf mich zu und meinte, dass er unbedingt will, dass ich zu Dortmund komme", erinnerte sich Brandt im Gespräch mit der Bild.

Reus habe etwa zehn Minuten mit dem jungen Mittelfeldspieler gesprochen: "Man hat gemerkt, dass nicht der Verein ihn losgeschickt hat, sondern Marco es aus eigener Überzeugung getan hat. Das war sehr authentisch." Reus habe etwas ausgelöst in Brandt: "Er war definitiv ein Grund, der auch geholfen hat, dass ich zum BVB komme."

Der FC Bayern München war derweil wohl kaum ein Thema: "Es gab in den letzten Jahren mal Interesse, aber nicht in der Phase April und Mai." Tatsächlich hielt sich Brandt lange alle Optionen offen. Erst nach dem letzten Saisonsspiel trat er laut eigenen Aussagen in konkreten Kontakt mit Dortmund: "Es ging noch um die Europa-Qualifikation, da war mir Bayer zu wichtig."

BVB, News: Julian Brandt spricht offen von der Meisterschaft

Borussia Dortmunds Julian Brandt hat, wie viele Teamkollegen zuvor, offensiv die Meisterschaft anvisiert. "Das muss auch bei dieser Mannschaft das Ziel sein. Aber daran müssen wir jetzt arbeiten", sagte Brandt der Bild.

Die Zielsetzung imponiert Brandt, der bereits in Leverkusen für ambitionierte Absichten bekannt war: "Ich war auch in Leverkusen einer der wenigen, der ab und zu in der Hinsicht den Mund aufgemacht hat. Aber ich mache eine solche Titel-Ansage auch nur ein, zwei Mal und dann ist das für mich vorbei."

Für entscheidend sieht Brandt den Start in die Saison an. "Ich glaube, wenn wir verletzungsfrei bleiben, wir alles umsetzen und uns auch über die Saison hinweg konstant weiterentwickeln, dann haben wir sicherlich - bei der Qualität im Kader - eine gute Chance", ordnete der BVB-Neuzugang ein.

BVB: Die Testspiele im Überblick

DatumGegnerOrtErgebnis
12.07.2019FC SchweinbergSportplatz in Hardheim10:0
18.07.2019Seattle SoundersCenturyLink Field (Seattle, WA)3:1
20.07.2019FC LiverpoolNotre Dame Stadium (South Bend, IN)3:2
27.07.2019Udinese CalcioCashpoint-Arena (Altach)4:1
30.07.2019FC St. GallenKybunpark (St. Gallen)4:1

BVB, News: Verletzungssorgen vor dem Supercup gegen den FC Bayern

Borussia Dortmund wird beim Supercup gegen den FC Bayern München (Sa., 20.30 Uhr live auf DAZN) auf Julian Brandt und Thorgan Hazard verzichten müssen. Dies bestätigte Trainer Lucien Favre. Hazard sei auf dem Weg der Besserung nach Problemen am Sprunggelenk, wäre aber noch nicht bereit.

Brandt derweil hat Schmerzen an den Adduktoren: "Er ist definitiv raus für Samstag. Wir gehen da kein Risiko ein." Auch Torhüter Roman Bürki ist derweil noch nicht für das Spiel freigegeben. Er zog sich im Training eine Schnittwunde am Schienbein zu, das Team schaut von Tag zu Tag.

Beim 4:1-Sieg über den FC St. Gallen haben sich außerdem auch Jacob Bruun Larsen sowie Mateu Morey leicht verletzt. Bei beiden wird für den Mittwoch eine weiterführende Diagnose erwartet, nachdem sie bandagiert in den Mannschaftsbus stiegen.

BVB, News: Michael Zorc rechnet mit baldigen Abgängen

Borussia Dortmund wird seinen Kader schon bald ausdünnen können. Damit rechnet Sportdirektor Michael Zorc. "Ich bin da gleicher Meinung wie Lucien. Aber ich bin sehr zuversichtlich, dass sich an der Situation in näherer Zukunft etwas ändern wird. Ich kann versichern, dass wir unseren Kader noch verkleinern werden", sagte er der SportBild.

Lucien Favre hatte kürzlich beklagt, dass der Kader des BVB deutlich zu groß wäre. Aktuell sind noch über 30 Spieler einsatzfähig, auf der Liste möglicher Abgänge stehen noch diverse Stars. Der BVB will diese nicht nur abgeben, um die Ruhe in der Kabine zu wahren, sondern auch um Geld zu sparen.

"Wir haben natürlich gewisse Vorstellungen, was unsere Kaderstruktur betrifft - auch finanziell", stellte Zorc klar. Bis zu 100 Millionen Euro sollen laut SportBild durch Gehälter eingespart werden. Insbesondere Andre Schürrle (14 Millionen Euro bis Vertragsende 2021) und Shinji Kagawa (fünf Millionen Euro bis 2020) sind hier zu nennen.

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