Fussball

Fredi Bobic mit Ansage an den FCB: "Bayern müssen richtig bluten"

Von Alexander Hagl
Fredi Bobic bestätigte eine lange Interessentliste an Luka Jovic.

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat auf die Avancen des FC Bayern München für einige SGE-Spieler reagiert und den Münchnern eine klare Ansage gemacht.

"Es kann sein, dass sie den einen oder anderen von uns interessant finden, aber ich glaube, dass da noch ganz andere Große um die Ecke kommen werden. Wenn sie an unseren Spielern interessiert sind, müssen die Bayern aber richtig bluten", sagte Bobic am Rande des Laureus Sport Awards.

Vornehmlich handelt es sich bei den umworbenen Spielern um die Stürmer Luka Jovic und Ante Rebic, die seit mehreren Monaten mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht werden. Vor allem an Jovic, der die Torjägerliste der Bundesliga mit 14 Toren anführt, sind spanischen Medienberichten zufolge auch internationale Schwergewichte wie der FC Barcelona interessiert.

SGE: Bobic bestätigt lange Scoutingliste

"Dass sich Vereine mit unseren Spielern beschäftigen, sehe ich an der Scouting-Liste bei jedem Heimspiel. Das ist die Creme de la Creme, die waren vor zwei Jahren noch nicht da", bestätigte Bobic die lange Interessentenliste. Aktuell ist Jovic nur von Benfica an die Eintracht ausgeliehen, Sportdirektor Bruno Hübner gab jedoch gegenüber dem HR an, dass Frankfurt die vereinbarte Kaufoption (zwischen sechs und zwölf Millionen Euro) ziehen wird.

Einen sofortigen Weiterverkauf von Jovic im Sommer steht Bobic gelassen gegenüber. "Wir werden an unsere Grenzen gehen, um die Mannschaft, so gut es geht, zusammenzuhalten. Aber wir haben natürlich brutale Konkurrenten, vor allem im wirtschaftlichen Bereich - und da sind bei uns irgendwo Grenzen."

Der Marktwert des aktuell besten Bundesliga-Knipsers wird auf ungefähr 40 Millionen Euro taxiert. Eintracht Frankfurt ist aber wohl erst ab einer Summe von 50 Millionen Euro gesprächsbereit.

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